• International: pbi macht beim UNO-Menschenrechtsrat auf die Situation in Kolumbien, Guatemala und Honduras aufmerksam

    03.03.2020 – Anlässlich der Präsentation der Berichte des UN-Hochkomissariats für Menschenrechte zu Kolumbien, Guatemala und Honduras – bei der 43. Session des UN-Menschenrechtsrats – apelliert pbi an die internationale Gemeinschaft, den Kampf gegen die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger_innen und gegen die Unterstützung der Straflosigkeit in diesen Ländern.

  • Honduras: Alarmierende Situation für die LGBTIQA+-Gemeinschaft

    10.02.2020 – pbi ist sehr besorgt über die extreme Verletzlichkeit der Trans-Gemeinschaft in Honduras. Im Januar entkamen zwei Transaktivistinnen nur knapp dem Tod. Insbesondere das Transfrauenkolletiv Muñecas der Organisation Arcoíris, die seit 2015 von pbi begleitet wird, ist immer wieder gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt.

  • Honduras: Gleichstellung für Bäuerinnen - pbi im Gespräch mit der Aktivistin Nora Ramírez

    07.01.2020 – Die Menschenrechtsverteidigerin Nora Ramírez war im November 2019 auf Besuchsreise in Europa. Sie sprach mit pbi über den Kampf der honduranischen Bäuerinnen für die Gleichstellung und wie wichtig es ist, auch die Männer zu sensibilisieren. Die 35-Jährige ist eine Schlüsselfigur für Genderthemen in der Bauernorganisation CNTC und unterstützt Frauen in der Region Yoro, im Norden des Landes.

  • Honduras: Franklin Almendares - Ein Leben im Einsatz für die Landrechte

    Im November war der Bauernanführer Franklin Almendares auf Besuchsreise in Europa. Bereits als Kind beteiligte er sich mit seinem Vater an den Aktivitäten der Bauernbewegung. Heute ist der 46-jährige Generalsekretär der nationalen Organisation CNTC und riskiert dafür sein Leben.

  • Honduras: Esdra Sosa Sierra - Kampf um gesellschaftliche Anerkennung

    02.12.2019 – «Falls ich ein homosexuelles Kind habe, werde ich es töten», so der Vater der honduranischen Menschenrechtsaktivistin Esdra Sosa Sierra. Die lesbische Aktivistin erlebt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Diskriminierung und Gewalt am eigenen Leib. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer (LGBTI+) werden in Honduras belästigt, diskriminiert und ermordet. Esdra engagiert sich in der Organisation Arcoíris und setzt sich dort für die gesellschaftliche Anerkennung sexueller Vielfalt ein. pbi begleitet Arcoíris seit 2015.

  • Honduras: Landrechtsverteidiger_innen werden immer häufiger Opfer von Menschenrechtsverletzungen

    27.11.2019 – In Honduras muss die indigene Bevölkerung immer häufiger ihre Anbauflächen verteidigen. Dies liegt vor allem an der steigenden Anzahl an wirtschaftlichen Großprojekten, die die einheimische Bevölkerung von ihrem angestammten Land verdrängen. Viele Indigene und Kleinbäuer_innen verlieren ihr Land, wodurch die ungleiche Landverteilung zwischen der (indigenen) Bevölkerung und Großgrundbesitzer_innen zunimmt.

  • International: LGBTIQ-Aktivistin aus Honduras zu Besuch in der Schweiz

    14.10.2019 – Vom 6. bis 13. November besucht die Menschenrechtsverteidigerin Esdra Sosa aus Honduras auf Einladung von pbi die Schweiz. Sie ist die Subkoordinatorin der Organisation Arcoiris und Koordinatorin von Litos, welche sich für lesbische und bisexuelle Frauen einsetzt.

  • Honduras: Mindestens vier LGBTIQA+-Personen im Juli ermordet

     – pbi Honduras ist alarmiert über die Ermordung mehrerer Trans-Personen und Aktivist_innen für LGBTIQA+-Rechte. Transaktivistin Bessy Ferrera von der Organisation Arcoíris sowie drei weitere LGBTIQA+-Personen wurden Anfang Juli getötet.  

  • Honduras: Urteil gegen Auftragsmörder und Mittelsmänner im Mordfall Berta Cáceres

    17.12.2018 – Am  29. November 2018 fällte der erste Strafsenat sein Urteil im Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder und Mittelsmänner im Mordfall Berta Cáceres. Die international bekannte honduranische Menschenrechtsverteidigerin und Trägerin des renommierten Goldman-Umweltschutzpreises war in der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 in ihrem Haus in der Kleinstadt La Esperanza-Intibucá erschossen worden. Der mexikanische Umweltaktivist Gustavo Castro überlebte das Attentat verletzt.

  • Honduras: Verschlechterung der Menschenrechtssituation für Journalist_innen

    29.05.2018 - Der Nachrichtenplattform Aljazeera zufolge ist für Journalist_innen Honduras das gefährlichste Land in den Amerikas. Laut Reporter ohne Grenzen nimmt Honduras in Bezug auf Pressefreiheit weltweit Platz 141 von 180 ein. Heather Gies berichtet für Aljazeera von drei betroffenen Journalist_innen, darunter die Menschenrechtsverteidigerin Dina Meza, die seit 2014 von pbi begleitet wird.    

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