27.03.2024 – Die Podcastreihe „Voces de la Tierra“ (Stimmen der Erde) ist eine Zusammenarbeit zwischen pbi, der Journalistin Laura Casielles und dem unabhängigen Online-Radiosender Carne Cruda, deren Ziel es ist, die Widerstandsbewegungen in Lateinamerika sichtbar zu machen, die Arbeit der Aktivist:innen zu würdigen und ihren Stimmen Gehör zu verschaffen.

Transsexuell sein in Honduras: Spott, Schikanen und Todesgefahr

In der neuesten Folge der Podcastreihe sprechen wir mit Grecia Ohara, die dem Zentrum für Entwicklung und Zusammenarbeit LGBTI SOMOS CDC und dem Nationalen Netzwerk von Trans-Menschen angehört, über die ernste Situation von Trans-Menschen in Honduras.

Kolumbien: Wer sind die „Falsos Positivos“ ?

Zwischen 2002 und 2008 wurden in Kolumbien mehr als 6.402 Jugendliche von der Armee verschleppt, ermordet und in Massengräbern geworfen. Sie wurden verkleidet und als im Kampf getötete Guerillakämpfer:innen ausgegeben. Die Opfer dieses Menschenrechtsverbrechens sind als „Falsos Positivos“ bekannt. In der zehnten Folge der Podcastreihe „Voces de la Tierra“ sprechen wir darüber mit Sebastian Escobar, Anwalt der Corporación Colectivo de Abogados José Alvear Restrepo (CCAJAR), und Sergio Arboleda, Anwalt der Corporación Jurídica Libertad (CJL), über den Skandal der „Falsos Positivos“.

Mexiko: Ein tödliches Land für Landverteidiger:innen

Mexiko ist eines der tödlichsten Länder der Welt für Menschen, die sich für Landrechte einsetzen: 54 Landverteidiger:innen wurden allein im Jahr 2021 getötet. Die zehnte Folge ist denjenigen gewidmet, die ihr Land und ihre Lebensgrundlage verteidigen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen.

Guatemala: Der Fluss Las Vacas, einer der am stärksten verschmutzten Flüsse der Welt

In der neunten Folge von „Voces de la Tierra“ hören wir die Geschichte von Efraín Martínez, einem Umweltverteidiger aus Chinautla, einer Region in Guatemala, durch die einer der am stärksten verschmutzten Flüsse der Welt fließt.

Honduras: Xiomaras unerfüllte Versprechen und die Gewalt gegen Bäuer:innen in Honduras

In dieser Folge von „Voces de la Tierra“ schauen wir nach Honduras, wo trotz des Regierungswechsels die Gewalt gegen Landverteidiger:innen weitergeht und die von den Bäuer:innen geforderte Agrarreform aufgrund des Drucks der großen Konzerne, die weiterhin im Verborgenen regieren, ausbleibt. Wir sprechen mit Franklin Almendares, Generalkoordinator der Central Nacional de Trabajadores del Campo, und Esly Banegas, die im Aguán-Tal arbeitet, einem der am stärksten von dieser Gewalt betroffenen Gebiete.

Kolumbien: Gerechtigkeit für diejenigen, die nach Verschwundenen suchen

Gemeinsam mit der Stiftung Nydia Érika Bautista und Madres por la Vida (Mütter für das Leben) sprechen wir über den Kampf derjenigen, die nach Verschwundenen des Jahrzehnte andauernden Konflikts in Kolumbien suchen und den Gesetzentwurf, der zum ersten Mal die Arbeit und die Rechte dieser Personen anerkennt und schützt.

Guatemala: Wasserkraftwerke lassen Sie ohne Licht und Wasser zurück

Diesmal geht es nach Guatemala, einem Land der Welt, in dem der Landbesitz sehr ungleich verteilt ist. Wir sprechen mit Bernardo Caal Xól, Land- und Umweltverteidiger und Fürsprecher der Bewegung Resistencia Pacífica de Cahabón, die seit 2017 von pbi begleitet wird. Bernardo war mehr als vier Jahre lang zu Unrecht inhaftiert, weil er mit der Bewegung Widerstand gegen Wasserkraftwerke leistet. 

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