• Kolumbien: Videoreihe über Menschenrechtsverteidigerinnen

    17.03.2017 - Die Filmemacherin Mónica Orjuela hat in Kooperation mit dem Latin American Institute for Society and Alternative Law (ILSA) und pbi Norwegen eine Videoreihe über drei kolumbianischer Aktivistinnen veröffentlicht. Die Frauen kommen aus verschiedenen Regionen, Kulturen und Lebensumständen, haben aber gemeinsam, dass sie sich für den Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenrechte einsetzen, und, dass sie sich Bedrohungen wie Vertreibung, Verfolgung und Diffamierung ausgesetzt sehen.

  • Lateinamerika: Bedrohungen von Umwelt- und Landrechtsaktivist_innen

    09.03.2017 - „Mir hat man den Nobelpreis verliehen, um die Stille zu durchbrechen. Das ist das, was ich seit 25 Jahren mache, aber das Landproblem konnten wir bis jetzt nicht lösen und es wird eines der drängendsten Probleme in den nächsten Jahren bleiben.“ Diese Worte sprach die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú vergangenen Monat auf dem 16. World Summit of Nobel Peace Laureates (Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger_innen) in Bogotá.

  • Kolumbien: Angriffswelle gegen Menschenrechtsaktivist_innen

    09.12.2016 - Am 24. November haben die kolumbianische Regierung und die Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) zum zweiten Mal die Friedensverträge unterschrieben. Dies nachdem die erste Version vom Volk abgelehnt wurde. Die Situation der Menschenrechtsverteidiger_innen bleibt weiterhin besorgniserregend.

  • Kolumbien: "Ein Friedensnobelpreis der Hoffnung mit fadem Beigeschmack"

    13.10.2016 - Bogotá erwacht und sieht sich mit der Nachricht aus Oslo konfrontiert, dass der Sohn der Stadt und Präsident Kolumbiens den Friedensnobelpreis erhalten soll. Viele hatten darüber in den letzten Wochen spekuliert, doch seit dem „NO“-Votum der Kolumbianer_innen beim Plebiszit zum Friedensabkommen am 2. Oktober, überwog in Kolumbien eine gedrückte, pessimistische Stimmung.

  • Kolumbien: Aufbau des Friedens - Die Hoffnungen der Menschenrechtsverteidiger_innen nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens

    05.09.2016 - Das pbi-Kolumbienprojekt hat Menschenrechtsverteidiger_innen aus Curbaradó (Departement Chocó) über das Friedensabkommen zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung befragt: Welche Erwartungen und Hoffnungen haben die Menschenrechtsverteidiger_innen für die Zeit nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens, wie wird das Abkommen die Situation in Kolumbien verändern und welche Risiken bleiben bestehen?

  • PBI begrüßt die Unterzeichnung des endgültigen Friedensabkommens in Kolumbien

    26.08.2016 – Mit großer Freude begrüßt pbi Kolumbien die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillagruppe Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC). pbi gratuliert der kolumbianischen Zivilgesellschaft, den Opfern des Konflikts und den Menschenrechtsorganisationen für ihre unermüdlichen und jahrzehntelangen Bemühungen, Waffengewalt und Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen und Frieden in Kolumbien zu schaffen.

  • Kolumbien: Gewalt während Demonstrationen bezüglich Agrarreformen

    13.06.2016 - Seit dem 30. Mai demonstrieren indigene, afrokolumbianische und kleinbäuerliche Gemeinschaften in weiten Teilen des Landes. Die kolumbianischen Behörden müssen sicherstellen, dass die Sicherheitskräfte, insbesondere die Spezialeinheit ESMAD (Escuadrón Móvil Antidisturbios), keine unverhältnismässige Gewalt gegenüber den Protestierenden anwenden, sagt Amnesty International.

  • Wie lassen sich Landenteignungen durch Firmen stoppen?

