• Guatemala: Interview mit Bernardo Caal Xól über seine Situation im Gefängnis

    20.03.2019 – Am 30. Januar jährte sich die Verhaftung des Umweltaktivisten Bernardo Caal Xól, Wortführer des Friedlichen Widerstandes Cahabón, der sich dem Bau von Wasserkraftwerken des Unternehmen Oxec widersetzt. Aus diesem Anlass möchten wir dieses Interview veröffentlichen. Bernardo Caal wurde im November zu 7 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt, was viel Protest auslöste.

  • Januarausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    05.02.2019 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Das Jahr beginnt mit sich überschlagenden Ereignissen. „Wir stehen am Abgrund… und sind dabei den letzten Schritt zu tun“, so Mörth in seiner Mitte Januar 2019 erschienen Kolumne.

  • Guatemala: Verurteilung des ehemaligen Elitesoldaten Santos López Alonzo

    20.12.2018 – Der ehemalige Elitesoldat Santos López Alonzo wurde letzten Monat zu 5160 Jahren Haft verurteilt. Die Richter in Guatemala verhängten dieses symbolische Urteil für seine Rolle beim Massaker in Dos Erres am 7. Dezember 1982. Santos López Alonzo war Teil der Eliteeinheit „Kaibiles“ und wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Mord an 171 Personen schuldig gesprochen.

  • Novemberausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    17.12.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Nach einer krankheitsbedingten Pause berichtet Mörth diesen Monat über das anhaltende Ringen um Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Korruption.

  • Guatemala : Verurteilung des Umweltaktivisten Bernardo Caal Xol

    28.11.2018 – Am 9. November wurde Bernardo Caal Xol, Umweltrechtsaktivist und Wortführer des friedlichen Widerstands von Cahabón (Resistencia Pacífica de Cahabón), wegen schwerer Freiheitsberaubung und schwerem Diebstahl vom Strafgericht erster Instanz in Alta Verapaz zu 7 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt. Für die guatemaltekischen Menschenrechtsorganisationen stellt dies einen emblematischen Fall der Kriminalisierung von Umweltrechtsaktivisten in Guatemala dar.

  • Guatemala: Die pbi-Freiwillige Brigitte Fischer-Brühl berichtet über ihren Einsatz

    14.11.2018 – Brigitte Fischer-Brühl hat eine Vision für ihren Ruhestand entwickelt, die unglaublich und sehr gefährlich klingt. Dennoch hat sie ihren Traum wahr gemacht: Sie hat sich peace brigades international (pbi) ausbilden lassen und ist für ein Jahr nach Guatemala gegangen – als Schutzbegleiterin für bedrohte Menschenrechtsaktivist_innen. pbi tut das völlig unbewaffnet. Seit über 30 Jahren setzen sie Mahatma Gandhis Gedanken um, Gewalt mit Gewaltlosigkeit zu begegnen. Erfolgreich. Wie das funktioniert? Der SWR2 hat Brigitte Fischer-Brühl begleitet.

  • Septemberausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    22.10.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Diesen Monat widmet sich Mörth dem anhaltenden Kampf gegen Korruption, die Bestrebungen der guatemaltekischen Machteliten selbigen einzudämmen und der Rolle, die die nationale Justiz in diesem Kontext spielt.

  • Guatemala: pbi sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 3. Dezember!

    01.10.2018 - Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit diese in Sicherheit für den Frieden im Land arbeiten können? Dann bewerben Sie sich bis zum 3. Dezember für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi-Guatemalaprojekt.

  • Augustausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    19.09.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Eigentlich wollte Mörth diesen Monat in seiner Kolumne die im kommenden Jahr anstehenden Wahlen thematisieren, doch am Ende kam alles anders.

  • Guatemala: UN-Expertenteam besorgt wegen Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger_innen

    30.08.2018 - Am 9. August 2018, dem Internationalen Tag der indigenen Völker, brachte ein Expertenteam der Vereinten Nationen in einer Pressemitteilung seine Besorgnis wegen anhaltender Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger_innen in Guatemala zum Ausdruck. Zwischen dem 9. Mai und dem 27. Juli wurden elf Aktivist_innen, die sich für die Rechte indigener Gemeinden, Umweltschutz und dem Zugang zu Land und Grundversorgung einsetzten, ermordet.

  • Juliausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    20.08.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. „Guatemala stolpert ohne Ziel und Horizont ins Wahljahr 2019“, stellt Mörth in der neusten Ausgabe seiner Kolumne fest.

  • Juniausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    17.07.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. In seiner Kolumne von Juni 2018 berichtet Mörth über den Ausbruch des Vulkans Fuego, der tausende Menschenleben forderte und die Unfähigkeit des Staates offenbart, seine Bevölkerung zu schützen und nach solch einer Tragödie zu begleiten.

  • Guatemala in Alarmbereitschaft: Sieben Aktivist_innen ermordet

    22.06.2018 - Seit einigen Monaten befindet sich Guatemala in einer tiefen politischen und institutionellen Krise, die eine Spirale von Gewalt ausgelöst hat. Innerhalb von drei Monaten wurden sieben Umwelt- und Landrechtverteidiger_innen ermordet.

  • Maiausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    19.06.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. „Das Land steckt mitten drin in der Zerreißprobe und die, die alles zu verlieren haben, sind bereit, das Land und seine Zukunft für die entscheidende Schlacht zu opfern“ kommentiert Mörth in seiner Kolumne von Mai 2018.

  • Guatemala: Urteil im Fall Molina Theissen

    29.05.2018 - Nach mehr als dreißig Jahren wurden vergangene Woche vier hohe Militäroffiziere für ihre Verbrechen verurteilt. Am 1. März 2018 begannen die Verhandlungen am Gerichtshof für Hochrisikofälle in Guatemala-Stadt und wurden am 23. Mai abgeschlossen. Die vier Angeklagten im Fall Molina Theissen wurden zu je 33 bis 58 Jahren Haft verurteilt.

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