Wir haben vielfältige Workshops, Plan- und Rollenspiele für FSJ- und BFD-Gruppen rund um das Thema Menschenrechte, Frieden und Partizipation im Programm, die zu ihren politischen Bildungstagen passen. Schauen Sie nachfolgend, welches unserer Angebote für Sie interessant sein könnte und treten Sie dann gerne mit uns in Kontakt.

Unsere Bildungsangebote für FSJ- und BFD-Gruppen

Workshop: "Menschenrechte spielerisch entdecken" (Universelle Rechte)

Eine Einführung in die „alten“ und „neuen“ Menschenrechte

Dieser Workshop bietet eine erste Einführung in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und ihre Entstehungsgeschichte. Die aktuelle Debatte über die „6 neuen Grundrechte für Europa“ (Ferdinand von Schirach) wird dabei ebenso in den Blick genommen. Mit Hilfe eines Spiels kommen die Teilnehmenden in die Situation, eigene allgemeine Werte und Regeln für ein gutes Zusammenleben zu entwickeln und diese mit den anderen zu diskutieren.

Der Workshop ist an viele andere Themen wie z.B. Frauenrechte, Kinderrechte, Landrechte, Rechte von Indigenen etc. anschlussfähig.

Format: Workshop
Dauer: 180-300min
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl / online
Sprachen: Deutsch / Englisch / Spanisch
Gruppengröße: 10-30
Schlagwörter: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte / allgemeine Werte und Normen / Zivilgesellschaftliches Engagement
SDG’s: alle SDG’s werden angesprochen
Lernziele: 
► Die Teilnehmenden werden für Menschenrechte sensibilisiert
► Die Teilnehmenden erarbeiten sich eigene Vorstellungen von allg. Werten und Normen
► Die Teilnehmenden entwickeln eigene Ideen, wie und wo sie sich für Menschenrechte einsetzen können

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Workshop: "Making Space for Peace" (int. Friedens- und Menschenrechtsarbeit)

Wie internationale Friedens- und Menschenrechtsarbeit etwas zum Frieden in der Welt beitragen kann

Freiwilligendienst mit der Menschenrechtsorganisation peace brigades international in Kolumbien

Ehemalige pbi-Friedensfachkräfte berichten über ihre Erfahrungen in der inter­nationalen Menschen­rechts­arbeit. Anhand einer Gruppenarbeit setzen sich die Teilnehmenden exemplarisch mit der Situation eines gefährdeten Menschen­rechtsverteidigers auseinander. Es werden Menschenrechtsverletzungen reflektiert und gemeinsam mögliche Ansätze, bedrohte Menschenrechtsverteidiger:innen zu schützen, diskutiert. Im Anschluss lernen die Teilnehmenden die internationale Schutz­begleitung als Instrument der zivilen Konflikt­bearbeitung kennen und erhalten wesentliche Impulse für zivilgesellschaftliches Engagement in ihrem lokalen Umfeld.

Format: Workshop
Dauer: 90-240min
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl / online
Sprachen: Deutsch / Spanisch
Gruppengröße: 10-30
Schlagwörter: Menschenrechte  / Arbeit einer Menschenrechtsorganisation / Leben von Menschenrechtsverteidiger:innen / Zivilgesellschaftliches Engagement /
SDG’s: 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen Menschenrechte und Menschenrechtsorganisation kennen
► Die Freiwilligen lernen in globalen Zusammenhängen zu denken, zu bewerten und zu handeln
► Die Freiwilligen lernen gewaltfreie Konfliktbearbeitung kennen

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Workshop: "Meine Rechte! Kinderrechte! – Tell your Story!" (Storytelling)

Kinderechte

Kinder brauchen einen besonderen Schutz. Doch die Einhaltung der Kinderrechte sind keine Selbstverständlichkeit – im Gegenteil, sie werden häufig und an vielen Orten der Welt verletzt, auch in Deutschland. Welche Bereiche sind das und wie können wir uns für Kinderrechte einsetzen? Ihr lernt in diesem Workshop die Menschen- und Kinderrechte kennen und, wie ihr mit Hilfe von Story-Telling über eure eigenen Erfahrungen sprechen könnt.

