• Guatemala in Alarmbereitschaft: Sieben Aktivist_innen ermordet

    22.06.2018 - Seit einigen Monaten befindet sich Guatemala in einer tiefen politischen und institutionellen Krise, die eine Spirale von Gewalt ausgelöst hat, der kein Ende zu sehen ist. Innerhalb von drei Monaten wurden sieben Umwelt- und Landrechtverteidiger_innen ermordet.

  • Maiausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    19.06.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. „Das Land steckt mitten drin in der Zerreißprobe und die, die alles zu verlieren haben, sind bereit, das Land und seine Zukunft für die entscheidende Schlacht zu opfern“ kommentiert Mörth in seiner Kolumne von Mai 2018.

  • Guatemala: Urteil im Fall Molina Theissen

    29.05.2018 - Nach mehr als dreißig Jahren wurden vergangene Woche vier hohe Militäroffiziere für ihre Verbrechen verurteilt. Am 1. März 2018 begannen die Verhandlungen am Gerichtshof für Hochrisikofälle in Guatemala-Stadt und wurden am 23. Mai abgeschlossen. Die vier Angeklagten im Fall Molina Theissen wurden zu je 33 bis 58 Jahren Haft verurteilt.

  • Aprilausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    18.05.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Er versetzt seine Leser_innen diesen Monat mit Humor und Sarkasmus in das Setting eines Politthrillers, so unglaublich muten die gegenwärtigen Entwicklungen im Land an. „Das, was gerade in Guatemala geschieht, ist schlicht hollywoodreif“ so Mörth in seiner Kolumne von April 2018.

  • Guatemala: Jorge Santos, Koordinator der UDEFEGUA, zum "Pakt der Korrupten"

    17.04.2018 - Jorge Santos, Koordinator der UDEFEGUA, war im März zu Besuch in der Schweiz und weist in einem Interview mit pbi auf die zunehmende Anzahl von Angriffen gegen Menschenrechtsverteidiger_innen in Guatemala hin. Es werde darauf abgezielt, den Aktivist_innen die Glaubwürdigkeit und das soziale Ansehen zu entziehen. Der sogenannte «Pacto de Corruptos» trägt maßgebend zum Anstieg der Übergriffe und den prekären Bedingungen im Kampf gegen die Korruption in Guatemala bei.

  • Märzausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    17.04.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. In seiner Kolumne vom März 2018 bewertet er den derzeitigen Kampf um die Straflosigkeit in Guatemala mit den Worten „Es könnte eine Schachpartie sein, nur spielt eine Seite permanent unsauber und ändert die Regeln.“

  • Guatemala: Der Menschenrechtsverteidiger Omar Jerónimo zu Gast in Berlin - Ein Bericht

    09.04.2018 - Omar Jerónimo, Angehöriger des Maya-Chort’i-Volkes in Guatemala, wurde am 21. März von der pbi Regionalgruppe Berlin in die Galerie Olga Benario eingeladen, um über seine Arbeit und den Anlass für seine Europa-Reise zu sprechen. Die ca. 30 Gäste konnten einen Vortrag hören, der sich vor allem auf den historisch bedingten politischen Kontext bezog, in dem die mehrheitlich indigene Bevölkerung des Landes stets marginalisiert und diskriminiert worden ist und immer noch um ihre Rechte kämpft.

  • Guatemala: Das Recht der Indigenen auf Konsultation – Was das ist und wie seine Nichteinhaltung für Konflikte sorgt

    06.04.2018 - Wer sich mit Menschenrechten in Guatemala beschäftigt, musste feststellen, dass es in den letzten Jahren vermehrt zu Menschenrechtsverletzungen rund um Wirtschaftsprojekte gekommen ist und sich dieser Trend wohl auch in Zukunft fortführen wird. Doch warum führen diese Wirtschaftsvorhaben in dem mittelamerikanischen Staat so häufig zu Konflikten, wo es doch eigentlich rechtliche Regelungen gibt, die dies verhindern sollen?

  • Februarausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    13.03.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. In seiner Kolumne von Februar 2018 beschreibt der Anwalt, wie angespannt und bewegt die politische Lage weiterhin ist.

  • Guatemala: Bewaffneter Angriff auf Staatsanwältin für Menschenrechte

    06.03.2018 - Sonia Elizabeth Montes Valenzuela überlebte am 15. Februar einen bewaffneten Angriff. Montes ist innerhalb der guatemaltekischen Staatsanwaltschaft für mehrere hochrangige Strafverfahren zu Bürgerkriegsverbrechen zuständig. Das Attentat wird als Angriff auf die Strafverfolgung im Land gewertet.

    Mehrere Motorradfahrer gaben am 15. Februar Schüsse auf ein Fahrzeug ab. In dem Auto saß die Staatsanwältin Sonia Elizabeth Montes Valenzuela und ihr Fahrer Nestor Valdez Antonio, die beide unverletzt blieben.

  • Guatemala: pbi verstärkt die Präsenz in Cahabón, Alta Verapaz

    26.02.2018 - pbi hat im Januar die internationale Präsenz in den Q’eqchi Dörfern in der Gemeinde Cahabón, Alta Verapaz, verstärkt. Die Aktivist_innen dieser Region sind im Zusammenhang mit ihrem Widerstand gegen das Wasserkraftprojekt OXEC vermehrt Drohungen und Kriminsalisierung ausgesetzt. So auch Bernardo Caal Xol, der am 30. Januar verhaftet wurde. 

  • pbi Guatemala sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 12. März!

    13.02.2018 - Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit diese in Sicherheit für den Frieden im Land arbeiten können? Dann bewerben Sie sich jetzt für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi-Guatemalaprojekt.

  • Guatemala: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    09.02.2018 - pbi Guatemala begleitet seit Jahren die Menschenrechtskanzlei BDH, die Fälle zu Bürgerkriegsverbrechen vorantreibt und kriminalisierten Menschenrechtsverteidiger_innen zur Seite steht. Wenn die pbi-Freiwilligen die Kanzleiräume des BDH routinemäßig besuchen, klopfen sie auch stets an die Bürotür von Michael Mörth. Der gebürtige Dortmunder nimmt sich immer Zeit, um sie über die laufenden Gerichtsverfahren zu informieren und eine Analyse der aktuellen, politischen Lage mit ihnen zu teilen.

  • Guatemala: Erneute Besuchsreise in das Departement Petén

    11.01.2018 - Ende 2017 hat pbi das Departement Petén besucht. Die seit Jahren regelmäßig stattfindenden Besuchsreisen in den Norden Guatemalas dienen vor allem dazu, die Menschenrechtslage direkt vor Ort zu beobachten. Dieses Mal stand die Situation in verschiedenen Naturschutzgebieten des Departements im Fokus der Reise.

  • Guatemala: Kritische Bettlektüre gefällig?

    24.12.2017 - Ihr wollt mehr über die Menschenrechtslage in Guatemala erfahren? In den letzten Monaten erschienen drei Berichte und Studien, die euch einen Einblick über Guatemalas Realität geben. Das zentralamerikanische Land wird in den Bereichen menschliche Entwicklung, Wirtschaft und Menschenrechte sowie Justiz genauer unter die Lupe genommen.

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