Vereinte Nationen: Faith Kasina sprach am UN Social Forum über Covid-19 und Menschenrechte
Die Menschenrechtsverteidigerin Faith Kasina aus Kenia nahm am 11. Oktober 2021 beim Social Forum der Vereinten Nationen an der Podiumsdiskussion „COVID-19 and Civil and Political Rights“ teil. Sie äußerte sich besorgt über die Auswirkungen der restriktiven Maßnahmen der Regierung auf die Bevölkerung in den informellen Siedlungen Nairobis.
Honduras: Nichtregierungsorganisationen sind besorgt über zunehmende Militarisierung
– Die Gründung neuer Streitkräfte, das Eindringen des Militärs in zivile Bereiche wie Schulen und Gefängnisse und die Vernachlässigung der Gewaltprävention: Die Remilitarisierung der zivilen Angelegenheiten in Honduras bereitet den Bürger:innen und zivilen Organisationen große Sorgen.
"Making Space for Dialogue": Online-Veranstaltung mit Menschenrechtsverteidiger:innen zum Tag der Menschenrechte
Anlässlich des Tags der Menschenrechte und des 40-jährigen Jubiläums von pbi haben wir Menschenrechtsverteidiger:innen aus Honduras (tbc: Esdra Yaveth Sosa Sierra, Donald Hernández Palma), Guatemala (Katherine Arleth Pérez López, Ubaldino García), Kenia (Faith Kasina, Collince Maxx Odhiambo), Mexiko (Ileana Espinoza Segovia) und Nicaragua (Dámaso Vargas) eingeladen, um sich untereinander und mit uns virtuell auszutauschen.
Schwerpunktthemen werden sein: „Gender und Menschenrechte“ und „Wirtschaft und Menschenrechte“.
Konsortium Ziviler Friedensdienst: Klimakrise erfordert Ausbau Ziviler Konfliktbearbeitung
27.10.2021 – Vom 31.10.21 bis zum 12.11.21 findet die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow statt. Zu diesem Anlass weist das Konsortium Ziviler Friedensdienst auf das zunehmende Konfliktpotenzial in der Klimakrise hin. Das Konsortium ZFD appelliert an die internationale Politik und an die verhandelnden Parteien für eine neue Bundesregierung, Maßnahmen ziviler Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. Ziel muss es sein, Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei und kooperativ zu bewältigen.
Online-Veranstaltung: Umweltverteidiger:innen - In erster Reihe im Kampf gegen den Klimawandel
Die Klimakrise verändert die Welt und gefährdet Menschenrechte. Steigende Meeresspiegel und das vermehrte Auftreten von Wetterextremen, etwa von Hitzewellen, Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, stellen jetzt bereits Millionen von Menschen vor erhebliche Herausforderungen.
Vortrag & Diskussion in Frankfurt am Main: „Menschenrechte und die Chance auf Frieden für Binnenvertriebene in Kolumbien“
Fünf Jahre nach dem Friedensabkommen nimmt die Gewalt in Kolumbien weiter zu. Allein im Jahr 2021 wurden 108 Menschenrechtsverteidiger:innen und Aktivist:innen ermordet. Die Zahl der Binnenvetriebenen nimmt trotz Friedensabkommen zu. Von Vertreibung sind vor allem Indigene, Afrokolumbianer:innen und Kleinbauern betroffen.
Vereinte Nationen (Genf): 48. Tagung des Menschenrechtsrats
12.10.2021 – Vom 13. September bis 8. Oktober 2021 fand die 48. Tagung des UN-Menschenrechtsrats statt. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahmen von pbi zur Menschenrechtssituation, insbesondere in den lateinamerikanischen Projektländern.
Kolumbien (Bilderstrecke): Die indigenen Gemeinschaften von Murindó verteidigen ihr Land und ihr Leben
04.10.2021 – Im August begleitete pbi die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP) in der indigenen Gemeinde Chageradó. Dort fand eine Versammlung mit den Gemeindesprecher:innen und den Mitgliedern aller elf Gemeinden der beiden resguardos (Reservate) der Region Murindó, Río Chageradó und Río Murindó, statt.
Kostenloses Wochenendseminar für Multiplikator:innen: "Bildungsmethoden zum Menschenrecht auf Wasser"
Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wasser wird in vielen Regionen zum zunehmend knappen Gut. Konzerne versuchen daher, es sich anzueignen und benachteiligte Gruppen leiden besonders unter Wassermangel. Dabei ist Wasser ein Menschenrecht und internationales Entwicklungsziel. Staaten müssen der Wasserversorgung vor allem für die ärmsten Bevölkerungsgruppen Vorrang einräumen.
AGDF: Für die neue Bundesregierung muss Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung Priorität haben
28.09.2021 – Auf der diesjährigen AGDF-Mitgliederversammlung am 25. September beschlossen die Mitglieder eine Resolution, in der sie fordern, dass der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung für die neue Bundesregierung Priorität haben muss. Lesen Sie im Folgenden, was die AGDF im Einzelnen fordert.