Format: Workshop/Projekttage
Dauer: Workshop 90-240min; 2-5 Tage Projektwoche
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl oder online
Sprachen: Deutsch / Englisch / Spanisch
Gruppengröße: 5-25
Schlagwörter: Kinderrechte / menschliche Bedürfnisse
SDG’s: 10 — Weniger Ungleichheiten / 16 - Frieden und Gerechtigkeit
Lernziele: 
► Die Freiwilligen erlernen Wissen über Kinderrechte
► Die Freiwilligen lernen ihre eigenen Rechte zu erkennen und für sich einzustehen

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Workshop: "No one left behind" (Kinderrechte)

Das Leben von Kindern in Zeiten der Corona-Krise und Schulschließungen im globalen Vergleich

No one left behindWie erleben Kinder in El Salvador und Uganda die Corona-Krise? Mit welchen Schwierig­keiten haben sie zu kämpfen? Wie sieht die Situation in Deutsch­land aus? Wie geht es den Kindern und Jugend­lichen hier mit der Corona-Pandemie? Der Work­shop stellt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Lebens­realitäten der Kinder im Globalen Süden und in Deutsch­land her. Zusammen mit den Teilnehmenden betrachten wir Gemeinsam­keiten und Unter­schiede des Alltags in der Corona-Pandemie und stellen die Frage, wie eine gerechtere Welt aussehen könnte.

Format: Workshop
Dauer: 180min
Ort: Online oder Präsenz
Sprachen: Deutsch und/oder Englisch (ggf. mit Übersetzung)
Gruppengröße: 15-25
Schlagwörter: Coronakrise / Lebenswelten von Kindern weltweit / Solidarität / Perspektivwechsel / Corona-Pandemie / Kinderrechte
SDG’s: 3 – Gesundheit und Wohlergehen / 4 – Hochwertige Bildung / 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen werden bestärkt in der Entwicklung von Solidarität und Empathie
► Die Freiwilligen erlernen ihre eigenen Bedürfnisse zu reflektieren und einen Perspektivwechsel vorzunehmen
► Die Freiwilligen gewinnen eine globale Perspektive auf die Corona-Pandemie

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Workshop: "Ein Menschenrecht auf Asyl" (Flucht & Migration)

Ein Menschenrecht auf Asyl - Flucht nach Europa Immer mehr Menschen sind welt­weit auf der Flucht und bitten in anderen Ländern um Schutz. Die Gründe sind viel­fältig, doch die Möglich­keiten der einzelnen Menschen unterscheiden sich stark von­einander. Wohin gehen Geflüchtete und wie ergeht es ihnen auf ihrem Weg? Und was passiert, wenn sie ange­kommen sind? Haben sie ihr Ziel erreicht? Die Teil­nehmenden gehen im Rahmen des Projekt­tages die Wege einer Flucht und erleben, wie es nach der Ankunft in Deutschland für die Geflüchteten weitergeht. Das Menschen­recht Asyl zu beantragen hat jede:r, aber wie sieht die Realität der Geflüchteten dann eigentlich aus?

Format: Workshop
Dauer: mind. 120min bis 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: 5-25
Schlagwörter: Flucht & Migration
SDG’s: 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele:
► Die Freiwilligen werden sensibilisiert für den Alltag von Asylsuchenden in Deutschland
► Die Freiwilligen werden gestärkt in ihrer Empathiefähigkeit und lernen Menschenrechte kennen
► Die Freiwilligen erlangen Wissen über das Asylrecht und dessen Umsetzung

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Workshop: "Für ein „Gutes Leben“ ohne Kohle" (Globale wirtschaftliche Zusammenhänge)

Die Spuren von Kohle in Kolumbien und Deutschland

Wussten Sie, dass in keinem Land der Welt so viel Braun­kohle abgebaut und verstromt wird wie in Deutsch­land? Am Beispiel Kolumbiens lernen die Teil­nehmenden mehr über die globalen Zusammenhänge und Menschen­rechts­verletzungen, die durch den Kohle­abbau entstehen. Ein Kohlequiz und andere interaktive Methoden vermitteln der Gruppe grundlegendes Wissen zum Kohle­abbau, dem Nutzen von Kohle und den Dimensionen und Problem­lagen des Kohle­abbaus sowie der Kohle­verstromung. Die Forderungen nach Klima­gerechtigkeit verschiedener sozialer Bewegungen und alternative Konzepte wie das süd­amerikanische „Buen Vivir“ zeigen schließlich Handlungs­möglichkeiten auf und motivieren selbst aktiv zu werden.

