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Konsortium Ziviler Friedensdienst: Klimakrise erfordert Ausbau Ziviler Konfliktbearbeitung

27.10.2021 – Vom 31.10.21 bis zum 12.11.21 findet die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow statt. Zu diesem Anlass weist das Konsortium Ziviler Friedensdienst auf das zunehmende Konfliktpotenzial in der Klimakrise hin. Das Konsortium ZFD appelliert an die internationale Politik und an die verhandelnden Parteien für eine neue Bundesregierung, Maßnahmen ziviler Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. Ziel muss es sein, Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei und kooperativ zu bewältigen.

Online-Veranstaltung: Umweltverteidiger:innen - In erster Reihe im Kampf gegen den Klimawandel

Die Klimakrise verändert die Welt und gefährdet Menschenrechte. Steigende Meeresspiegel und das vermehrte Auftreten von Wetterextremen, etwa von Hitzewellen, Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, stellen jetzt bereits Millionen von Menschen vor erhebliche Herausforderungen.

Vortrag & Diskussion in Frankfurt am Main: „Menschenrechte und die Chance auf Frieden für Binnenvertriebene in Kolumbien“

Fünf Jahre nach dem Friedensabkommen nimmt die Gewalt in Kolumbien weiter zu. Allein im Jahr 2021 wurden 108 Menschenrechtsverteidiger:innen und Aktivist:innen ermordet. Die Zahl der Binnenvetriebenen nimmt trotz Friedensabkommen zu. Von Vertreibung sind vor allem Indigene, Afrokolumbianer:innen und Kleinbauern betroffen.

Vereinte Nationen (Genf): 48. Tagung des Menschenrechtsrats

12.10.2021 – Vom 13. September bis 8. Oktober 2021 fand die 48. Tagung des UN-Menschenrechtsrats statt. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahmen von pbi zur Menschenrechtssituation, insbesondere in den lateinamerikanischen Projektländern.
 

Kolumbien (Bilderstrecke): Die indigenen Gemeinschaften von Murindó verteidigen ihr Land und ihr Leben

04.10.2021 – Im August begleitete pbi die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP) in der indigenen Gemeinde Chageradó. Dort fand eine Versammlung mit den Gemeindesprecher:innen und den Mitgliedern aller elf Gemeinden der beiden resguardos (Reservate) der Region Murindó, Río Chageradó und Río Murindó, statt.

Kostenloses Wochenendseminar für Multiplikator:innen: "Bildungsmethoden zum Menschenrecht auf Wasser"

Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wasser wird in vielen Regionen zum zunehmend knappen Gut. Konzerne versuchen daher, es sich anzueignen und benachteiligte Gruppen leiden besonders unter Wassermangel. Dabei ist Wasser ein Menschenrecht und internationales Entwicklungsziel. Staaten müssen der Wasserversorgung vor allem für die ärmsten Bevölkerungsgruppen Vorrang einräumen.

AGDF: Für die neue Bundesregierung muss Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung Priorität haben

28.09.2021 – Auf der diesjährigen AGDF-Mitgliederversammlung am 25. September beschlossen die Mitglieder eine Resolution, in der sie fordern, dass der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung für die neue Bundesregierung Priorität haben muss. Lesen Sie im Folgenden, was die AGDF im Einzelnen fordert.

Filmvorführung und Gespräch: Wayuu – Hoffnung auf Wasser in La Guajira

Seit mehr als 2000 Jahren leben die Wayuu auf der Halbinsel La Guajira. Das trockene, wüstenhafte Klima der Region im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Venezuela hat ihnen stets ein hohes Anpassungsvermögen abverlangt. Heutzutage kommen neue Herausforderungen hinzu: Klimawandel, Kohleabbau und der Einzug der westlichen Kultur bedrohen das traditionelle Leben der indigenen Gemeinschaft. Dabei sind die Schicksale der betroffenen Menschen ebenso verschieden wie die Strategien, um sich aus der Notlage zu befreien.