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Nachruf: Wir trauern um Dr. Heinke Wendt

15.07.2026 – Dr. Heinke Wendt, Mitbegründerin von PBI Deutschland und Friedensaktivistin, verstarb diese Woche in Hamburg. Unsere Gedanken sind bei ihren Angehörigen.

Durch einen Zeitungsartikel über die PBI-Begleitarbeit in Guatemala war Heinke Ende der 1980er Jahre auf PBI aufmerksam geworden. Da sie persönliche Verbindungen zu dem Land hatte und spanisch beherrschte, bewarb sie sich für einen Auslandseinsatz, absolvierte das Vorbereitungstraining und war schließlich acht Wochen beim Team in Guatemala.

UN-Menschenrechtsrat: PBI äußert Besorgnis über die Menschenrechtslage in Nicaragua

09.07.2026 – Der UN-Menschenrechtsrat hielt vom 15. Juni bis zum 7. Juli 2026 seine 62. ordentliche Sitzung ab. Peace Brigades International (PBI) nahm am interaktiven Dialog mit der UN-Sonderberichterstatterin für die Freiheit der friedlichen Versammlung und Vereinigung, Gina Romero, teil. In einer Stellungnahme (beginnt bei 1:03:29) äußerte PBI Besorgnis über die Menschenrechtslage in Guatemala, Nicaragua, Mexiko, Kenia, Kolumbien und Kanada.

Petition: Frieden in den Lehrplan! 


An die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 
Anna Stolz
 

Die aktuellen Kriege betreffen junge Menschen in besonderer Weise: Sie sollen Wehrdienst leisten. Die riesigen Schulden für Aufrüstung gehen zulasten der Investitionen in ihre Zukunft, zum Beispiel in Bildung und Klimaschutz. Und auch im Schulalltag spiegeln sich internationale Konflikte wie in der Ukraine oder in Nahost längst wider. 

Die Missing Voices Coalition bringt Kenias Krise der Verschleppungen vor die UNO in Abidjan

01.06.2026 – Vor kurzem nahmen Vertreter:innen der „Missing Voices Coalition“, darunter PBI Kenia, „HAKI Africa“ und die „Mothers of Victims and Survivors“, an der 139. offiziellen Sitzung der Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für erzwungene oder unfreiwillige Verschleppungen in Abidjan (Elfenbeinküste) teil.

Pressemitteilung zu den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien

29.05.2026 - Im Vorfeld der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 31. Mai ist die humanitäre und die Sicherheitslage in vielen Regionen Kolumbiens äußerst prekär. Die aussichtsreichsten Kandidat:innen stehen für zwei gegensätzliche politische Angebote, um Frieden im Land zu erreichen: Dialog oder die „harte Hand“. Angesichts dieser unsicheren Lage kritisieren mehrere deutsche Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke die Pläne der Bundesregierung, sich aus der Friedensförderung in Kolumbien stark zurückzuziehen.