Format: Workshop
Dauer: 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch / Spanisch
Gruppengröße: 15-25
Schlagwörter: Kohleabbau / Appalachen / Entwicklung und Entwicklungskritik / Klimawandel / Postkolonialismus, Kolonialismus / Imperialismus / Globale wirtschaftliche Zusammenhänge / Historische Ursachen von globaler Ressourcenverteilung / Buen Vivir / Postwachstum/Degrowth/ Alternativen zur Wachstumslogik
SDG’s: 1 – Keine Armut / 2 – Kein Hunger / 3 – Gesundheit und Wohlergehen / 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum / 10 – Weniger Ungleichheiten / 12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion / 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen werden dazu angeregt, kritisch über die bestehenden neoliberal-kapitalistischen Verhältnisse mit ihrer Entwicklungs-/Wachstumslogik und deren Folgen nachzudenken
► Die Freiwilligen lernen bestehende Widerstandsbewegungen kennen
► Die Freiwilligen lernen Alternativen zum Entwicklungs-/Wachstumsdenken kennen

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Workshop: "Sexualisierte Gewalt im Spiegel der Gesellschaft" (Sexualisierte Gewalt)

Zwischen Tabuisierung, victim shaming und me too

Im Laufe des Workshops sollen die Fragen, was ist sexualisierte Gewalt, welches Ausmaß hat diese Form von Gewalt und durch welche gesellschaftlichen Strukturen wird sie verursacht, diskutiert werden. Wir wollen der Frage nachgehen, wie das Thema in den aktuellen öffentlichen Debatten behandelt wird und wie sich darin der gesellschaftliche Blick auf das Thema widerspiegelt. Außerdem wird uns die Transaktivistin Kendra Jordany über die Situation in Mittelamerika und im speziellen in Honduras sowie über ihre Arbeit im Kampf gegen sexualisierte Gewalt berichten.

Format: Workshop
Dauer: ab 120min bis 5 Zeitstunden
Ort: Präsenz oder Online möglich
Sprachen: Deutsch und/oder Spanisch (ggf. mit Übersetzung)
Gruppengröße: 10-20
Schlagwörter: Sexualisierte Gewalt, Transphobie, sexuelle und reproduktive Rechte, Mittelamerika
SDG’s: 5 – Geschlechtergleichstellung / 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum / 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen was unter sexualisierter Gewalt verstanden wird
► Die Freiwilligen lernen, die Situation in Lateinamerika und Deutschland einzuschätzen
► Die Freiwilligen reflektieren ihre eigene Position und entwickeln Handlungsalternativen im Umgang mit sexualisierter Gewalt

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Workshop: „Wenn eine angegriffen wird, schlagen wir alle zurück!“ (Sexualisierte Gewalt)

Proteste gegen Sexualisierte & geschlechtsspezifische Gewalt in Lateinamerika und Deutschland

Demonstration am internationalen Frauentag (Guatemala)In dem Workshop werden erst die Fragen, was ist sexualisierte & geschlechts­spezifische Gewalt (SGBV), welches Ausmaß hat diese Form von Gewalt und durch welche gesell­schaftlichen Strukturen wird sie verursacht, beleuchtet. Dabei veranschaulicht die Referentin die Thematik mit Beispielen aus ihrer Erfahrung in der Projekt­arbeit in verschiedenen Ländern. Im Anschluss werden Protest­formen gegen SGBV aus verschiedenen Ecken der Welt dargestellt. Der Work­shop wird inter­aktiv und methodisch vielseitig gestaltet und bietet dabei auch viel Raum für Fragen und Diskussionen.

