• Kenia: Interview mit dem Aktivisten Stephen Mwangi über Polizeigewalt in den kenianischen Slums

    15.11.2017 - Menschenrechtsverteidiger_innen bekommen die Konsequenzen der Straflosigkeit von staatlichen Akteuren und die Kriminalisierung menschenrechtlicher Arbeit besonders intensiv zu spüren. Während staatliche Akteure auch bei eklatanten Gewalttaten, etwa außergerichtlichen Tötungen, oft keinerlei juristische Maßnahmen zu befürchten haben, werden Menschenrechtsverteidiger_innen wiederholt für willkürliche Delikte unverhältnismäßig hart belangt und mit langwierigen Gerichtsverfahren überzogen.

  • Kenia: Mindestens 24 Menschen sterben im Nachgang der Wahlen

    30.08.2017 — Die Wiederwahl von Präsident Kenyatta in Kenia Anfang August hat zu Gewalt in verschiedenen Teilen des Landes und dem Tod von mindestens 24 Menschen geführt. Nachdem im Vorfeld der Wahl bereits der IT-Direktor der Wahlkommission IEBC Christopher Msando getötet worden war, kam es im Nachgang der Wahlen zu regierungskritischen Protesten und Gewalt durch Sicherheitskräfte, sowie Wahlmanipulationsvorwürfen durch die größte Oppositionspartei National Super Alliance (NASA).

  • Kenia: Menschenrechtsverteidigerinnen bewältigen die turbulenten Tage nach den Wahlen mit Hilfe des pbi-Toolkits

    17.08.2017 — 15 Menschenrechtsverteidigerinnen aus den Slums von Nairobi haben sich mit Hilfe des pbi-Toolkits auf die angespannte Lage vor und nach den Wahlen in Kenia 2017 vorbereitet. In einem zweitägigen Workshop haben sie eine Analyse für spezifische Risiken in ihren Gebieten durchgeführt und basierend darauf detaillierte Sicherheitspläne ausgearbeitet. So konnten die Frauen die turbulenten Tage nach den Wahlen sicherer überstehen und in ihren Gemeinschaften einen Beitrag zum Schutz der dort lebenden Menschen leisten.

  • Kenia: Kenianer_innen hoffen auf einen friedlichen Verlauf der heute stattfindenden Wahlen

    08.08.2017 — Am Dienstag 8. August finden in Kenia Wahlen statt. Nebst dem Präsidenten und dem Parlament werden auch die Mitglieder der Provinzregierungen und lokale Vertreter_innen neu gewählt. Der Schock nach dem gewaltsamen Ende der Wahlen 2007 sitzt weiterhin tief – deshalb werden diese Wahlen mit großer Anspannung erwartet und das Volk hofft auf einen friedlichen Verlauf derselben. 

  • Kenia/Publikation: "Enhancing Support for Exiled Human Rights Defenders in Nairobi"

    13.07.2017 — In Anerkennung der vielen Herausforderungen, denen sich Menschenrechtsverteidiger_innen gegenübersehen, die in Nairobi im Exil leben, veranstaltete pbi Kenia zwischen November 2016 und März 2017 eine Reihe von Workshops. Ziel war es, mehr über die Situation dieser Gruppe von Menschenrechtsverteidiger_innen zu erfahren und zu überlegen, wie Organisationen und Institutionen, die ihnen helfen, sie besser unterstützen können.

  • Kenia: Das pbi Keniaprojekt veröffentlicht eine Reihe von Portraits von Menschenrechtsverteidiger_innen

    04.07.2017 — Das pbi Keniaprojekt hat eine Reihe von Portraits der Organisator_innen des „Women Human Rights Defenders Toolkit“ veröffentlicht. Seit zwei Jahren arbeitet pbi Kenia an dem Toolkit, welches insbesondere an weibliche Menschenrechtsverteidigerinnen gerichtet ist. Es geht dabei um einen „Werkzeugkasten“ in Form einer Website, auf der Informationen, Erfahrungen und Ressourcen für Frauen zur Verfügung gestellt werden, die Opfer von gewaltsamen oder sexuellen Angriffen geworden sind.

  • Kenia: Ein Toolkit für die Opfer von gewaltsamen Übergriffen

    02.06.2017 — Seit zwei Jahren arbeitet pbi Kenia an einem Projekt, welches spezifisch an weibliche Menschenrechtsverteidigerinnen gerichtet ist und ihnen in ihrem Alltag dienen soll. Es geht dabei um einen „Werkzeugkasten“ in Form einer Website, auf der Informationen, Erfahrungen und Ressourcen für Frauen zur Verfügung gestellt werden, die Opfer von gewaltsamen oder sexuellen Angriffen geworden sind.

  • pbi Kenia sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 30. Juni 2017!

    18.05.2017  —  Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit sie in Sicherheit für den Frieden im Land arbeiten können? Dann bewerben Sie sich jetzt für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi Keniaprojekt.

  • Kenia: pbi Kenia stellt Toolkit für Menschenrechtsverteidigerinnen vor

    21.12.2016 — Ende November stellte pbi Kenia ein Toolkit für Menschenrechtsverteidigerinnen (WHRD) vor. Das Toolkit soll dabei helfen, WHRD in den städtischen Siedlungen von Nairobi zu stärken und zu unterstützen. An der Veranstaltung, bei der das Toolkit vorgestellt wurde, nahmen WHRD, Vertreter_innen nationaler und internationaler NGOs und Diplomat_innen teil.

  • Kenia: Mord an Menschenrechtsanwalt - NGO's drücken ihre Besorgnis aus

    07.07.2016 — Am 1. Juli wurden die Leichen des Anwalts Willie Kimani sowie seines Mandanten Josephat Mwenda und seines Taxifahrers Jospeh Muruiri am Ufer des Flusses Ol-Donyo Sabuk in der kenianischen Gemeinde Machakos gefunden. Willie Kimani hat Menschenrechtsaktivist_innen beraten, unterstützt und bei Anklagen vertreten.

  • Kenia: Das größte Flüchtlingslager der Welt soll im November geschlossen werden

    23.06.2106 — Dadaab ist mit etwa 330.000 Geflüchteten, die hauptsächlich aus Somalia stammen, das größte Flüchtlingslager der Welt. Im November wird es geschlossen und die Geflüchteten dazu gezwungen in das immer noch vom Krieg zerrüttete Somalia zurückkehren. In Gebiete, die von der Terrororganisation al-Shabaab kontrolliert werden. Der Grund: angeblich stellen die Geflüchteten ein Sicherheitsrisiko dar – Beweise gibt es dafür nicht.

  • Kenia: Prozess gegen Vizepräsidenten in Gefahr - Hauptzeugen ändern Aussagen vor dem Internationalen Strafgerichtshof

    09.03.2016 – William Ruto, stellvertretender kenianischer Präsident, steht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen nach den Wahlen in 2007 vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Fünf Hauptzeugen haben ihre Aussagen geändert. Nun lässt das Gericht ihre ursprünglichen Aussagen nicht mehr als Beweismittel zu. „Ein[en] Schlag gegen die Ankläger_innen” nennt die BBC die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs in einem ihrer Artikel.

  • Kenia: Bunge la Wamama gibt den Frauen eine Stimme

    29.10.2015 — Seit einigen Monaten begleitet pbi Kenia in Nairobi die Frauenbewegung Bunge la Wamama Mashinani. Deren Mitglieder sind häufig Zielscheibe von Angriffen, weil sie sich für die Gleichberechtigung von Frauen stark machen.

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