• pbi-Mexikoprojekt veröffentlicht seinen Jahresbericht 2014

    19.04.2015 - Der Ende März 2015 veröffentlichte Jahresbericht 2014 des Mexiko-Projekts informiert über Details der Arbeit des Projektes mit Menschenrechtsverteidiger_innen der Bundesstaaten Oaxaca, Chihuahua, Coahuila und Guerrero sowie die Aktivitäten des vergangenen Jahres auf internationaler Ebene. 

  • Mexiko: Verschwindenlassen im Fokus

    27.02.2015 Vor dem Komitee der Vereinten Nationen gegen Gewaltsames Verschwindenlassen in Genf und Brüssel fand Ende Januar eine Anhörung statt, zu der pbi VertreterInnen verschiedener mexikanischer NGOs begleitete. Anfang Februar veröffentlichte Brot für die Welt/EED eine Studie zum Verbrechen des Verschwindenlassens in Mexiko. Neben dem Anstieg der Opferzahlen und einer Ausweitung der beteiligten Täter wird vor allem eine zunehmende Kriminalisierung der Opfer festgestellt.

  • Mexiko: Zwei Vertreter des von pbi begleiteten Menschenrechtszentrums Tlachinollan als "radikal und gefährlich" eingestuft

    19.01.2015 - Das Centro de Investigación y Seguridad Nacional México (CISEN, Zentrale für Ermittlung und nationale Sicherheit) hat laut eines Artikels der Online-Zeitung „Reporte Indigo“, der diese Informationen zugespielt wurden, den Direktor des Menschenrechtzentrums Tlachinollan, Abel Barrera Hernández, und den Leiter der Rechtsabteilung, Vidulfo Rosales Sierra, als „radikal und gefährlich für die Regierbarkeit“ des Landes eingestuft. Barrera und Rosales sollen mit subversiven Organisationen im Bundesstaat Guerrero in Verbindung stehen.

  • Mexiko, Chihuahua: Gedenken an den noch immer ungeklärten Mord von Ismael Solorio und Manuelita Solís vor zwei Jahren

    05.12.2014 Am 22. Oktober 2014 jährte sich der Mord an den MenschenrechtsverteidigerInnen Ismael Solorio und Manuelita Solís zum zweiten Mal. Die beiden Mitglieder der Organisation El Barzón Chihuahua widersetzten sich unter anderem in der Region Ejido Benito Juárez im Staat Chihuahua der illegalen Nutzung und Bohrung von Wasserbrunnen durch kommerzielle Plantagen und kämpften gegen die Ansiedlung der Minenfirma El Cascabel, einer Filiale der kanadischen Firma Mag Silver.

  • pbi Mexiko: Proteste um verschwundene Studierende halten an

    25.11.2014 Das Schicksal der 43 verschwundenen Studierenden aus Ayotzinapa ist weiterhin ungeklärt. Während offiziell von deren Tod ausgegangen wird, entlädt sich die Trauer und Wut der Bevölkerung in landesweiten Protesten und der Forderung: „Lebend wurden Sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück“. pbi fürchtet, dass die aufgeheizte Stimmung das Risiko für MenschenrechtsverteidigerInnen massiv erhöht.

  • Mexiko / Oaxaca: Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández ermordet

    28.10.2014 Am 22. September 2014 wurde der Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández im Alter von 43 Jahren umgebracht. Jaime López Hernández war Präsident der Indio-Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca (OIDHO) in der Gemeinde San Andrés Lovene im Bezirk Miahuatlán. Vor einem Jahr wurde bereits seine Mutter ermordet, wobei ihr Fall bis heute ungeklärt und ungestraft bleibt. Jaime López Hernández stand gerade an ihrem Grab, als ihn ein Schuss in den Rücken traf. Er hinterlässt seine Frau und sechs Kinder.

  • pbi Mexiko: Zivilgesellschaft besorgt über Probleme des Schutzmechanismus für MenschenrechtsaktivistInnen

    07.05.2014 - Mitte März legten der nationale Koordinator sowie vier weitere Funktionäre des landesweiten „Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen“ ihr Amt nieder. Begründet wurde dies mit schlechten Arbeitsbedingungen sowie zu großem Druck bezüglich der Ausführung ihrer Aufgaben. Rund einen Monat später wurden die Gespräche mit neuen Vereinbarungen wieder aufgenommen.

  • Menschenrechtsaktivistinnen verurteilen zunehmende Gewalt in Chihuahua/Mexiko

    04.06.2013 - Eine internationale Koalition von Menschenrechtsverteidigerinnen prangert in einer Botschaft die zunehmende Gewalt gegen Frauen und die Straflosigkeit im Bundesstaat Chihuahua an. Staatliche Behörden seien mitverantwortlich für die Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen in der Region.

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