Format: Workshop
Dauer: 180min bis 1-2 Projekttage
Ort: Präsenz oder Online möglich
Sprachen: Deutsch (auch Englisch oder Spanisch möglich)
Gruppengröße: 10-20
Schlagwörter: Sexualisierte Gewalt, geschlechtsspezifische Gewalt, SGBV, Proteste, Femizide, Lateinamerika
SDG’s: 5 – Geschlechtergleichstellung / 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum / 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen was unter sexualisierter Gewalt verstanden wird
► Die Freiwilligen lernen, die Situation in Lateinamerika und Deutschland einzuschätzen
► Die Freiwilligen reflektieren ihre eigene Position und entwickeln Handlungsalternativen im Umgang mit sexualisierter Gewalt

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Workshop: "Alleine bist du schneller, gemeinsam kommst du aber weiter!" (Basisdemokratische Entscheidungen)

Wie basisdemokratisch Entscheiden in Gruppen nachhaltigere Lösungen schaffen kann

„Lasst uns abstimmen – das ist doch demokratisch!“ – viele Menschen setzen Demokratie verkürzt mit Wahlen und Mehrheitsentscheid gleich. Die repräsentative Demokratie mit gewählten Vertreter:innen im Parlament ist jedoch nur eine indirekte Form der Herrschaftsausübung durch die Bevölkerung. Eine weitere Form sind basisdemokratische Verfahren der Entscheidungsfindung, beruhend auf dem Konsensprinzip. Damit sollen gleichermaßen alle Beteiligten in den Entscheidungsfindungsprozess mit einbezogen werden. Wie jedoch funktionieren solche Konsensverfahren und auf welchen Prinzipien beruhen sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode und wo kann sie sinnvoll eingesetzt werden? Im Workshop lässt sich je nach Fokus und Altersstufe mit verschiedenen Übungen oder Rollenspielen arbeiten. Besonders geeignet ist das Angebot für die Fächer Religion, Ethik und Politik.

Format: Workshop
Dauer: 90-240min bis 1 Projekttag
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl / online
Sprachen: Deutsch / Spanisch
Gruppengröße: 10-30
Schlagwörter: Basisdemokratische Entscheidungen / Partizipation und Mitbestimmung / Macht und Einfluss
SDG’s: 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen, demokratische Entscheidungen zu verstehen
► Die Freiwilligen lernen Konsensentscheidungen kennen und probieren sich darin aus
► Die Freiwilligen erproben die Grenzen der Konsensentscheidung

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Workshop und/oder Filmbesprechung: "Chocolate de Paz" (Gewaltfreiheit/Kakaoanbau)

Wie der Anbau von Kakao zum Frieden in Kolumbien beitragen kann

Workshops für Erwachsene

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der am bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen — Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee — zu ergreifen und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilist:innen, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. Der Dokumentarfilm „Chocolate de Paz“ erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde und zeigt, wie sie versucht, u.a. durch den Anbau und die Vermarktung von Kakao, einen gewaltfreien Weg zu Frieden und Freiheit zu ebnen. Seit 1999 wird die Friedensgemeinde von pbi-Freiwilligen vor Ort begleitet.

Anhand des Films werden je nach Bedarf folgende Themen vertiefend behandelt: Fairer Handel, gewaltfreie Protestformen, kollektive Erinnerungskultur, kleinbäuerliche Selbstversorgung, internationale Schutzbegleitung.

Der Film kann auch für Kinovorführungen mit einer kurzen Einführung und Nachbesprechung angefragt werden.

Format: Workshop und/oder Filmbesprechung
Dauer: 90-300min
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl / online möglich
Sprachen: Deutsch / Spanisch
Gruppengröße: Workshop: 15-25 / Filmvorführung im Kino: 15-100
Schlagwörter: Leben in Frieden / Gewaltfreie Konfliktbearbeitung / Kakaoanbau / Leben von Menschenrechtsverteidiger:innen
SDG’s: 12 - Nachhaltige Produktion und Konsum / 15 - Leben an Land / 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen werden sensibilisiert für den Wert von Frieden und Sicherheit
► Die Freiwilligen lernen in globalen Zusammenhängen zu denken, zu bewerten und zu handeln
► Die Freiwilligen lernen gewaltfreie Konfliktbearbeitung wertzuschätzen

