• "Globales Netz für Klimagerechtigkeit" – Ein pbi-Beitrag zum Klima-Hub des Zivilen Friedensdienstes (ZFD)

    09.09.2021 – Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen weltweit kämpfen für Klimagerechtigkeit und Frieden. Doch die Stimmen derjenigen, die von Umweltzerstörungen und den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind, werden im Diskurs noch zu selten gehört. Auch wenn die Gegebenheiten nicht vergleichbar sind, haben der globale Norden und Süden doch eins gemeinsam: Sie sind – auch im Einsatz für Klimagerechtigkeit – voneinander abhängig. Daher sollten sie sich künftig stärker zusammentun. Veränderungen sind nur durch globale Solidarität zu erreichen.

  • „Niemanden zurücklassen“ am Internationalen Tag der Indigenen Gemeinschaften

    09.08.2021 – Unter dem Motto „Niemanden zurücklassen“ soll heute auf die Lage der indigenen Gemeinschaften weltweit aufmerksam gemacht werden und die Forderung nach einem neuen Gesellschaftsvertrag in den Fokus rücken. Obwohl die Rechte indigener Gemeinschaften international festgehalten sind, werden diese noch häufig missachtet. Auch pbi fordert die Anerkennung und Beteiligung dieser besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppe und setzt sich seit nunmehr 40 Jahren für indigene Gemeinschaften ein.

  • Video/Nepal: Interview mit Mandira Sharma, Menschenrechtsanwältin

    17.02.2021 – Mandira Sharma, Menschenrechtsanwältin und Mitgründerin der Organisation „Advocacy Forum“, sprach mit dem deutschen Botschafter in Nepal über Strategien und Herausforderungen im Friedensprozess ihres Landes.

    Mehr als 13.000 Menschen starben während des nepalesischen Bürgerkriegs zwischen 1996 und 2006. Tausende wurden Opfer von Folter, Verschwindenlassen und sexueller Gewalt. Auch wenn die Kämpfe längst eingestellt sind – Polizeigewalt, bis hin zu Folter und Straflosigkeit bleiben nach wie vor weit verbreitet.

  • Neue Publikation: "Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger_innen in Zentralamerika"

    31.01.2021 – Das 2012 gegründete Netzwerk „Runder Tisch Zentralamerika“, das auf die Situation und Problemlagen in den zentralamerikanischen Ländern aufmerksam machen will, hat eine neue Publikation herausgegeben. Das 60-seitige Dossier „Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger_innen in Zentralamerika“ soll das Unrecht der Kriminalisierung von Menschenrechts­verteidiger_innen sichtbarer machen und dazu beitragen, diese zu beenden.

  • Indonesien: Schauen Sie sich den Kurzfilm "Papuan Lives Matter" an!

    01.12.2020 – Der indonesische Kurzfilm „Papuan Lives Matter“ thematisiert die schwierige Situation der Menschen in Papua am Beispiel des Strafprozesses gegen den Filmemacher und Menschenrechtsverteidiger Assa Asso.

    Nach dem Rassismus-Vorfall in Surabaya im August 2019, wurden Papua und weitere Regionen Indonesiens von einer Welle massiver Proteste und Demonstrationen erfasst. Die Protestierenden verlangten ein Ende der Diskriminierung gegen die papuanische Bevölkerung seitens der Regierung. 

  • Honduras (Video): Kriminalisierung und Straflosigkeit - Zwei Seiten derselben Medaille

    06.06.2020 – pbi beobachtet mit Sorge, dass Verteidiger_innen von Umwelt, Land und Territorium in Honduras immer stärker kriminalisiert und gleichzeitig Verbrechen gegen sie rechtlich kaum oder nur unvollständig verfolgt werden. Die Fälle der inhaftierten Aktivisten von Guapinol und des Mordes an Berta Cáceres zeigen diese zwei Seiten des honduranischen Justizsystems deutlich auf. 

  • Franklin Castañeda, Präsident des CSPP: „Wir brauchen Garantien für unsere Arbeit und unsere Sicherheit!“

    16.12.2019 – Das kolumbianische Solidaritätkomitee mit den politischen Gefangenen (Comité de Solidaridad con los Presos Políticos, CSPP) steht erneut im Zentrum einer Kriminalisierungskampagne. Der kolumbianische Ex–Präsident Álvaro Uribe Vélez versucht mit ungerechtfertigten Anschuldigungen die Arbeit des Komitees zu delegitimieren und ihnen illegale Methoden zu unterstellen.

  • Mexiko: Freilassung von 16 Aktivisten im Fall La Parota

     – Im Juni wurden 16 Mitglieder der Organisation Consejo de Ejidos y Comunidades Opositoras a la Presa La Parota (CECOP), die gegen den Bau des Staudamms von La Parota in Guerrero kämpfen, freigelassen. pbi sprach in Genf mit Ariane Assemat des Zentrums für Menschenrechte Tlachinollan über die Lage in Guerrero und den Fall La Parota. 

  • Guatemala: Bedrohter Landkampf in der Region Verapaces

    25.03.2019 – Im Juli 2018 begann peace brigades international, nach Erhalt einer Petition, mit der Begleitung der CCDA in der Verapaces-Region. Die Region umfasst die Departments Alta und Baja Verapaz, sowie die Region El Estor in Izabal und einen Teil der Zona Reyna in Quiché. Ihre Hauptziele sind Verteidigung, Rückgewinnung und Möglichkeit zur Nutzung von Land. Allein in dieser Region begleitet die CCDA mehr als 150 Q’eqchi‘ – Gemeinschaften, die unterdrückt und ihres Landes beraubt wurden oder sich im Konflikt um den Landbesitz befinden.

  • Guatemala: Interview mit Bernardo Caal Xól über seine Situation im Gefängnis

    20.03.2019 – Am 30. Januar jährte sich die Verhaftung des Umweltaktivisten Bernardo Caal Xól, Wortführer des Friedlichen Widerstandes Cahabón, der sich dem Bau von Wasserkraftwerken des Unternehmen Oxec widersetzt. Aus diesem Anlass möchten wir dieses Interview veröffentlichen. Bernardo Caal wurde im November zu 7 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt, was viel Protest auslöste.

  • Augustausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    19.09.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Eigentlich wollte Mörth diesen Monat in seiner Kolumne die im kommenden Jahr anstehenden Wahlen thematisieren, doch am Ende kam alles anders.

  • Aprilausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

    18.05.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. Er versetzt seine Leser_innen diesen Monat mit Humor und Sarkasmus in das Setting eines Politthrillers, so unglaublich muten die gegenwärtigen Entwicklungen im Land an. „Das, was gerade in Guatemala geschieht, ist schlicht hollywoodreif“ so Mörth in seiner Kolumne von April 2018.

Seiten