Auf dieser Seite listen wir aktuelle pbi-Nachrichten auf, die Ihnen einen Einblick über die Folgen der Corona-Pandemie in unseren Projektländern geben sollen.

Seit März 2020 beeinträchtigt das Corona-Virus nicht nur unseren Alltag in Deutschland, auch in unseren Projektländern Mexiko, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Costa Rica (Nicaragua), Kenia, Indonesien und Nepal leiden die Menschen unter teils drastischen Einschränkungen.

Die Folgen dieser Pandemie sind kaum vorherzusagen, jedoch ist davon auszugehen, dass sich weltweit die Lebensbedingungen verschlechtern werden. Deshalb ist es umso wichtiger jetzt solidarisch zu sein und auf Menschenrechtsverletzungen vermehrt aufmerksam zu machen. Unterstützen auch Sie unsere Arbeit als Friedens- und Menschenrechtsorganisation und spenden Sie an pbi Deutschland.

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International/UN: pbi äußert Besorgnis über die Lage der Rechte indigener Völker

 - Die dreiwöchige Sitzung des UN-Menschenrechtsrats endete am 7. Oktober. Kim-Mai Vu von pbi hob in verschiedenen Beiträgen die aktuellen Probleme in den Projektländern hervor und brachte die Sorge von pbi um die Lage der Rechte indigener Völker zum Ausdruck. Mehr…
 

Kolumbien: Zunehmende Überwachung in der Zeit des Lockdowns

15.09.2020 – Die problematischen Ausmaße der Überwachung in Kolumbien haben sich in der Zeit des Lockdowns weiter verschlimmert. Die ehemalige pbi-Freiwillige Sophie Helle hat mit dem Menschenrechtsverteidiger Germán Romero über die Lage gesprochen. Er erzählt von Datenverkäufen, Einschüchterung und der großen Angst, die sich unter der kolumbianischen Bevölkerung breit gemacht hat. Mehr…
 

Honduras: „Wenn wir nicht selbst für uns sorgen, wer wird es dann tun?“

09.08.2020 – „Als die COVID-19 Krise begann, haben sich die Gemeinschaften versammelt und beschlossen, dass wir diejenigen sein werden, die sich um die Eingangs- und Ausgangskontrollen der Gemeinschaften kümmern werden“, erklärt Sebastián Reyes, der Generalsekretär der Regionalversammlung der „Central Nacional de Trabajadores del Campo“ (CNTC, deutsch: Nationalzentrale der Landarbeiter) des Ressorts von La Paz und Bewohner der Gemeinschaft El Encinal in La Paz (Honduras). Mehr…
 

Mexiko: Migrant_innen – Die unsichtbaren Opfer der Pandemie

Die Corona-Krise stellt Mexiko im Gesundheits- und Migrationsbereich vor große Herausforderungen. Menschenrechtsverteidiger_innen tragen auf beiden Gebieten zur Lösungsfindung bei. Dafür benötigen sie aber öffentliche Anerkennung, Schutz und Ressourcen. Mehr…
 

Costa Rica (Nicaragua): Der Ansatz des pbi-Nicaraguaprojekts

06.07.2020 – Als Folge einer sozialen und politischen Krise in Nicaragua sind seit April 2018 über 110.000 Nicaraguaner_innen ins Exil geflüchtet, die Mehrzahl davon nach Costa Rica. Anfang des Jahres hat peace brigades international ein neues Projekt eröffnet, das nicaraguanische Aktivist_innen im Exil in Costa Rica begleitet. Mehr…
 

Guatemala: Neuer Bericht über den Kampf um Land und natürliche Ressourcen in der Region Verapaces

01.07.2020 – Im Juni 2020 veröffentlichte pbi Guatemala den Bericht „Defendemos la vida“, der auf den Kampf um Land, Territorium und Umwelt in der Region Verapaces aufmerksam macht. Durch die Corona–Pandemie verschärfen sich die Konflikte zwischen indigenen und Bauern–Gemeinschaften gegenüber der Regierung und privaten Unternehmen zusätzlich. Mehr…
 