>> Website: „Chocolate de Paz“

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Workshop/Rollenspiel: "Palmöl: Das grüne Gold?" (Landgrabbing)

Ölpalmenanbau im Globalen Süden, zwischen Umweltzerstörung, Landraub und globalen Wirtschaftsinteressen

Ölpalmenanbau und MenschenrechteWas macht den Schoko­aufstrich so cremig? Warum ist Palmöl für die Industrie so wichtig? Was hat Palmöl mit Land­raub und Vertreibungen im Globalen Süden zu tun? Dieser Work­shop vermittelt Hinter­grund­wissen zum Thema Palmöl und macht durch Rollen­spiele das Einfühlen in die Konflikt­situation vor Ort und die involvierten Akteur:innen möglich. Palmöl ist bei der Industrie sehr beliebt und wenn wir genau schauen, finden wir es überall – in unseren Lebens­mitteln, im Biosprit und sogar in Putz­mitteln. Doch der Bevölkerung in den exportierenden Ländern wird für den Ölpalm­anbau das Land geraubt und die Lebens­grund­lage genommen. Der Work­shop bringt den Teilnehmenden Hinter­grund­wissen zum Palmöl näher, erklärt die Problematik des Land­grabbings und führt in die Verordnungen und Handels­abkommen zwischen Kolumbien, der EU und Deutschland ein.

Im Rollenspiel empfinden die Teilnehmenden die Sichtweisen und Handlungen der beteiligten Akteur:innen nach und entwickeln so auch emotionales Verständnis und Empathie für den Konflikt. Je nach Umfang des Workshops ist es möglich, gemeinsam einen Film mit konkretem Fallbeispiel zu schauen und das Thema Menschenrechte vertieft zu behandeln.

Format: Workshop und Rollenspiel
Dauer: ab 210min bis 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: 20-30
Schlagwörter: Palmöl, Ölpalmanbau, grünes Gold / Landraub, Landgrabbing; Landvertreibung / Freihandelsabkommen / Palmölimport, Palmölexport, Palmölverwertung, Palmölprodukte, Palmölproduktion
SDG’s: 1 – keine Armut / 2 – kein Hunger / 3 – Gesundheit und Wohlergehen / 7 – Bezahlbare und saubere Energie / 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur / 12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion / 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Lernziele: 
► Die Freiwilligen verstehen Zusammenhänge zwischen Ölpalmanbau und Landgrabbing
► Die Freiwilligen gewinnen Wissen rund um das Thema Palmöl und dessen Verarbeitung
► Die Freiwilligen lernen Wirtschaftsmechanismen und die Funktionsweisen des Welthandels kennen

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Workshop/Rollenspiel: "Elektrisch gut, alles gut?" (Wirtschaft und Menschenrechte)

Der Konflikt zwischen Wirtschaftsinteressen und Menschenrechten am Beispiel Elektromobilität

Elektrisch gut, alles gut?Elektromobilität – Was sind die Folgen unserer Autos von morgen für die Länder aus denen die Rohstoffe dafür kommen?

Ziel ist ein kritisches Verständnis zu entwickeln zu der am meisten geförderten Technologie in Deutschland hinsichtlich der sozioökonomischen, ökologischen und menschenrechtlichen Folgen für viele Länder des globalen Südens.

Mit partizipativen Methoden erarbeiten die Teilnehmenden des Workshops:
► Die Ressourcenbedarfe der Elektromobilität
► Die Vorkommen der Rohstoffe in Ländern des Globalen Südens
► Die zu erwartenden Folgen für Mensch und Natur

Format: Workshop
Dauer: mind. 80min bis 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch / Englisch
Gruppengröße: 5-25
Schlagwörter: Elektromobilität / Nachhaltigkeit / Globale Gerechtigkeit / Wirtschaft und Menschenrechte / Klimakrise
SDG’s: 7 – Bezahlbare und saubere Energie / 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum / 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur / 10 – Weniger Ungleichheiten / 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden / 12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster / 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen Elektromobilität im Kontext von Menschenrechten und globaler Gerechtigkeit verstehen
► Die Freiwilligen lernen Lösungsansätze und Ansatzpunkte für deren Umsetzung kennen

