• Guatemala: Sorge um das nationale Programm zur Wiedergutmachung

    23.09.2021 – Die Schließung des Friedenssekretariats (La Secretaría de la Paz, SEPAZ) und die Übergabe des nationalen Programms zur Wiedergutmachung und Entschädigung (Programa Nacional de Resarcimiento, PNR) an das Ministerium für soziale Entwicklung gefährden den Schutz der Opfer des Bürgerkriegs.

  • "Globales Netz für Klimagerechtigkeit" – Ein pbi-Beitrag zum Klima-Hub des Zivilen Friedensdienstes (ZFD)

    09.09.2021 – Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen weltweit kämpfen für Klimagerechtigkeit und Frieden. Doch die Stimmen derjenigen, die von Umweltzerstörungen und den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind, werden im Diskurs noch zu selten gehört. Auch wenn die Gegebenheiten nicht vergleichbar sind, haben der globale Norden und Süden doch eins gemeinsam: Sie sind – auch im Einsatz für Klimagerechtigkeit – voneinander abhängig. Daher sollten sie sich künftig stärker zusammentun. Veränderungen sind nur durch globale Solidarität zu erreichen.

  • Nicaragua: Zwei Monate vor der Wahl spitzt sich die Lage zu

    08.09.2021 – Infolge der gesellschaftlichen Krise in Nicaragua werden seit April 2018 auch zivilgesellschaftliche Organisationen zunehmend unterdrückt. Mehr als 100.000 Nicaraguaner:innen gingen seitdem ins Exil. Zwei Monate vor den Parlamentswahlen werden die Aussichten immer düsterer. 

  • „Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ - „Honduras no se Zede“

    06.09.2021 - „Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ ist die mehrheitliche Antwort in Form eines Wortspiels (spanisch: „Honduras no se Zede“) der honduranischen Gesellschaft im Angesicht der bevorstehenden Einführung von sogenannten Sonderzonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung (spanische Abkürzung: ZEDE) in verschiedenen Teilen des Landes.

  • Deutschland/Österreich/Italien: (Spenden-)Aktion "Tour des droits humains"

    01.09.2021 – Fünf Etappen, drei Fahrer:innen und eine Hommage an Aktivist:innen: Johanna, Axel und Paul begaben sich auf eine fünftägige Bergtour von Landsberg am Lech vor den Toren Münchens nach Bozen in Italien. Im Begleitfahrzeug dabei waren Irene und Mabel. Vom 20. bis 25. August legten sie 297 km zurück und sammelten so Spenden für die Arbeit von pbi. Darüber hinaus gedachten sie mit einer Kreide-Aktion ermordeten Menschenrechtsverteidiger:innen.

  • pbi-Beitrag zur ökumenischen Friedensdekade 2021: "Friedensarbeit global verstehen"

    24.08.2021 – Menschenrechtsverteidiger:innen bereiten den Nährboden für ein friedvolles Miteinander. Indem sie sich für die Einhaltung der Rechte marginalisierter Gruppen einsetzen und sich für die Wiederherstellung der menschlichen Würde stark machen, sind sie zentrale Akteure der Friedensarbeit. Das braucht Mut: Immer wieder erfahren Menschenrechtsverteidiger:innen (MRV) Gewalt, werden bedroht, diffamiert und ermordet.

  • „Niemanden zurücklassen“ am Internationalen Tag der Indigenen Gemeinschaften

    09.08.2021 – Unter dem Motto „Niemanden zurücklassen“ soll heute auf die Lage der indigenen Gemeinschaften weltweit aufmerksam gemacht werden und die Forderung nach einem neuen Gesellschaftsvertrag in den Fokus rücken. Obwohl die Rechte indigener Gemeinschaften international festgehalten sind, werden diese noch häufig missachtet. Auch pbi fordert die Anerkennung und Beteiligung dieser besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppe und setzt sich seit nunmehr 40 Jahren für indigene Gemeinschaften ein.

  • Honduras: „Es mussten 10 Jahre vergehen, bis die Leute merkten, dass sie betrogen wurden“

    29.07.2021 – Als sie herausfand, dass eine Wasserkraftanlage den Gemeindefluss bedrohte, tauschte Alba Domínguez, ein Mitglied der Organisation Sociedad Civil San José, ihre Nähmaschinen gegen Versammlungen, Streikpostenketten und andere Formen des Protests. „Ich hatte nur noch nachts Zeit zum Nähen. Nach und nach verlor ich Kunden, weil ich keine Zeit hatte. Schließlich musste ich meine Arbeit aufgeben.“

  • Kolumbien: Generalstreik dauert trotz brutaler Repression an

    06.07.2021 – Seit am 28. April zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen wurde, steht Kolumbien Kopf. Seither sind die Proteste gegen die Regierung nicht abgeflacht, im Gegenteil: noch immer gehen täglich Zehntausende auf die Straßen. pbi begleitet die Proteste, um die Einhaltung der Menschenrechte zu garantieren.

  • Mexiko: Menschenrechte durch Dialog voranbringen (Artikel des EU-LAT Netzwerkes)

    05.07.2021 – Menschenrechtsverteidiger:innen der mexikanischen und europäischen Zivilgesellschaft trafen sich im Rahmen des Menschenrechtstrialogs mit Vertreter:innen der mexikanischen Regierung und der Europäischen Union, bei dem sie die Empfehlungen weiterverfolgten, die während des hochrangigen Menschenrechtsdialogs zwischen der EU und Mexiko im Juli 2020 ausgesprochen wurden.

  • Kolumbien: 306 Organisationen prangern am UN-Menschenrechtsrat die Gewalt im Land an

     – Am vergangenen Dienstag hat pbi gemeinsam mit über 300 Organisationen den UN-Menschenrechtsrat in einer Erklärung aufgefordert, an Kolumbien zu appellieren, das Recht auf friedlichen Protest zu respektieren und eine Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen in den letzten Wochen im Zusammenhang mit dem Generalstreik zuzulassen.

  • World Refugee Day: „Die Verteidigung der Menschenrechte hat keine Grenzen“

    20.06.2021 – Der World Refugee Day soll die Welt jährlich daran erinnern, dass für manche Menschen Flucht oft der einzige Weg ist, um sich vor Gewalt und Kriegen zu schützen oder der Perspektivlosigkeit zu entfliehen. Diese Menschen verdienen nicht nur Respekt und Empathie, sondern vielmehr auch aktive, solidarische Unterstützung der Weltgemeinschaft.

  • International: pbi veröffentlicht den internationalen Jahresbericht 2020

    17.06.2021 – Vor 40 Jahren, im Jahr 1981, kam eine Gruppe internationaler Aktivist:innen zusammen, um eine Bewegung für Frieden, Solidarität und gewaltfreie Aktionen zu schaffen und gründete die Friedens- und Menschenrechtsorganisation peace brigades international. Lesen Sie den aktuellen internationalen Jahresbericht und werfen Sie mit uns einen Blick zurück auf 40 Jahre pbi.

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