• Kolumbien: Präsident Gustavo Petro unterzeichnet das Escazú-Abkommen

    Am Vorabend der 27. UN-Klimakonferenz (COP27) hat der kolumbianische Präsident Gustavo Petro das Escazú-Abkommen unterzeichnet und setzte damit ein Zeichen zum Schutz von Umweltverteidiger:innen. Laut einem Artikel in dem kolumbianischen Wochenmagazin Semana verspricht sich Petro davon die Etablierung eines Schutzmechanismus, welcher den Ursachen der Klimakrise entgegenwirken kann.

  • International/COP27: Warum wir mehr Anerkennung für Umweltschützer:innen brauchen

    05.11.2022 – Vom 6. bis 18. November findet die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Sharm El Sheikh, Ägypten, statt. Vertreter:innen aus rund 200 Staaten und Expert:innen werden zusammenkommen, um die drängendsten globalen Herausforderungen des Klimawandels zu erörtern und Maßnahmen zu ergreifen, um die im Pariser Abkommen und im Kyoto-Protokoll festgelegten gemeinsamen Klimaziele zu erreichen. Doch ein Thema fehlt auf der Tagesordnung.

  • Ziviler Friedensdienst/COP27: Klimakrise ist eine Gerechtigkeitskrise — Sozial-ökologischer Wandel gelingt nur kooperativ

    Bonn, 03.11.2022 - Die Klimakrise erfordert schnelles und gemeinsames Handeln. Vor allem der globale Norden muss Verantwortung übernehmen. Die anstehende Weltklimakonferenz COP27 könnte einen Durchbruch beim Thema Klimafinanzierung bringen. Die Übernahme finanzieller Verantwortung reicht jedoch nicht aus, um Klimagerechtigkeit zu erlangen. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst fordert anlässlich der COP27, besonders verletzliche Gruppen und deren zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure bei den Verhandlungen stärker einzubinden.

  • AGDF: Aktivitäten für Waffenstillstand und Verhandlungen unterstützen

    20. Oktober 2022 – Angesichts der brutalen Weiterführung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, aber auch im Blick auf Friedensbemühungen der internationalen Staatengemeinschaft hält die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine Unterstützung aller Aktivitäten, die einem Waffenstillstand und ernsthaften Verhandlungen dienen, und aller diplomatischen Friedensbemühungen für sinnvoll und notwendig. 

  • Konsortium Ziviler Friedensdienst: Klimakrise – Infopool zu Klima und Frieden bündelt Wissen

    20.10.2022 – Der Zivile Friedensdienst (ZFD) bietet in seinem Online-Hub „Frieden verbessert das Klima“ einen Infopool mit mehr als 120 Einträgen zu den Wechselwirkungen von Klimakrise, Konflikt und Frieden. Er listet wesentliche Infoangebote, Materialien, Datenbanken, Podcasts, Handreichungen und Artikel namhafter Institutionen und Personen zum Thema. Er bildet damit eine wichtige Grundlage, um die Bedeutung friedensfördernder Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu erkunden.

  • Praktikumsausschreibung: pbi Deutschland sucht eine:n Praktikant:in für den Arbeitsbereich Advocacy

    07.10.2022 – peace brigades international (pbi) ist eine internationale Friedens- und Menschenrechtsorganisation, die sich seit mehr als vierzig Jahren erfolgreich für die gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten einsetzt. In der Geschäftsstelle in Hamburg koordiniert ein engagiertes Team die Unterstützung der Projekte, die Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Menschenrechtsbildung in Deutschland. Die Hamburger Geschäftsstelle sucht ab dem 15. November 2022 eine:n Praktikant:in für ein dreimonatiges Praktikum im Arbeitsbereich Advocacy.

