• Protection International veröffentlicht Focus Report 2014

    22.12.2014 — Rechtzeitig zur Jahreswende hat Protection International (PI) den neuen Focus Report 2014 herausgebracht. Der Report, der jetzt zum zweiten Mal erschienen ist, soll detaillierte Beobachtungen von Entwicklungen im Bereich  der staatlichen Ordnungspolitik im Zusammenhang mit dem Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen.

  • Ein Landtitel ist nicht genug. Bericht von Amnesty International zum Thema Landrückgabe in Kolumbien.

    20.12.2014 — In ihrem neuen Bericht „Ein Landtitel ist nicht genug. Eine nachhaltige Landrückgabe in Kolumbien gewährleisten“ untersucht Amnesty International die Implementierung des Opfer- und Landrückgabegesetzes der Regierung Santos. Morde und Todesdrohungen zusammen mit einer zögerlichen Umsetzung des Gesetzes verhindern eine effektive Landrückgabe für die Mehrheit der Opfer.

  • Landverteilung in Kolumbien - die zwei Gesichter der Regierung Santos

    10.12.2014 — Anne Berentsen schreibt in ihrem Artikel über die ungleiche Landverteilung in Kolumbien und die Rolle der Regierung Santos in diesem Prozess. Die ungleiche Landverteilung stellt ein Kernproblem dar und eine umfassende Landreform wird als Grundvoraussetzung für einen dauerhaften Frieden gesehen. Nach wie vor werden BauernführerInnen bedroht und Großunternehmen eignen sich auf illegale Weise Land an.

  • Mexiko, Chihuahua: Gedenken an den noch immer ungeklärten Mord von Ismael Solorio und Manuelita Solís vor zwei Jahren

    05.12.2014 — Am 22. Oktober 2014 jährte sich der Mord an den MenschenrechtsverteidigerInnen Ismael Solorio und Manuelita Solís zum zweiten Mal. Die beiden Mitglieder der Organisation El Barzón Chihuahua widersetzten sich unter anderem in der Region Ejido Benito Juárez im Staat Chihuahua der illegalen Nutzung und Bohrung von Wasserbrunnen durch kommerzielle Plantagen und kämpften gegen die Ansiedlung der Minenfirma El Cascabel, einer Filiale der kanadischen Firma Mag Silver.

  • pbi Mexiko: Proteste um verschwundene Studierende halten an

    25.11.2014 — Das Schicksal der 43 verschwundenen Studierenden aus Ayotzinapa ist weiterhin ungeklärt. Während offiziell von deren Tod ausgegangen wird, entlädt sich die Trauer und Wut der Bevölkerung in landesweiten Protesten und der Forderung: „Lebend wurden Sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück“. pbi fürchtet, dass die aufgeheizte Stimmung das Risiko für MenschenrechtsverteidigerInnen massiv erhöht.

  • Kolumbien: Friedensverhandlungen und Morddrohungen gegen Vertreter der Opfer. Erik Arellana berichtet.

    13.11.2014 — Fünf Delegationen von Opfern sind zu den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation FARC in Havanna eingeladen worden, um ihre Vorschläge und Forderungen vorzutragen. Vier von fünf Treffen haben inzwischen stattgefunden. Jedoch sind die TeilnehmerInnen der Opferdelegationen nicht selten Todesdrohungen paramilitärischer Banden ausgesetzt. 

  • 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: pbi und Plan entwickeln Kinderrechtsspiel

    06.11.2014 — Am 20. November feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihr 25-jähriges Jubiläum. Wenngleich inzwischen fast alle Staaten, mit Ausnahme der USA und Somalia, die 54 Artikel der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) ratifiziert haben und die Kinderrechte spätestens seit 2010 vorbehaltlos für alle in Deutschland lebenden Kinder einschließlich für Flüchtlingskinder gelten, ist der Bekanntheitsgrad der Kinderrechte nach wie vor noch sehr gering. 

  • Vergangenheitspolitik in Guatemala

    05.11.2014 — Auch zwei Jahrzehnte nach Beendigung der Bürgerkriege in Zentralamerika bleibt die Aufklärung der damaligen Menschenrechtsverletzungen umstritten. Ein Artikel von Astrid Bothmann im GIGA Focus Lateinamerika mit dem Titel „Zum Scheitern verurteilt?

  • Neuer Film von pbi Kolumbien über die Situation in La Playita und die Arbeit von pbi vor Ort

    31.10.2014 — Seit vielen Jahren begleitet pbi die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP), die sich für die Rechte marginalisierter Gruppen einsetzt. Seit April unterstützt CIJP die Bewohner von Puente Nayero in La Playita, einem Armenviertel von Buenaventura an der kolumbianischen Pazifikküste. Diese versuchen, sich gegen die sie umgebende Gewalt zu schützen, indem sie eine Humanitäre Zone eingerichtet haben, in der die Präsenz bewaffneter Akteure verboten ist.

  • Mexiko / Oaxaca: Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández ermordet

    28.10.2014 — Am 22. September 2014 wurde der Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández im Alter von 43 Jahren umgebracht. Jaime López Hernández war Präsident der Indio-Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca (OIDHO) in der Gemeinde San Andrés Lovene im Bezirk Miahuatlán. Vor einem Jahr wurde bereits seine Mutter ermordet, wobei ihr Fall bis heute ungeklärt und ungestraft bleibt. Jaime López Hernández stand gerade an ihrem Grab, als ihn ein Schuss in den Rücken traf. Er hinterlässt seine Frau und sechs Kinder.

  • pbi Mexiko: Zivilgesellschaft besorgt über Probleme des Schutzmechanismus für MenschenrechtsaktivistInnen

    07.05.2014 — Mitte März legten der nationale Koordinator sowie vier weitere Funktionäre des landesweiten „Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen“ ihr Amt nieder. Begründet wurde dies mit schlechten Arbeitsbedingungen sowie zu großem Druck bezüglich der Ausführung ihrer Aufgaben. Rund einen Monat später wurden die Gespräche mit neuen Vereinbarungen wieder aufgenommen.

  • Menschenrechtsaktivistinnen verurteilen zunehmende Gewalt in Chihuahua/Mexiko

    Eine internationale Koalition von Menschenrechtsverteidigerinnen prangert in einer Botschaft die zunehmende Gewalt gegen Frauen und die Straflosigkeit im Bundesstaat Chihuahua an. Staatliche Behörden seien mitverantwortlich für die Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen in der Region.

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