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In vielen Ländern dieser Welt ist der Einsatz für die Menschenrechte mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden: Menschenrechtsverteidiger_innen werden bedroht, verfolgt, diffamiert, verhaftet und im schlimmsten Fall ermordet. Ihr Handlungsspielraum wird vielerorts durch Gesetzgebung und behördliche Kontrollen eingeschränkt. peace brigades international (pbi) unterstützt seit über 35 Jahren mit gewaltfreien Mitteln bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen, um ihre Arbeit trotz widriger Umstände zu ermöglichen, und beobachtet ihre Situation zurzeit in sieben Ländern auf drei Kontinenten.

Eine besondere Rolle in der Durchsetzung der Menschenrechte nehmen Frauen ein. Während sie in der Öffentlichkeit oft nur als Opfer von Menschenrechtsverletzungen wahrgenommen werden, kämpfen viele Frauen weltweit mit friedlichen Mitteln für eine gerechtere Gesellschaft und Frieden. Und doch sind sie dabei besonderen Gefahren ausgesetzt.

Um Menschen­rechtsverteidiger_innen mehr internationalen Rückhalt und Anerkennung zu bieten, wurde im Dezember 1998 von der UN-Vollversammlung die „Erklärung über das Recht und die Verpflichtung von Einzelpersonen, Gruppen und Organen der Gesellschaft, die allgemein anerkannten Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern und zu schützen“ verabschiedet. Aus diesem Anlass hat pbi drei Menschenrechtsverteidigerinnen aus drei Kontinenten eingeladen, die über ihre Erfahrungen berichten und miteinander und mit Ihnen über ihre Herausforderungen und Chancen diskutieren:

Maria Mutauta aus Kenia setzt sich in verschiedenen Slums in Nairobi für die Rechte von Frauen ein.
Cristina Auerbach Benavides aus Mexiko koordiniert die Organización Familia Pasta de Conchos im Kohleabbaugebiet im Norden des Landes im Einsatz für Arbeitssicherheit und bessere Bedingungen in den Kohlegruben.
Indira Ghale aus Nepal leitet ein Frauenhaus in der Hauptstadt Kathmandu, in dem von Gewalt und Menschenhandel betroffene Frauen und Mädchen Zuflucht finden.
 

Frauen für die Menschenrechte — Menschenrechtsverteidigerinnen aus Kenia, Mexiko und Nepal berichten über ihre Erfahrungen

Zeit: Montag, den 8. Oktober 2018 ab 19 Uhr
Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Sprache: Die Verantstaltung ist nicht auf deutsch. Es wird englisch / spanisch gedolmetscht.
Eintritt: Der Eintritt ist frei. Für eine Spende sind wir dankbar.
Veranstalter: pbi Deutschland, Haus der Demokratie und Menschenrechte

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