• Kolumbien: Ermordung des Landrechtsaktivisten Mario Castaño in Urabá

    07.12.2017 - Am 29. November 2017 wohnten die Freiwilligen von pbi Kolumbien der Beerdigung von Mario Castaño Bravo bei. Er wurde vor den Augen seiner Frau und Kinder ermordet. Seine Ermordung ist ein harter Schlag für die Gemeinschaften in der Region Urabá, im Norden Kolumbiens, und für deren Kampf um die Landrückgabe. 

  • Kolumbien: Zwei von pbi begleitete Organisationen gewinnen Menschenrechtspreis

    24.10.2017 — Jährlich wird die herausragende Hingabe und das hohe Engagement von Menschenrechtsverteidiger_innen in ihrer täglichen Arbeit in Kolumbien mit dem Nationalen Menschenrechtspreis „el Premio Nacional a la Defensa de los Derechos Humanos“ ausgezeichnet. 2017 wurden, zu unserer Freude, vier von pbi begleitete Organisationen nominiert und zwei von ihnen für ihre Arbeit honoriert.

  • Kolumbien: David Ravelo kommt nach fast sieben Jahren aus dem Gefängnis frei

    20.06.2017 — Heute wird David Ravelo nach fast sieben Jahren Gefängnis endlich entlassen. Das Gefühl unschuldig hinter Gittern zu sein und kein faires Verfahren zu erhalten, all diese Ungerechtigkeiten am eigenen Leib zu fühlen, vermag sich niemand vorzustellen, der es nicht erlebt hat. David Ravelo saß Jahre für einen Mord, den er nicht begangen hat. 1991 soll er mit einem weiteren Angeklagten ein Komplott zur Ermordung von David Nuñez Cala, den damaligen Bürgermeisterkandidaten seiner Heimatstadt Barrancabermeja, geschmiedet haben.

  • Kolumbien: Gewaltsame Unterdrückung der Proteste in Buenaventura

    13.06.2017 — Die Situation in Buenaventura verschlechtert sich Tag um Tag. Die städtische Bevölkerung streikt, um gegen die Verletzung ihrer sozialen und zivilen Rechte zu protestieren. Dafür blockiert sie den Hafen, den bedeutsamsten Handelsknotenpunkt in Kolumbien.

  • Kolumbien, Guatemala und Honduras im Fokus des UN-Menschenrechtsrats

    10.04.2017 — Am 22. und 23. März 2017 fanden anlässlich der 34. Session des Menschenrechtsrats in Genf Gespräche über die Lage in Kolumbien, Guatemala und Honduras statt. Die internationale Gemeinschaft zeigte sich zutiefst besorgt über die Entwicklungen in den drei Staaten.

  • Kolumbien: Videoreihe über Menschenrechtsverteidigerinnen

    17.03.2017 — Die Filmemacherin Mónica Orjuela hat in Kooperation mit dem Latin American Institute for Society and Alternative Law (ILSA) und pbi Norwegen eine Videoreihe über drei kolumbianischer Aktivistinnen veröffentlicht. Die Frauen kommen aus verschiedenen Regionen, Kulturen und Lebensumständen, haben aber gemeinsam, dass sie sich für den Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenrechte einsetzen, und, dass sie sich Bedrohungen wie Vertreibung, Verfolgung und Diffamierung ausgesetzt sehen.

  • Lateinamerika: Bedrohungen von Umwelt- und Landrechtsaktivist_innen

    09.03.2017 — „Mir hat man den Nobelpreis verliehen, um die Stille zu durchbrechen. Das ist das, was ich seit 25 Jahren mache, aber das Landproblem konnten wir bis jetzt nicht lösen und es wird eines der drängendsten Probleme in den nächsten Jahren bleiben.“ Diese Worte sprach die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú vergangenen Monat auf dem 16. World Summit of Nobel Peace Laureates (Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger_innen) in Bogotá.

  • Kolumbien: Angriffswelle gegen Menschenrechtsaktivist_innen

    09.12.2016 — Am 24. November haben die kolumbianische Regierung und die Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) zum zweiten Mal die Friedensverträge unterschrieben. Dies nachdem die erste Version vom Volk abgelehnt wurde. Die Situation der Menschenrechtsverteidiger_innen bleibt weiterhin besorgniserregend.

  • Kolumbien: "Ein Friedensnobelpreis der Hoffnung mit fadem Beigeschmack"

    13.10.2016 — Bogotá erwacht und sieht sich mit der Nachricht aus Oslo konfrontiert, dass der Sohn der Stadt und Präsident Kolumbiens den Friedensnobelpreis erhalten soll. Viele hatten darüber in den letzten Wochen spekuliert, doch seit dem „NO“-Votum der Kolumbianer_innen beim Plebiszit zum Friedensabkommen am 2. Oktober, überwog in Kolumbien eine gedrückte, pessimistische Stimmung.

  • Kolumbien: Aufbau des Friedens - Die Hoffnungen der Menschenrechtsverteidiger_innen nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens

    05.09.2016 — Das pbi-Kolumbienprojekt hat Menschenrechtsverteidiger_innen aus Curbaradó (Departement Chocó) über das Friedensabkommen zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung befragt: Welche Erwartungen und Hoffnungen haben die Menschenrechtsverteidiger_innen für die Zeit nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens, wie wird das Abkommen die Situation in Kolumbien verändern und welche Risiken bleiben bestehen?

  • PBI begrüßt die Unterzeichnung des endgültigen Friedensabkommens in Kolumbien

    26.08.2016 – Mit großer Freude begrüßt pbi Kolumbien die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillagruppe Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC). pbi gratuliert der kolumbianischen Zivilgesellschaft, den Opfern des Konflikts und den Menschenrechtsorganisationen für ihre unermüdlichen und jahrzehntelangen Bemühungen, Waffengewalt und Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen und Frieden in Kolumbien zu schaffen.

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