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Rollenspiel: "Frieden braucht Gerechtigkeit" (Menschenrecht auf ein faires Verfahren)

Der Fall Raúl Hernández – Ein Live-Rollenspiel im offenen Gerichtssaal

Offener Gerichtssaal: pbi spielt mit Schüjer_innen eine Gerichtsverhandlung aus Mexiko nach

Wie läuft ein Gerichtsverfahren ab? Und wovon hängt es ab, ob ein Gerichtsverfahren wirklich gerecht ist? / Der Workshop zeichnet zunächst den Weg vom Ermittlungsverfahren bis zum Gerichtsprozess nach und erläutert, welche Parteien vor Gericht beteiligt sind. Das anschließende Rollenspiel basiert auf dem realen Gerichtsprozess gegen den Menschenrechtsverteidiger Raúl Hernández. Dadurch lernen die Teilnehmenden die Konfliktthemen zwischen multinationalen Unternehmen und der indigenen Bevölkerung kennen. Auch die Problematiken, dass Gerichtsverhandlungen beeinflusst werden können und die Gefahr einer Illegalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen werden beleuchtet, aber auch Unterstützungsmöglichkeiten durch Menschenrechtsorganisationen aufgezeigt. Im Anschluss wird das Rollenspiel mit Blick auf den realen Ausgang des Verfahrens reflektiert.

Zielgruppe: ab 10. Klasse
Format: Rollenspiel
Dauer: 240min bis 6 Zeitstunden
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: 20-25
Schlagwörter: Gerichtsverfahren, Gerichtsprozess / Rollenspiel / Illegalisierung / Kriminalisierung / Menschenrechte
SDG’s: 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen den Ablauf eines Gerichtsverfahrens kennen
► Die Freiwilligen werden sensibilisiert für Beeinflussung eines Gerichtsprozesses
► Die Freiwilligen lernen, was Illegalisierung und Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen bedeuten

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Planspiel: "Goldrausch in Guatemala" (Wirtschaft und Menschenrechte)

Ein Planspiel zum globalen Ressourcenabbau und deren Folgen, Wirtschaftsinteressen und Menschenrechten

Wie wir arbeiten

Internationale Unternehmen beuten in Lateinamerika mit der Unterstützung korrupter Regierungen das angestammte Land indigener Gemeinschaften aus. Im Mai 2014 beobachtete das Team von peace brigades international in Guatemala die Eskalation des Konflikts in La Puya zwischen den ansässigen Bauern und den Sicherheitskräften einer transnationalen Minengesellschaft. Auf diesem Szenario aufbauend entwickelte das pbi-Bildungsprojekt ein Planspiel für Schüler:innen.

In dem Planspiel „Goldrausch in Guatemala – Gift für Gemeinschaft und Klima“ können Schüler:innen beispielhaft die Ursachen für in diesem Kontext entstehende Konflikte kennenlernen. Sie schlüpfen dabei in die Rollen der verschiedenen Beteiligten und lernen dadurch deren Eigeninteressen und Hintergründe kennen. Sie erfahren, wie lokale Menschenrechtsverteidiger:innen sich mit Unterstützung internationaler Organisationen gegen die Interessen transnationaler Unternehmen gewaltfrei zur Wehr setzen und welchen Risiken und Gefahren sie sich dabei aussetzen.

Zielgruppe: ab 9. Klasse
Format: Planspiel
Dauer: mind. 360min bis 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch / Englisch
Gruppengröße: 5-25
Schlagwörter: Ressourcenausbeutung weltweit / Landrechte indigener Gemeinschaften / Klima- und Umweltschutzgewaltfreie Protestformen
SDG’s: 6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung / 7 – Bezahlbare und saubere Energie / 10 – Weniger Ungleichheiten / 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden / 12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster / 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen globale Zusammenhänge von Ressourcenausbeutung und Menschenrechtsverletzungen kennen
► Die Freiwilligen lernen, einen Perspektivwechsel vorzunehmen
► Die Freiwilligen lernen positive Beispiele von Aktivismus kennen

