Wir sind der Überzeugung, dass eine nachhaltige Konflikt­lösung nicht von außen herbeigeführt werden kann, sondern von lokalen Akteur:innen gestaltet werden muss. Außerdem vertreten wir die Meinung, dass die Durchsetzung der international anerkannten Menschenrechte unverzichtbarer Bestandteil jeder Konflikttransformation ist.

pbi unterstützt und schützt deshalb die mutigen Menschenrechts­verteidiger:innen, die für die Rechte und Würde ihrer Gemeinschaften einstehen. Dies gelingt uns durch Schutzbegleitung, Advocacyarbeit und Capacity Development, den drei Säulen der Arbeit von peace brigades international.

Rechte von diskriminierten Gruppen
Der Kern der Arbeit von pbi ist die Schutzbegleitung akut bedrohter Menschenrechtsverteidiger:innen, mit der wir aktuell in vier Projektländern (Mexiko, Guatemala, Honduras und Kolumbien) arbeiten. Dazu entsendet pbi internationale Teams von freiwilligen Fachkräften in Krisengebiete.
Advocacy: Silvia Méndez vom Menschenrechtszentrum Paso del Norte
 Beziehungen zu allen Konflikt­parteien, Regierungsstellen, Botschaften, nationalen und inter­nationalen Organisationen sowie Medien sind notwendig, um die Sicherheit der pbi-Teams und der begleiteten Menschen und Organi­sationen zu gewährleisten bzw. zu erhöhen. Dieser internationale Rückhalt ist zwingende Voraussetzung für eine funktionierende Schutz­begleitung. 
Capacity Development
pbi-Expert:innen bieten in den Projektländern sowie in Deutschland und anderen Regionen Workshops, Seminare und Coachings an, um ihre Erfahrungen und Kompetenzen weiterzuvermitteln. Zielgruppen sind dabei Menschenrechts- und Friedensaktivist:innen, aber auch andere internationale Akteur:innen im Bereich Entwicklung, Frieden und Menschenrechte. 

Die Arbeit von pbi am Beispiel Kolumbiens

Wie funktionert die Schutz­begleitung durch pbi? pbi Kolumbien erklärt in einem knapp dreiminütigen Animationsfilm die Arbeit von pbi. (2:45 Minuten, deutsch