World Refugee Day: „Die Verteidigung der Menschenrechte hat keine Grenzen“

20.06.2021 – Der World Refugee Day soll die Welt jährlich daran erinnern, dass für manche Menschen Flucht oft der einzige Weg ist, um sich vor Gewalt und Kriegen zu schützen oder der Perspektivlosigkeit zu entfliehen. Diese Menschen verdienen nicht nur Respekt und Empathie, sondern vielmehr auch aktive, solidarische Unterstützung der Weltgemeinschaft.

Verschwindenlassen in Mexiko: Die Arbeit des Menschenrechtszentrums Paso del Norte

Das gewaltsame Verschwindenlassen gehört in Mexiko leider zum Alltag. pbi begleitet die Organisation Centro de Derecho Humanos Paso del Norte, die sich für die Rechte der Familien von verschwundenen Personen einsetzt. Ihre Anliegen werden in einem kürzlich veröffentlichten Artikel von Geneva Solutions beleuchtet. 

Video-Aufzeichnung der Online-Tagung "Menschenrechte in Mexiko - Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador"

03.05.2022 – Die Hoffnung war groß. Zu seinem Amtsantritt im Dezember 2018 versprach Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador, einen politischen Wandel einzuleiten und die Menschenrechtslage zu verbessern. In zentralen Bereichen wie Rechtsstaatlichkeit und Sicherheitspolitik brachte die Regierung Reformen auf den Weg. Doch drei Jahre später sind die Ergebnisse eher ernüchternd: Die Menschenrechtssituation in Mexiko ist noch immer katastrophal und die seit Beginn des so genannten Drogenkrieges 2006 stark angestiegene Gewalt hält unvermindert an.

Neue Folge des Programms "Voces de la tierra" (Stimmen der Erde)

31.03.2022 – Das Programm „Voces de la tierra“ (Stimmen der Erde) ist eine Zusammenarbeit zwischen pbi, der Journalistin Laura Casielles und dem unabhängigen Online-Radiosender Carne Cruda, deren Ziel es ist, die Kämpfe und den Widerstand in Lateinamerika sichtbar zu machen. So sollen die Erfahrungen der Menschenrechtsverteidiger:innen gewürdigt und ihre Stimmen gehört werden. In den ersten vier Episoden widmete sich das Programm der Menschenrechtssituation in Kolumbien, Honduras, Guatemala und Nicaragua. In der fünften Folge schauen wir nach Mexiko.

Mexiko: "In der Sierra Tarahumara zu bleiben, bedeutet, für das Leben zu sorgen"

29.03.2022 – Tief in den Bergen der westlichen Sierra Madre, im Nordosten Mexikos, leben die Rarámuri de Choréachi in der Gemeinde Guadalupe y Calvo, in einer felsigen und bergigen Gegend mit gefährlichen und schwer zugänglichen Schotterstraßen. Diese Abgeschiedenheit schützt die Gemeinschaft jedoch nicht vor der Ausbeutung und Zerstörung ihres Lebensraumes durch Unternehmen.

Filmvorführung in Hamburg: "Unbewaffnete Leibwächter in Kolumbien und Mexiko"

Am 30. Dezember zeigt die Rote Flora in Anwesenheit des Regisseurs Rasmus Gerlach den Film „Unbewaffnete Leibwächter in Kolumbien und Mexiko“ aus dem Jahre 2006.

Der Filmemacher hat ein Jahr lang pbi-Freiwillige in Kolumbien und Mexiko besucht und war mit der Handkamera dabei, wenn sie kolumbianische Rechtsanwälte in Kriegsgebiete begleiteten, Demonstrationen in Bogota beobachteten oder Gefängnisse besuchten.

Der Film ist ein einfühlsames und beeindruckendes Portrait über ihre Arbeit.

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