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Planspiel: "Wasser.Marsch! MATOPIBA in Gefahr!" (Menschenrecht auf Wasser)

Ein Planspiel zum neuen Menschenrecht auf Wasser, Wirtschaftsinteressen und Mechanismen internationaler Politik

Planspiel Wasser MarschDie existenzbedrohenden Wasserkonflikte in der Region MATOPIBA, Brasilien, sind die Grundlage für das neue Planspiel von FIAN und pbi Deutschland. Schwerpunkt ist das Menschenrecht auf Wasser. Die Schüler:innen schlüpfen in die verschiedenen Rollen und erleben somit hautnah die komplexen Interessenslagen und die globalen Zusammenhänge des Themas.

Ziel ist es, den Teilnehmer:innen Grundsätze der Menschenrechte anschaulich näherzubringen und ihre Kenntnisse über die globale Wassersituation zu erweitern. Die Suche nach gemeinsamen Lösungsansätzen soll – zumindest in der Fiktion– verhindern, dass sich MATOPIBA in eine Sojawüste verwandelt.

Format: Planspiel
Dauer: mind. 240min 
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: 15-25
Schlagwörter: Menschenrecht auf Wasser / Ressourcenausbeutung / Globale Gerechtigkeit / Theaterpädagogik / Rollenspiel / Matopiba / ILO 169
SDG’s: 6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung / 7 – Bezahlbare und saubere Energie / 10 – Weniger Ungleichheiten / 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden / 12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster / 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele:
► Die Freiwilligen lernen globale Zusammenhänge von Ressourcenausbeutung und Menschenrechtsverletzungen kennen
► Die Freiwilligen erlernen Wissen über Wasser als Menschenrecht
► Die Freiwilligen lernen positive Beispiele von Aktivismus kennen

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Lernspiel: "Civil Powker" (Ziviles Engagement/Internationale Konflikte)

Civil Powker

Täglich wird von Krisen, Kriegen und Konflikten in der Welt berichtet. Häufig wird der Ruf nach der internationalen Gemeinschaft laut, die in diesen Konflikten mittels eines Militärschlags den „Frieden sichern“ soll. Militäreinsätze sind hierzulande weiterhin die bekannteste Form der Krisenintervention. Weitaus weniger bekannt sind hingegen zivile Mittel, die genutzt werden können, um sich gegen globale Konflikteskalationen zu engagieren. In diesem ganztägigen Lernspiel (Projekttag) lernen Schüler*innen die unterschiedlichen Handlungsoptionen der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Deutschland für die (De)Eskalation in internationalen Konflikten kennen und reflektieren anschließend auch ihre eigenen Handlungsoptionen. Weitere Informationen zum Hintergrund des Lernspiels auf www.civilpowker.de.

Format: Planspiel
Dauer: 360 min
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: 15-30
Schlagwörter: Spannungsfelder zwischen Wirtschaft, Regierung und Zivilgesellschaft / Macht und Einfluss / Internationale Konflikte
SDG’s: 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen / Alle weiteren SDG’s werden angerissen
Lernziele: 
► Die Freiwilligen lernen, einen Perspektivwechsel vorzunehmen
► Die Freiwilligen werden für friedliche Konfliktlösungen sensibilisiert
► Die Freiwilligen erfahren die Potenziale von zivilgesellschaftlichen Engagement bei internationalen Konflikten

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Performance-Workshop: "Das gemeinsame Empfinden von Fragilität" (Empowerment)

Vulnerabilität als Verbindung und Stärke

"Das gemeinsame Empfinden von Fragilität" (Performance-Workshop)Die eigene Fragi­lität in der Gruppe wahr­nehmen und gemein­sam erleben: Gese­hen werden, unsicht­bar sein, sich im Netz der Bezeich­nungen und Benennungen befinden. Über spielerische und performative Übungen findet eine Auseinander­setzung mit Vulnera­bilität als verbindende und stärkende Er­fahrung statt. Mit der Methode Silent Story­telling wird Empathie erlebt und Verbindung aufgebaut. Aus diskriminierenden Aus­sagen werden die dahinterliegenden Urteile extrahiert, anonymisiertes gemein­sames Hören solcher Sätze und Trans­formieren der Reaktionen im Kreis der Gruppe führt zu einer gemein­samen handlungs­ermächtigenden Geste. Es entsteht ein Austausch über das Empfinden der eigenen „Verletzlichkeit“ und ein gemein­sames Miteinander-Teilen von stärkenden Strategien.