    27.05.2016 - Ende April fand im europäischen Parlament die Konferenz über Menschenrechtsverteidiger_innen, die gegen die Landenteignung im Zusammenhang mit europäischen Investitionen in Drittstaatländern ankämpfen, statt. Berta Zúñiga Cáceres, die Tochter der ermordeten honduranischen Aktivistin Berta Cáceres, und der kolumbianische Priester Alberto Franco nahmen daran teil. Die Deutsche Welle interviewte die beiden.

  • Kolumbien: Neue pbi-Publikation "Women Leaders" erschienen

    04.04.2016 - Große Teile der Bevölkerung leiden unter dem seit Jahrzehnten andauernden bewaffneten Konflikt und der politisch motivierten Gewalt in Kolumbien. Dabei sind Frauen in stärkerem Maße von Unterdrückung und Gewalt betroffen als Männer.

  • Kolumbien: Botschaften informieren sich über kritische Situation in Urabá

    05.01.2016 - Am 14. Dezember hat das pbi-Kolumbienprojekt Vertreter_innen verschiedener Botschaften (Deutschland, Frankreich, Kanada, Vereinigte Staaten und die Delegation der Europäischen Union in Kolumbien) ins pbi-Haus in Bogotá eingeladen. Die Botschaften sollten sich über die besorgniserregende aktuelle Situation in der Region Urabá informieren, um gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

  • CCAJAR: Trotz Friedensverhandlungen häufen sich die Bedrohungen

    17.11.2015 - pbi-Kolumbien: Die Mitarbeiter_innen des Anwaltskollektivs José Alvear Restrepo (CCAJAR) leben gefährlich. CCAJAR gilt als eine der einflussreichsten NGOs des Landes und sie arbeitet eng mit internationalen Partner_innen zusammen. In Rahmen der Friedensverhandlungen häufen sich die Bedrohungen gegen Mitarbeiter_innen der Organisation.

  • Neuer Film: "Relatos del exilio, Alemania"

    19.11.2015 - Erik Arellana Bautista, geboren 1974 in Bogotá, ist ein kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor.

    Bautista gründete eine Stiftung, die nach seiner Mutter Nydia Erika Bautista benannt ist, die Ende der achtziger Jahre wegen ihres politischen Engagements von Paramilitärs entführt und ermordet wurde. Der Verein informiert über das Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens und unterstützt die Suche und Forderungen der Angehörigen von Verschwundenen.

  • Lesenswert: Der Winter-Rundbrief 2015/2016 ist da!

    20.11.2015 - Auch im Winter-Rundbrief gibt es wieder Nachrichten aus aller Welt: einen Bericht über die Bedrohung und Verfolgung der Mitglieder einer Gemeinde in Curbaradó (Kolumbien), ein Interview mit Sabine Günther, die nach vielen Jahren bei pbi Deutschland die Koordinationsstelle bei pbi Kenia übernimmt, aber auch Neuigkeiten aus Guatemala, Deutschland, Nepal und Indonesien. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

  • Kolumbien: David Ravelo ist seit fünf Jahren im Gefängnis

    14.09.2015 5 Jahre sind vergangen, seit der kolumbianische Menschenrechtsverteidiger David Ravelo Crespo aufgrund einer fadenscheinigen Anklage wegen Mordes zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Während des Prozesses kam es zu mehreren Unregelmäßigkeiten, die das Urteil in Frage stellen. In einer gemeisamen Erklärung drückt eine Koalition von über 30 internationalen NGO’s, darunter auch pbi, ihre Sorge über den ungerechten Gerichtsprozess aus.

  • Eine kolumbianische Familie als politisch Verfolgte

    14.09.2015 Der Fall Nydia Érika Bautista verbleibt auch nach 28 Jahren in absoluter Straflosigkeit. Ihre Familie setzt sich aber um so heftiger für Wahrheit und Gerechtigkeit ein. Dafür werden sie bedroht, lassen sich aber nicht einschüchtern.

Seiten