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Im Februar 2020 nahm die UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche Hinrichtungen, Agnès Callamard, an der Konferenz „Every Voice Matters – collaborative approaches to safety in Nairobi’s urban settlements“ in Nairobi teil. Menschenrechtsverteidiger_innen, NGOs und Expert_innen zeigen sich seit längerem besorgt über die ungebremste Zunahme von Polizeigewalt in Kenia.

Insbesondere junge Männer werden im Namen der Verbrechensbekämpfung häufig Opfer von Polizeigewalt und oft sogar außergerichtlich hingerichtet. Dabei ist besonders problematisch, dass (Polizei-)Beamt_innen in den meisten dieser Fälle Straffreiheit genießen. pbi UK sprach mit Agnès Callamard darüber. 

Interview mit Agnès Callamard

Die Advocacy-Arbeit von pbi zeigt Wirkung

pbi hat sich aktiv dafür eingesetzt, dass die UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche Hinrichtungen Kenia besucht. Kurz vor ihrem Besuch, im Dezember 2019, waren die von pbi begleiteten kenianischen Menschenrechtsverteidiger_innen, Rahma Wako und Samuel Kirio, in der Schweiz zu Besuch. Sie machten auf die Gewalt in den urbanen Siedlungen Nairobis aufmerksam und legten ihre Forderungen im Vorfeld der Universellen Überprüfung Kenias durch den UN-Menschenrechtsrat dar. Sie trafen sich dazu mit Vertreter_innen verschiedener UN-Missionen und des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf und informierten in Bulle und Bern über ihre Arbeit in den urbanen Siedlungen Nairobis.