• Guatemala: Das Verfassungsgericht genehmigt neue Wasserkraftwerke

    17.06.2017 — Das guatemaltekische Verfassungsgericht hat seine Entscheidung, die Megaprojekte Oxec I und II für den Bau von Wasserkraftwerken auf dem Fluss Cahabón zu sistieren, wiederrufen. Dies obschon das Vorhaben die ILO Konvention 169 zu den Rechten indigener Völker verletzt. Die betroffenen Bauerngemeinschaften sind empört und bangen um ihre Lebensgrundlage. 

  • Kolumbien: Angriffswelle gegen Menschenrechtsaktivist_innen

    09.12.2016 — Am 24. November haben die kolumbianische Regierung und die Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) zum zweiten Mal die Friedensverträge unterschrieben. Dies nachdem die erste Version vom Volk abgelehnt wurde. Die Situation der Menschenrechtsverteidiger_innen bleibt weiterhin besorgniserregend.

  • Kolumbien: Aufbau des Friedens - Die Hoffnungen der Menschenrechtsverteidiger_innen nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens

    05.09.2016 — Das pbi-Kolumbienprojekt hat Menschenrechtsverteidiger_innen aus Curbaradó (Departement Chocó) über das Friedensabkommen zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung befragt: Welche Erwartungen und Hoffnungen haben die Menschenrechtsverteidiger_innen für die Zeit nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens, wie wird das Abkommen die Situation in Kolumbien verändern und welche Risiken bleiben bestehen?

  • Guatemala: Petén – Das vergessene Departement Guatemalas

    01.09.2016 — Mitte Juni waren wir im Rahmen unserer zweimal jährlich stattfindenden Reise für 10 Tage in Petén, im nördlichsten Departement Guatemalas, um uns dort ein Bild der Menschenrechtssituation zu machen. Wir besuchten einerseits verschiedene Organisationen der Zivilbevölkerung und trafen uns andererseits mit Vertreter_innen von Regierungsinstitutionen, wie der Gouverneurin, dem Polizeichef des Departements, verschiedenen Bürgermeister_innen und Menschenrechtsombutsstellen, um u.a. unsere Besorgnis wegen Menschenrechtsverletzungen kundzutun.

  • Kolumbien: Gewalt während Demonstrationen bezüglich Agrarreformen

    13.06.2016 — Seit dem 30. Mai demonstrieren indigene, afrokolumbianische und kleinbäuerliche Gemeinschaften in weiten Teilen des Landes. Die kolumbianischen Behörden müssen sicherstellen, dass die Sicherheitskräfte, insbesondere die Spezialeinheit ESMAD (Escuadrón Móvil Antidisturbios), keine unverhältnismässige Gewalt gegenüber den Protestierenden anwenden, sagt Amnesty International.

  • Wie lassen sich Landenteignungen durch Firmen stoppen?

    27.05.2016 — Ende April fand im europäischen Parlament die Konferenz über Menschenrechtsverteidiger_innen, die gegen die Landenteignung im Zusammenhang mit europäischen Investitionen in Drittstaatländern ankämpfen, statt. Berta Zúñiga Cáceres, die Tochter der ermordeten honduranischen Aktivistin Berta Cáceres, und der kolumbianische Priester Alberto Franco nahmen daran teil. Die Deutsche Welle interviewte die beiden.

  • Lesenswert: Der Winter-Rundbrief 2015/2016 ist da!

    20.11.2015 — Auch im Winter-Rundbrief gibt es wieder Nachrichten aus aller Welt: einen Bericht über die Bedrohung und Verfolgung der Mitglieder einer Gemeinde in Curbaradó (Kolumbien), ein Interview mit Sabine Günther, die nach vielen Jahren bei pbi Deutschland die Koordinationsstelle bei pbi Kenia übernimmt, aber auch Neuigkeiten aus Guatemala, Deutschland, Nepal und Indonesien. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

  • 'Land of Corn' – Dokumentarfilm über Landrechte in Lateinamerika

    11.08.2015 — pbi hat in Zusammenarbeit mehrerer Länderprojekte und nationaler Gruppen einen neuen Dokumentarfilm über Landrechte in Lateinamerika veröffentlicht. Der Film zeigt vier Umwelt- und LandrechtsverteidigerInnen aus Mexiko, Guatemala, Kolumbien und Honduras, die sich für die Verteidigung der Landrechte im Kontext von privaten Großinvestitionen engagieren. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit und die damit verbundenen Risiken und Ängste. Dabei wird auch der Mangel an staatlichen Schutzmechanismen nicht verschwiegen.

  • Honduras: Erneut Ermordung eines Landrechtsaktivisten der Tolupanes in Yoró

    Am 5. April 2015 wurde Luis de Reyes Marcía ermordet aufgefunden. Herr Marcía gehörte der indigenen Gemeinschaft der Tolupanes von San Francisco de Locomapa in Yoró an. Die aus 15 Dörfern zusammengesetzte Gemeinschaft setzt sich gegen Vertreibungen und Umweltverschmutzung durch Bergbau- und andere Großprojekte auf ihrem Gebiet ein und sieht sich deshalb Aggressionen, Bedrohungen und Attacken ausgesetzt.

  • Video - Die Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert 18-jähriges Bestehen

    Am 23. März 2015 feierte die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien ihr 18-jähriges Bestehen. In dem kurzen Video „The Haven“ von pbi Kolumbien sprechen die Vorsteher der Gemeinde über ihre Geschichte.

    Die Gemeinde weigert sich seit Jahren, Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppe zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Seit 1999 wird die Gemeinde von pbi begleitet.

  • Ein Landtitel ist nicht genug. Bericht von Amnesty International zum Thema Landrückgabe in Kolumbien.

    20.12.2014 — In ihrem neuen Bericht „Ein Landtitel ist nicht genug. Eine nachhaltige Landrückgabe in Kolumbien gewährleisten“ untersucht Amnesty International die Implementierung des Opfer- und Landrückgabegesetzes der Regierung Santos. Morde und Todesdrohungen zusammen mit einer zögerlichen Umsetzung des Gesetzes verhindern eine effektive Landrückgabe für die Mehrheit der Opfer.

  • Landverteilung in Kolumbien - die zwei Gesichter der Regierung Santos

    10.12.2014 — Anne Berentsen schreibt in ihrem Artikel über die ungleiche Landverteilung in Kolumbien und die Rolle der Regierung Santos in diesem Prozess. Die ungleiche Landverteilung stellt ein Kernproblem dar und eine umfassende Landreform wird als Grundvoraussetzung für einen dauerhaften Frieden gesehen. Nach wie vor werden BauernführerInnen bedroht und Großunternehmen eignen sich auf illegale Weise Land an.