Kein Land, keine Gerechtigkeit: Der Widerstand der Ogiek gegen Zwangsumsiedlung in Kenia
11.11.2025 – „Auf diesem Bergrücken haben wir früher gelebt“, sagt eine Ogiek-Frau und zeigt in die Ferne. Die Luft ist bitterkalt, und dichter Nebel bedeckt die Landschaft. Doch trotz des rauen Wetters sind die üppig grünen Hügel unverkennbar – sie erstrecken sich endlos bis zum Horizont. Für die Ogiek, einer Gemeinschaft von etwa 52.000 Menschen laut der kenianischen Volkszählung von 2019, sind Vertreibung und Zwangsumsiedlung nicht nur Worte, sondern ein schmerzliches Erbe. Ihr Kampf dagegen reicht bis in die britische Kolonialzeit zurück.