• Honduras: Franklin Almendares - Ein Leben im Einsatz für die Landrechte

    Im November war der Bauernanführer Franklin Almendares auf Besuchsreise in Europa. Bereits als Kind beteiligte er sich mit seinem Vater an den Aktivitäten der Bauernbewegung. Heute ist der 46-jährige Generalsekretär der nationalen Organisation CNTC und riskiert dafür sein Leben.

  • Honduras: Esdra Sosa Sierra - Kampf um gesellschaftliche Anerkennung

    02.12.2019 – «Falls ich ein homosexuelles Kind habe, werde ich es töten», so der Vater der honduranischen Menschenrechtsaktivistin Esdra Sosa Sierra. Die lesbische Aktivistin erlebt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Diskriminierung und Gewalt am eigenen Leib. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer (LGBTI+) werden in Honduras belästigt, diskriminiert und ermordet. Esdra engagiert sich in der Organisation Arcoíris und setzt sich dort für die gesellschaftliche Anerkennung sexueller Vielfalt ein. pbi begleitet Arcoíris seit 2015.

  • pbi Kolumbien wird 25 - Erinnerungen an 25 Jahre Solidarität und Begleitung

    27.11.2019 – Im Frühsommer 1993 kam eine Delegation von pbi nach Kolumbien, um die Möglichkeiten auszuloten, ein Begleitprojekt in diesem Land zu eröffnen. Der Besuch fand statt, nachdem pbi von verschiedenen Kolumbianer_innen und lokalen Organisationen, die Opfer von Stigmatisierung, Bedrohungen und Angriffen wegen ihres friedlichen Einsatzes für die Menschenrechte geworden waren, eine Begleitanfrage erhalten hatte.

  • Honduras: Landrechtsverteidiger_innen werden immer häufiger Opfer von Menschenrechtsverletzungen

    27.11.2019 – In Honduras muss die indigene Bevölkerung immer häufiger ihre Anbauflächen verteidigen. Dies liegt vor allem an der steigenden Anzahl an wirtschaftlichen Großprojekten, die die einheimische Bevölkerung von ihrem angestammten Land verdrängen. Viele Indigene und Kleinbäuer_innen verlieren ihr Land, wodurch die ungleiche Landverteilung zwischen der (indigenen) Bevölkerung und Großgrundbesitzer_innen zunimmt.

  • Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

    25.11.2019 – Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er ist der Auftakt zu 16 Tagen Aktivismus zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die am 10. Dezember  – dem Tag der Menschenrechte – enden. Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 2017 werden weltweit 35% aller Frauen im Laufe ihres Lebens Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt.

  • Kolumbien: Der Friedensprozess darf kein leeres Versprechen bleiben

    21.11.2019 – Drei Jahre ist es her, dass am 24.11.2016 das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung unter Juan Manuel Santos und der Guerrillagruppe der FARC-EP in Havanna unterzeichnet wurde. Das Ergebnis der langjährigen Verhandlungsbemühungen ist auch dem steten Druck der organisierten Zivilgesellschaft, das heißt Menschenrechtsorganisationen, sozialen Bewegungen und Opferverbänden, zu verdanken.

  • International: UN-Bericht über die Auswirkungen von Megaprojekten auf das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Anlagen

    11.11.2019 – Am 18. Oktober 2019 legte Léo Heller, der Sonderberichterstatter der UN für die Menschenrechte auf sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen, der Generalversammlung einen Bericht über die Auswirkungen von Megaprojekten auf die Menschenrechte vor. Der thematische Fokus liegt dabei auf dem Zugang zu Wasser – insbesondere sauberem Trinkwasser – und sanitären Anlagen.

  • International: Internationaler Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalist_innen

    02.11.2019 – Am 2. November ist der Internationale Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalist_innen. Die UNESCO ist zurecht über die zunehmende Zahl an Angriffen auf Medienschaffende besorgt. Trotz der Bemühungen der UN zeigen aktuelle Zahlen, dass sich die Situation in vielen Ländern nicht verbessert. Weil diese Thematik somit immer wichtiger wird und pbi unter anderem gegen die Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalist_innen vorgeht, haben wir hier einmal die fünf wichtigsten Fragen zu dem Welttag beantwortet.

  • Mexiko: Stellungnahme zum Jahrestag der Ermordung von Julián Carrillo

    24.10.2019 – Die Ermordung des indigenen Menschenrechtsverteidigers Julián Carrillo jährt sich zum ersten Mal. Den Rarámuri angehörend, setzte er sich für den Schutz des indigenen Landes und der Umwelt in der Sierra Tarahumara im nördlichen Bundesstaat Chihuahua ein.

  • In Gedenken an Petra Kelly: "Wir müssen Gruppen wie pbi unterstützen. Wir müssen konkret daran arbeiten, Frieden und Gewaltlosigkeit in unserer Zeit zu verwirklichen."

    17.10.2019 – Als peace brigades international im September 1981 gegründet wurde, fanden Proteste mit bis zu 400.000 Menschen in Bonn statt, die sich gegen die Entscheidung der NATO, 572 Atomraketen in Westeuropa zu verwenden, einsetzten. Die damals 33-jährige Petra Kelly, die ein Jahr zuvor maßgeblich bei der Gründung der Partei Bündnis 90/die Grünen mitwirkte, schloss sich diesen Protesten aktiv an.

  • International: Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten

    15.10.2019 – Der 15. Oktober markiert den internationalen Tag der Frauen in ländlichen Gebieten. Um auf den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Arbeit von Frauen auf dem Land und der Sicherung der Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung aufmerksam zu machen, liegt dieser UN-Welttag einen Tag vor dem Welternährungstag.

  • International: LGBTIQ-Aktivistin aus Honduras zu Besuch in der Schweiz

    14.10.2019 – Vom 6. bis 13. November besucht die Menschenrechtsverteidigerin Esdra Sosa aus Honduras auf Einladung von pbi die Schweiz. Sie ist die Subkoordinatorin der Organisation Arcoiris und Koordinatorin von Litos, welche sich für lesbische und bisexuelle Frauen einsetzt.

  • Guatemala: Norma Sancir und der Widerstand der Chorti

    07.10.2019 – Norma Sancir ist für die Kommunikation bei der von pbi begleiteten guatemaltekischen Organisation Central Campesina Chorti Nuevo Dia (CCCND) verantwortlich. Im September war sie in Genf am UNO-Menschenrechtsrat. pbi sprach mit der Journalistin über ihr Engagement für die Indigenen der Chorti.

  • Kolumbien: pbi begleitet Aufklärungmission nach erneuter Vertreibung der Wounaan im Westen Kolumbiens

    07.10.2019 – pbi begleitete vergangenen August eine Aufklärungsmission der Ökumenischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP) ins Reservat Pichimá Quebrada im Westen Kolumbiens. Die Wounaan wurden im Juni dieses Jahres aufgrund verstärkter Waffengewalt in diesem Reservat von ihrem Land vertrieben. Sie hoffen auf die Unterstützung der Regierung in Form einer Friedensgarantie, so dass sie in ihr Zuhause zurückkehren können.

  • International: Die Macht der Gewaltlosigkeit feiern - Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit

    02.10.2019 – Der 2. Oktober markiert den Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit und den Geburtstag des Revolutionärs, Widerstandskämpfers Pioniers der „non-violence“-Strategie und -Philosophie Mahatma Gandhi. Diesen Tag nahm erstmals die UN-Generalversammlung im Jahr 2007 zum Anlass, Gandhi und seiner prägenden Taten zu gedenken und im Zuge dessen, global ein Bewusstsein für die Gewaltlosigkeit zu schaffen.

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