Menschenrechtsrat: Immer weniger Raum für die Zivilgesellschaft
– Ende Januar hat pbi einen Brief an den neuen Präsidenten des Menschenrechtsrats mitunterzeichnet, mit der Forderung den Raum der Zivilgesellschaft im Rat zu respektieren und zu schützen.
Veranstaltungsreihe in Hamburg: Die Romerotage 2022
Verstärkt durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen großen wirtschaftlichen Probleme und die fehlenden Antworten der Regierungen, haben viele Menschen in Lateinamerika die Hoffnung verloren, im eigenen Land positive Veränderungen herbeizuführen. Der Glaube an die Demokratie nimmt ab, die Migrationsströme nehmen zu, die Folgen der Corona-Pandemie sind massiv und haben noch mehr Menschen in die Armut getrieben.
Kolumbien: Wer gab den Befehl? - Forderung nach Gerechtigkeit und Wahrheit
04.02.2022 – Ende letzten Jahres begleitete pbi Kolumbien die Entstehung des Wandbildes „Wer gab den Befehl?“, das von der „Kampagne für die Wahrheit“ koordiniert wurde. Die politische und kulturelle Gedenkveranstaltung fand statt, nachdem das Verfassungsgericht ein Urteil erlassen hatte, das sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung der Nationalen Bewegung der Opfer von Staatsverbrechen (MOVICE) aussprach.
Online-Infoseminar: Lernen Sie die Arbeit von pbi kennen!
Am 2. April findet das nächste Online-Infoseminar statt. Die Informationseminare werden von den ehrenamtlichen Regionalgruppen zusammen mit Rückkehrer:innen aus den Projekten vorbereitet und gestaltet und richten sich an all jene, die mehr über pbi erfahren möchten, Interesse an einem Freiwilligeneinsatz im Ausland oder der Mitarbeit in Deutschland haben.
Kolumbien: Ermordung des Menschenrechtsverteidigers Huber Velásquez
13.01.2022 – Am 17. Dezember 2021 wurde der Menschenrechtsverteidiger Huber Velásquez in der Ortschaft La Balsa, Corregimiento von San José, Kolumbien ermordet. Die Gemeinde versammelte sich für einen Marsch, um Gerechtigkeit und Respekt einzufordern.
Costa Rica/Nicaragua: Veröffentlichung der Publikationen "Voces nicaragüenses en Resistencia" und "Nicaragua continuará..."
12.01.2022 – Seit der blutigen Niederschlagung der Proteste im April 2018 und der Verschärfung der Repression gegen die Bürger:innen des Landes sind 108.000 Menschen aus Nicaragua geflohen, von denen schätzungsweise 85.000 Schutz in Costa Rica gesucht haben. pbi Nicaragua hat nun die Publikationen „Voces nicaragüenses en Resistencia“ und „Nicaragua continuará…“ veröffentlicht, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Online: "Menschenrechte in Mexiko - Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador"
Am 31. März und 1. April findet die Online-Tagung „Menschenrechte in Mexiko – Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador“ statt, bei der gemeinsam mit Gästen aus Mexiko über die Lage der Menschenrechte im Land gesprochen wird.
Merken Sie sich die Tagung vor!
„Menschenrechte in Mexiko – Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador“
Online: 14. Tagung des Norddeutschen Netzwerkes Friedenspädagogik
Das Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik (NNF) lädt auch dieses Jahr dazu ein, sich auf der Fachtagung zu aktuellen Diskussionen und Methoden der Friedenspädagogik auszutauschen und ausgiebig zu netzwerken. Die 14. Fachtagung wird am 24. und 25. Februar – aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wie letztes Jahr online – stattfinden und trägt den Titel „Doing Peace – Die Vielfalt von Friedensarbeit erleben“.
Filmvorführung in Hamburg: "Unbewaffnete Leibwächter in Kolumbien und Mexiko"
Am 30. Dezember zeigt die Rote Flora in Anwesenheit des Regisseurs Rasmus Gerlach den Film „Unbewaffnete Leibwächter in Kolumbien und Mexiko“ aus dem Jahre 2006.
Der Filmemacher hat ein Jahr lang pbi-Freiwillige in Kolumbien und Mexiko besucht und war mit der Handkamera dabei, wenn sie kolumbianische Rechtsanwälte in Kriegsgebiete begleiteten, Demonstrationen in Bogota beobachteten oder Gefängnisse besuchten.
Der Film ist ein einfühlsames und beeindruckendes Portrait über ihre Arbeit.
Guatemala: Kurzvideo über Landkonflikte in Alta Verapaz
– Das Kurzvideo „Lucha por el Territorio“ dokumentiert wie die Gemeinde Santa Elena Samanzana II im Departement Alta Verapaz sich für ihr Recht auf Land einsetzt und dabei kriminalisiert und bedroht wird.