Internationale Tagung in Berlin: Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko? Erwartungen an die neue Regierung López Obrador

Mexikos neuer Präsident Andrés Manuel López Obrador trat sein Amt am 1. Dezember 2018 mit dem Versprechen an, das Land aus der Gewalt herauszuführen und die katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Unter den Vorgängerregierungen wurden von Polizei, Militär und Organisierter Kriminalität Menschenrechtsverletzungen historischen Ausmaßes begangen. Besonders Menschenrechtsverteidiger_innen und kritische Journalist_innen sind bis heute Opfer gezielter Angriffe. Sie werden bedroht, kriminalisiert oder getötet.

Wegen Krankheit abgesagt: "La Lucha por la Paz y la Justicia en Colombia"

Vor zwei Jahren unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die Rebellengruppe FARC-EP einen Friedensvertrag, der einen über ein halbes Jahrhundert andauernden Bürgerkrieg beenden sollte. Vereinbarungen über die Aufarbeitung der begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen wurden ebenfalls getroffen.

Wegen Krankheit abgesagt: Frieden und Gerechtigkeit in Kolumbien? - Der Anwalt Daniel Prado berichtet über den Friedensprozess und die Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen

Vor zwei Jahren unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die Rebellengruppe FARC-EP einen Friedensvertrag, der einen über ein halbes Jahrhundert andauernden Bürgerkrieg beenden sollte. Vereinbarungen über die Aufarbeitung der begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen wurden ebenfalls getroffen. Doch die Umsetzung des Friedensvertrages ist bislang schleppend verlaufen und der neue Präsident Duque hat Maßnahmen angekündigt, welche die Rechte der Opfer beeinträchtigen könnten.

Berlin: Der Menschenrechtsaktivist Omar Jerónimo aus Guatemala berichtet über seine Arbeit

Omar Jerónimo, Maya-Ch’ortí und Aktivist, kommt im Rahmen einer Besuchsreise durch Europa nach Berlin. Die Regionalgruppe der peace brigades international in Berlin lädt ein, am Mittwoch, den 21. März die Arbeit von Omar im Südosten Guatemalas wie auch die Arbeit von pbi kennenzulernen. Wir werden über die Gründe seiner Reise sowie über neue Entwicklungen, Drohungen und Herausforderungen für die Maya-Ch’ortí und andere indigene Gruppen im Land diskutieren. Ebenso gibt es die Möglichkeit, sich mit der Berliner Regionalgruppe von pbi auszutauschen.

Berlin: Vorführung des Films "Chocolate de Paz" (span. mit dt. Untertiteln / 56min)

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

Infotag in Berlin: Die Gelegenheit, pbi kennenzulernen!

Am 21. Oktober findet ein pbi-Infotag in Berlin statt. Der Infotag richtet sich an alle Interessierte, die mehr über die Arbeit von peace brigades international erfahren oder sich ehrenamtlich in Deutschland engagieren möchten. Außerdem ist die Teilnahme an einem Infoseminar oder Infotag Voraussetzung für die Bewerbung als Freiwillige_r in einem der pbi-Projekte.

Berlin: Vorführung des Films „La Voz del Gualcarque“ mit anschließender Diskussion

Im April 2013 begann der Widerstand der indigenen Lenca-Gemeinden gegen das geplante Wasserkraftwerk “Agua Zarca”. Seit dem Putsch 2009 in Honduras sind zahllose private Projekte zur Gewinnung von erneuerbarer Energie aus dem Boden gestampft worden. Sie gehen einher mit Kriminalisierung der Proteste, Repression, Bedrohung, bis hin zu Mord. Staatliche Sicherheitskräfte und private Akteure arbeiten zusammen, um die Projekte durchzusetzen. Im Juli 2013 wurde der Lenca-Indigene Tomas Garcia während einer friedlichen Demonstration von einem Militärangehörigen getötet.

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