Honduras: Journalist_innen geraten zunehmend unter Druck

 Journalist_innen in Honduras geraten aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zunehmend unter Druck. Expert_innen der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte betonen, dass speziell in Krisenzeiten das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit eingehalten werden muss. Mehr…
 

Honduras: Unter der Ausgangssperre sind Transfrauen einer doppelten Verletzung ihrer Rechte ausgesetzt

25.05.2020 – Die Situation für die LGBTQIA+-Gemeinschaft in Honduras war schon vor der Coronakrise schwierig; nun hat die Ausbreitung von COVID-19 in dem zentralamerikanischen Land zu einer doppelten Verletzung ihrer Rechte geführt. So beschreibt die Organisation Arcoíris (deutsch: Regenbogen) ihre Situation und erklärt, dass die Corona-Pandemie eine größere Auswirkung auf die schwächsten Gruppen in der Bevölkerung gehabt habe. Mehr…
 

Mexiko: Respekt für das Recht auf Verteidigung der Menschenrechte während der Covid-19-Krise

20.05.2020 – Menschenrechtsverteidiger_innen, Journalist_innen und zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Espacio OSC, fordern die mexikanische Regierung nachdrücklich auf, Maßnahmen zu ergreifen, um das Recht auf Verteidigung der Menschenrechte gemäß nationalen und internationalen Empfehlungen während des Covid–19 Gesundheitsnotstandes zu gewährleisten. Mehr…
 

Honduras: Covid-19 bedroht das Land und die Ernten von Bauernfamilien

In Honduras setzt die Regierung auf eine strikte Quarantäne, um das Coronavirus zu bekämpfen. Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die wachsende Militarisierung auf dem Land verschlimmern die bereits prekäre Situation für Bauernfamilien. Denn wenn sie ihre Felder nicht bewirtschaften können, verlieren sie nicht nur ihr Einkommen, sondern auch die Nahrungsmittel, die sie zur Selbstversorgung anbauen. Mehr…
 

International: Aufruf von NGOs an die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten

28.04.2020 – Bei der ersten virtuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates forderte eine Koalition von 85 Nichtregierungsorganisationen aus der ganzen Welt, darunter pbi, die Vereinten Nationen auf, in ihren Mitgliedsstaaten trotz Corona-Krise die Einhaltung der Menschenrechte zu überprüfen und sicherzustellen. Mehr…
 

Guatemala: Corona-Krise verschärft die Situation für Menschenrechtsverteidiger_innen

20.04.2020 – In Guatemala hat die Regierung Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 ergriffen. Diese sind zum Teil erheblich und schränken nicht nur Menschenrechte ein, sondern erschweren Menschenrechtsverteidiger_innen zunehmend ihre Arbeit. Mehr…
 

Kenia: Die urbanen Siedlungen in Nairobi brauchen sauberes Wasser für den Kampf gegen Covid-19

14.04.2020 – Die Versorgung mit sauberem Wasser war für viele Bewohner_innen der urbanen Siedlungen von Nairobi schon vor der Corona-Pandemie unzureichend. Gerade jetzt, wo das Händewaschen und Hygiene so entscheidend sind, ist der Zugang zu sauberem Wasser umso wichtiger. Die von pbi unterstützten Toolkit Organiser helfen dabei, mehr Menschen einen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Mehr…
 

Kolumbien: Aufruf zur Waffenruhe während der derzeitigen Corona-Krise

08.04.2020 – pbi und weitere internationale zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen die Forderung nach einen Waffenstillstand in Kolumbien während der derzeitigen Corona-Pandemie. Dazu riefen bereits Mitte März 120 Lokalgemeinden auf. Die Guerillagruppe ELN nahm dies zum Anlass und verkündete eine Waffenruhe für den gesamten April. Mehr…