• Honduras: Student_innen treten aus Protest in den Hungerstreik

    11.07.2107 — Anhänger_innen der studentischen Bewegung Movimiento Estudiantil Universitario (MEU) sind nach einem gewaltsamen Polizeieinsatz seit dem 27. Juni 2017 im Hungerstreik. Sie machen damit auf die exzessive Polizeigewalt und Kriminalisierung von Student_innen an der Universidad Nacional Autónoma de Honduras (UNAH) aufmerksam.

  • Kolumbien: David Ravelo kommt nach fast sieben Jahren aus dem Gefängnis frei

    20.06.2017 — Heute wird David Ravelo nach fast sieben Jahren Gefängnis endlich entlassen. Das Gefühl unschuldig hinter Gittern zu sein und kein faires Verfahren zu erhalten, all diese Ungerechtigkeiten am eigenen Leib zu fühlen, vermag sich niemand vorzustellen, der es nicht erlebt hat. David Ravelo saß Jahre für einen Mord, den er nicht begangen hat. 1991 soll er mit einem weiteren Angeklagten ein Komplott zur Ermordung von David Nuñez Cala, den damaligen Bürgermeisterkandidaten seiner Heimatstadt Barrancabermeja, geschmiedet haben.

  • Mexiko: Pressemitteilung der Deutschen Menschenrechtskoordination anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte

    12.12.2016 — Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMKM), ein Zusammenschluss von Hilfswerken und Initiativen, die in Deutschland zur Menschenrechtssituation in Mexiko arbeiten, hat aus Anlass des internationalen Tages der Menschenrechte vom 10. Dezember eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie ein Ende willkürlicher Verhaftungen von Menschenrechtsverteidiger_innen und die Einrichtung einer unabhängigen Staatsanwaltschaft in Mexiko fordert.

  • Kolumbien: David Ravelo ist seit fünf Jahren im Gefängnis

    14.09.2015 — 5 Jahre sind vergangen, seit der kolumbianische Menschenrechtsverteidiger David Ravelo Crespo aufgrund einer fadenscheinigen Anklage wegen Mordes zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Während des Prozesses kam es zu mehreren Unregelmäßigkeiten, die das Urteil in Frage stellen. In einer gemeisamen Erklärung drückt eine Koalition von über 30 internationalen NGO’s, darunter auch pbi, ihre Sorge über den ungerechten Gerichtsprozess aus.