  • International/Vereinte Nationen: pbi macht auf die negativen Konsequenzen von Megaprojekten aufmerksam

    Bei der 51. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats machte pbi im Rahmen eines interaktiven Dialogs mit dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung auf die Situation in Honduras, Mexiko, Kolumbien und Guatemala aufmerksam. pbi forderte die Regierungen der vier Länder dazu auf, den UN-Sonderberichterstatter auf einen offiziellen Besuch einzuladen. 

  • Honduras: Kritik am Nationalen Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger:innen

    Nachdem Gewerkschaften und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft jahrelang den Fortschritt des honduranischen Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger:innen bemängelt hatten, zogen sie sich am 20. Juli aus dem Nationalen Rat für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger:innen zurück. Die internationale Gemeinschaft betont jedoch die Wichtigkeit des Dialogs und der Zusammenarbeit.

  • Pressemitteilung der AGDF: Die Vermeidung und Verminderung von Gewalt bleibt unser Ziel

    24.09.2022 – Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat den Angriff Russlands auf die Ukraine als „massive Verletzung des internationalen Völkerrechts“ verurteilt. Gleichzeitig zeigte sich der Friedensverband in einer Stellungnahme, die auf einer Mitgliederversammlung in Fulda verabschiedet wurde, aber auch überzeugt, dass Frieden nicht mit militärischer Gewalt geschaffen werden kann und dass alles getan werden müsse, damit der Krieg nicht weiter eskaliere.

  • International/Vereinte Nationen: 30x30 - ein zwiespältiger Vorschlag

    08.09.2022 – Nach zweijähriger Verzögerung findet Ende 2022 die 15. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt (UN Biodiversity Conference – CBD COP 15) statt. Hochrangige Politiker:innen, Vertreter:innen aus Wirtschaft und der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden vom 5. bis 17. Dezember in Montreal zusammenkommen, um weitere Vereinbarungen und Ziele zum Schutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt festzulegen.

  • Nepal: Transitional Justice - Auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit

    07.09.2022 – Während des nepalesischen Bürgerkriegs von 1996 bis 2006 wurden mehr als 17.000 Menschen getötet, Tausende verschwanden gewaltsam und Hunderttausende wurden vertrieben. Das Land befindet sich nun an einem kritischen Punkt im Kampf um eine Übergangsjustiz.

  • Mexiko: Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko veröffentlicht Factsheet zum Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens

    29.08.2022 – Es war ein Staatsverbrechen. Mitte August erklärte die Wahrheitskommission zum Fall Ayotzinapa in ihrem vorläufigen Bericht, dass Vertreter:innen verschiedener Institutionen an dem gewaltsamen Verschwindenlassen der 43 Studenten im September 2014 beteiligt waren. Hinweise darauf, die Studenten lebend wieder zu finden, gebe es keine. Für die Angehörigen ist dies eine schlimme Nachricht. Bisher galt, dass die Studenten unter der Prämisse gesucht wurden, sie könnten noch leben. Bereits im April dieses Jahres hatte der 3.

  • Kenia: Engagement für freie, faire und friedliche Wahlen

    Am 15. August wurde William Ruto zum neuen Präsidenten von Kenia gewählt. Der unterlegene Raila Odinga will nun allerdings das Ergebnis anfechten. pbi setzte sich im Vorfeld der Wahlen mit Sicherheits-Workshops für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger:innen ein.

  • Guatemala / Honduras / Nicaragua: Factsheets zur Situation in Zentralamerika

    23.08.2022 – Im Juli 2022 erarbeiteten die Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches Zentralamerika, darunter pbi, Factsheets, die die aktuelle politische, soziale und wirtschaftliche Lage in Nicaragua, Guatemala und Honduras zusammenfassen. Die Dokumente enthalten zudem eine Reihe von Handlungs­empfehlungen an die deutsche Bundes­regierung, die zur Aufrecht­erhaltung und zum Wieder­aufbau der Rechts­staatlichkeit und zur Unter­stützung der Zivil­gesellschaft in der zentralamerikanischen Region beitragen können.

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