Format: Performance-Workshop
Dauer: mind. 240min bis 1-2 Projekttage
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch / Englisch
Gruppengröße: 5-25
Schlagwörter: Vulnerabilität, Verletzlichkeit / Fragilität / Storytelling / Empowerment / Zusammengehörigkeitsgefühl / Gruppendynamik / Selbstreflexion, Selbsterfahrung / Verbundenheit / Ressourcenförderund / Körpererfahrung / Selbstfürsorge, Selfcare / Empowerment
SDG’s: 3 – Gesundheit und Wohlergehen / 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele:
► Die Freiwilligen lernen, einen Perspektivwechsel vorzunehmen
► Die Freiwilligen werden gefördert in ihrer Empathiefähigkeit
► Die Freiwilligen lernen die Potentiale und Schwächen der Zivilgesellschaft kennen

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Theater-Workshop: "Exploring conflicts and peace through play!" (Konfliktbearbeitung)

Mit interaktivem Theater bei Konflikten in Dialog treten und gemeinsam gewaltfreie Handlungsalternativen spielerisch erproben

Die Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“ und dem „Theater zum Leben“ stellen eine alternative Form des zwischenmenschlichen Dialogs dar, sie eröffnen den Teilnehmenden Spielräume, um ihre Probleme und sozialen Konflikte auf die Bühne zu bringen. Durch das Erzählen und Erforschen der eigenen und gemeinsamen Geschichte werden bei den Teilnehmer:innen Reflexionsprozesse und Gruppendynamiken angestoßen. Dieses Theater ist inklusiv und universell und bietet die Möglichkeit für alle zwischenmenschlichen Konflikte eine Sprache zu finden und Handlungsalternativen gemeinsam zu erproben.

Bildertheater (1,5 – 6 Zeitstunden) / Das Bildertheater wird genutzt, um auf leichte und spielerische Art und Weise einen Zugang zu komplexen Themen zu erlangen.

Regenbogen der Wünsche (2,5 – 3,5 Zeitstunden) / Eine Methode um konkrete zwischenmenschliche Konfliktsituationen zu untersuchen und zu verstehen.

Polizisten im Kopf (2,5 – 3,5 Zeitstunden) / Diese Methode erforscht die internalisierten Stimmen, die in Situationen auftreten, wenn ein Mensch entgegen seinen Bedürfnissen und Wünschen handelt.

Power Play (6 Tage) / In sechs Tagen durchleben die Teilnehmer:innen einen intensiven kreativen Prozess, an dessen Ende Forumtheaterszenen stehen. Diese können auch in einer öffentlichen Aufführung gezeigt werden.

Format: Theater-Workshop
Dauer: 90-270min bis 6 Tage Projektwoche
Ort: In Präsenz an dem Ort Ihrer Wahl
Sprachen: Deutsch
Gruppengröße: max. 25
Schlagwörter: Theater der Unterdrückten / Theater zum Leben / Konfliktbearbeitung / Gruppendynamik reflektieren
SDG’s: 4 – Hochwertige Bildung / 10 – Weniger Ungleichheiten / 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Lernziele:
► Die Freiwilligen lernen, Konflikte gewaltfrei zum Ausdruck zu bringen
► Die Freiwilligen lernen, Gruppendynamiken zu reflektieren und zu verbessern
► Die Freiwilligen reflektieren ihr eigenes (Konflikt-)verhalten

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Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir arbeiten zielgruppen­orientiert und berücksichtigen Ihre Interessen und Bedürfnisse bei der Anpassung der bereits bestehenden Konzepte bzw. der Entwicklung neuer Formate in Absprache mit Ihnen.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

David Mauer - Koordination pbi-Bildungsprojekt
E-Mail: david.mauer(at)pbi-deutschland.de
Telefon: 040 / 38 90 437-20