• Mexiko: 3. Jahrestag des Verschwindens der Studenten von Ayotzinapa

    20.09.2017 — Vor drei Jahren, in der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014, sind nach einem Angriff durch staatliche Sicherheitskräfte in Iguala, Guerrero, 43 Studenten des Landstudienkollegs Raúl Isidro Burgos de Ayotzinapa spurlos verschwunden und sechs weitere Personen, drei davon Studenten aus Ayotzinapa, durch Schüsse getötet worden.

  • Mexiko: Neue Gesetze gegen Folter und Verschwindenlassen

    23.05.2017 — Ende April konnte ein neues Gesetz gegen die Folter vom Parlament verabschiedet werden. Zudem stimmte der Senat einem Gesetz gegen das Verschwindenlassen zu. Die neuen Gesetzesartikel werden international begrüßt, wenn auch mit gewissen Vorbehalten. 

  • Mexiko: pbi verstärkt Begleitung des Comité Cerezo nach Todesdrohung

    30.11.2016 — Am 30. September 2016 wurde an der Universität in Mexiko-Stadt eine an die Wand gemalte Todesdrohung gegen die Geschwister Cerezo Contreras entdeckt. Am selben Ort befindet sich auch die Cafeteria des Comité Cerezo. Die Organisation setzt sich bereits seit 15 Jahren für die Menschenrechte ein.

  • Mexiko: Von pbi begleitete Organisationen feiern Jubiläum

    01.11.2016 — Dieses Jahr begleitet pbi zwei Jubiläen der Menschenrechtsarbeit in Mexiko. Das Cerezo-Komitee feiert sein 15-Jähriges Bestehen und das Menschenrechtszentrum Tlachinollan 22 Jahre des Engagements für Menschenrechte. Während beide Jubiläen durch Feierlichkeiten gewürdigt wurden, rückten umgehend auch wieder die Herausforderungen für Menschenrechtsarbeit in das Zentrum der Aufmerksamkeit.

  • Mexiko: Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa bis heute nicht aufgeklärt

    27.09.2016 — Am gestrigen 26. September 2016 jährte sich das bis heute nicht restlos geklärte gewaltsame Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa (Bundesstaat Guerrero) zum zweiten Mal. Trotz mehrerer Treffen gibt es weiterhin keine Einigkeit zwischen der mexikanischen Bundesregierung und den Angehörigen der Student_innen, was die Details der offiziellen Untersuchungen angeht.

  • Mexiko: Präsident Peña Nieto zu Besuch in Deutschland

    18.04.2016 - Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto war vergangene Woche auf Deutschlandbesuch. Bundeskanzlerin Merkel traf sich mit ihm und äußerte sich positiv hinsichtlich des Ausbaus der bestehenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Enrique Peña Nieto betonte, dass sich Deutschland inzwischen zu dem EU-Land entwickelt hat, das die meisten Investitionen in Mexiko tätigt. Auch beim Thema Menschenrechte gebe es bereits eine intensive Kooperation zwischen Deutschland und Mexiko. Die beiden Länder teilten die gleichen Werte wie Demokratie und freien Handel.

  • Mexiko: Sechs Jahre unermüdlicher Suche nach Gewaltsam Verschwundenen

    31.03.2016 — Diana Iris García, Mitglied der „Vereinten Kräfte für Unsere Verschwundenen“ (FUUNDEC) in Coahuila, war Anfang des Jahres auf einer Besuchsreise in den Niederlanden und in Frankreich. pbi hatte sie eingeladen, um über das Verbrechen des Gewaltsamen Verschwindenlassens in Mexiko zu berichten.

  • pbi Mexiko: Bericht internationaler Experten wirft neues Licht auf Vorgänge um verschwundene Studierende von Ayotzinapa

    26. Oktober 2015 — In Mexiko jährte sich Ende September der Jahrestag der Tragödie von Iguala / Guerrero, bei der in der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 43 Studierende der Hochschule Ayotzinapa verschwanden. Die Beteiligung des Bürgermeisters und des lokalen Drogenkartells Guerreros Unidos gilt als bewiesen. Unsicherheit herrscht aber um den Verbleib der Studenten.

  • Factsheet zum Verschwindenlassen in Mexiko

    3.11.2015 — Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko hat am 26. September 2015, dem Jahrestag des Verschwindens der 43 Lehramtsstudenten in Iguala ein Factsheet zum Thema Verschwindenlassen in Mexiko veröffentlicht. Es enthält grundlegende Informationen sowie Empfehlungen an die Bundesregierung und die Europäische Union. 

    pbi Deutschland ist seit ihrer Gründung beobachtendes Mitglied der Koordination.

  • Neuer Film: "Relatos del exilio, Alemania"

    19.11.2015 — Erik Arellana Bautista, geboren 1974 in Bogotá, ist ein kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor.

    Bautista gründete eine Stiftung, die nach seiner Mutter Nydia Erika Bautista benannt ist, die Ende der achtziger Jahre wegen ihres politischen Engagements von Paramilitärs entführt und ermordet wurde. Der Verein informiert über das Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens und unterstützt die Suche und Forderungen der Angehörigen von Verschwundenen.

  • Mexiko: Verschwindenlassen im Fokus

    27.02.2015 — Vor dem Komitee der Vereinten Nationen gegen Gewaltsames Verschwindenlassen in Genf und Brüssel fand Ende Januar eine Anhörung statt, zu der pbi VertreterInnen verschiedener mexikanischer NGOs begleitete. Anfang Februar veröffentlichte Brot für die Welt/EED eine Studie zum Verbrechen des Verschwindenlassens in Mexiko. Neben dem Anstieg der Opferzahlen und einer Ausweitung der beteiligten Täter wird vor allem eine zunehmende Kriminalisierung der Opfer festgestellt.

  • Interamerikanischer Gerichtshof verurteilt kolumbianischen Staat

    11.02.2015 — Der kolumbianische Staat wird in einem Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte für das Verschwindenlassen von elf Personen verurteilt. Den Familienangehörigen wird nach einem fast 30 Jahre dauernden Kampf um Gerechtigkeit endlich das Recht auf Wahrheit zuerkannt.

  • pbi Mexiko: Proteste um verschwundene Studierende halten an

    25.11.2014 — Das Schicksal der 43 verschwundenen Studierenden aus Ayotzinapa ist weiterhin ungeklärt. Während offiziell von deren Tod ausgegangen wird, entlädt sich die Trauer und Wut der Bevölkerung in landesweiten Protesten und der Forderung: „Lebend wurden Sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück“. pbi fürchtet, dass die aufgeheizte Stimmung das Risiko für MenschenrechtsverteidigerInnen massiv erhöht.