• „Jemand muss diese Arbeit doch machen“ - Artikel über eine Begleitung in Kolumbien

    10.02.2015 — Das Wasser spritzt. Andrés versucht noch, von dem ins Boot dringenden Wasser nicht nass zu werden, dabei sorgt er sich mehr um die beiden schweren Pakete auf seinem Schoß als um seine Kleidung. Wir fahren an der Raffinerie vorbei. Die Motorengeräusche betäuben uns im Morgengrauen und lassen uns in einen trügerischen Halbschlaf sinken. Kleine Häfen erstrahlen aus dem trüben Nichts und verblassen wieder weit hinter uns. Barrancabermeja, Cantagallo, Puerto Wilches bis San Pablo.

  • Ein Landtitel ist nicht genug. Bericht von Amnesty International zum Thema Landrückgabe in Kolumbien.

    20.12.2014 — In ihrem neuen Bericht „Ein Landtitel ist nicht genug. Eine nachhaltige Landrückgabe in Kolumbien gewährleisten“ untersucht Amnesty International die Implementierung des Opfer- und Landrückgabegesetzes der Regierung Santos. Morde und Todesdrohungen zusammen mit einer zögerlichen Umsetzung des Gesetzes verhindern eine effektive Landrückgabe für die Mehrheit der Opfer.

  • Landverteilung in Kolumbien - die zwei Gesichter der Regierung Santos

    10.12.2014 — Anne Berentsen schreibt in ihrem Artikel über die ungleiche Landverteilung in Kolumbien und die Rolle der Regierung Santos in diesem Prozess. Die ungleiche Landverteilung stellt ein Kernproblem dar und eine umfassende Landreform wird als Grundvoraussetzung für einen dauerhaften Frieden gesehen. Nach wie vor werden BauernführerInnen bedroht und Großunternehmen eignen sich auf illegale Weise Land an.

  • Kolumbien: Friedensverhandlungen und Morddrohungen gegen Vertreter der Opfer. Erik Arellana berichtet.

    13.11.2014 — Fünf Delegationen von Opfern sind zu den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation FARC in Havanna eingeladen worden, um ihre Vorschläge und Forderungen vorzutragen. Vier von fünf Treffen haben inzwischen stattgefunden. Jedoch sind die TeilnehmerInnen der Opferdelegationen nicht selten Todesdrohungen paramilitärischer Banden ausgesetzt. 

  • Neuer Film von pbi Kolumbien über die Situation in La Playita und die Arbeit von pbi vor Ort

    31.10.2014 — Seit vielen Jahren begleitet pbi die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP), die sich für die Rechte marginalisierter Gruppen einsetzt. Seit April unterstützt CIJP die Bewohner von Puente Nayero in La Playita, einem Armenviertel von Buenaventura an der kolumbianischen Pazifikküste. Diese versuchen, sich gegen die sie umgebende Gewalt zu schützen, indem sie eine Humanitäre Zone eingerichtet haben, in der die Präsenz bewaffneter Akteure verboten ist.

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