Veranstaltungsort: 

Menschenrechtsverteidigung ist eine globale Angelegenheit. Überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, dass die Menschenrechte respektiert und geschützt werden, auch im Globalen Norden. In ihren Protesten und Forderungen weisen Aktivist_innen explizit auf die globalen und lokalen Zusammenhänge von Umweltzerstörung, Ressourcenausbeutung und Menschenrechtsverletzungen hin und fordern einen globalen Transformationsprozess.

Der Fachtag dient dazu diese Stimmen lauter zu machen und die Verbindungen zwischen uns, lokal wie global, sichtbar werden zu lassen und zu stärken. Dabei geht es um einen Austausch von Erfahrungen und Wissen, um die Vernetzung von Akteuren sowie über das Nachdenken gemeinsamer Handlungsmöglichkeiten.

Human Rights on the Move! #2

Menschenrechtsverteidigung im globalen Norden. Perspektiven – Aktionen – internationale Solidarität

Human Rights on the Move #2Zeit: Donnerstag, den 12. September, 9 bis 17 Uhr
Ort: Lernort Kulturkapelle, Georg-Wilhelm-Straße 162, 21107 Hamburg  
Tagungsbeitrag: 10 – 20 Euro nach Selbsteinschätzung, Verpflegung inbegriffen
Kooperationsveranstaltung von: Lernort KulturKapelle, peace brigades international, Infozentrum Globales Lernen Bramfelder Laterne
Weitere Informationen unter: Lernort kulturkapelle
Anmeldung unter: fachtag(at)lernort-kulturkapelle.de

Der Fachtag bietet nach einem Impulsvortrag von Salah Zater (Journalist, Menschenrechtsaktivist/tbc) unterschiedliche Zugangsweisen zum Thema und stellt in vier Workshops unterschiedliche Herangehensweisen vor:

1. Zentrum für politische Schönheit: „Kunst und aggressiver Humanisms“
2. Goals Connect: „Interkulturelle, antirassistische und interdisziplinäre Bildungsprojekte für Jugendliche“
3. Fridays for Future / extinctionrebellion / Aktivist*innen Hambacher Forst: “Bewegung in Aktion ”(tbc)
4. Shirley Mendoza / pbi:„Transphobie und Flucht. Erfahrungen aus Honduras und Deutschland“

In einem gemeinsamen anschließenden Panel der Aktivist_innen werden die Menschenrechte vor dem Hintergrund wachsender Menschenfeindlichkeit in Deutschland reflektiert und mögliche Handlungsstrategien diskutiert.