Online-Veranstaltung: Menschenrechte schützen in der Pandemie

Die Coronapandemie hat die Arbeit und den Alltag der pbi-Freiwilligen in unseren Projektländern stark beeinflusst. Die Begleitung der Menschenrechtsaktivist:innen durch pbi bringt neben den bestehenden, auch viele neue Herausforderungen durch Corona mit sich. Deshalb werden Leticia und Till im Rahmen einer virtuellen Podiumsdiskussion von ihrer Arbeit unter Pandemiebedingungen erzählen. Beide arbeiten gerade für pbi in Honduras beziehungsweise in Kolumbien.

Kolumbien: Berenice Celeita - "Die Pandemie macht alles schlimmer"

12.01.2021 – Berenice Celeita ist seit 35 Jahren als Menschenrechtsverteidigerin tätig. 1999 gründete sie die Menschenrechtsorganisation Nomadesc. pbi begleitet sie und ihre Organisation seit 21 Jahren. Celeita ist empört über die Armut und Gewalt, die sich im Südwesten Kolumbiens täglich zeigt und berichtet, wie sich die Situation mit der Pandemie weiter verschlimmert.

Kenia: Editar Ochieng - Im Einsatz für die Rechte der Frauen während der Pandemie

13.12.2020 – Die Covid-19-Pandemie trifft die verletzlichsten Menschen besonders hart. In den informellen Siedlungen Nairobis, wo die Menschen kaum Zugang zu Gesundheitsversorgung haben, sind die Herausforderungen groß. Wie wichtig die Rolle von Menschenrechtsverteidiger_innen in dieser Zeit ist, zeigt das Beispiel von Editar Ochieng.

Kolumbien: Zunehmende Überwachung in der Zeit des Lockdowns

15.09.2020 – Die problematischen Ausmaße der Überwachung in Kolumbien haben sich in der Zeit des Lockdowns weiter verschlimmert. Die ehemalige pbi-Freiwillige Sophie Helle hat mit dem Menschenrechtsverteidiger Germán Romero über die Lage gesprochen. Er erzählt von Datenverkäufen, Einschüchterung und der großen Angst, die sich unter der kolumbianischen Bevölkerung breit gemacht hat.

Honduras: „Wenn wir nicht selbst für uns sorgen, wer wird es dann tun?“

09.08.2020 – „Als die COVID-19 Krise begann, haben sich die Gemeinschaften versammelt und beschlossen, dass wir diejenigen sein werden, die sich um die Eingangs- und Ausgangskontrollen der Gemeinschaften kümmern werden“, erklärt Sebastián Reyes, der Generalsekretär der Regionalversammlung der „Central Nacional de Trabajadores del Campo“ (CNTC, deutsch: Nationalzentrale der Landarbeiter) des Ressorts von La Paz und Bewohner der Gemeinschaft El Encinal in La Paz (Honduras). Dort haben sich ca.

Mexiko: Migrant_innen – Die unsichtbaren Opfer der Pandemie

Die Corona-Krise stellt Mexiko im Gesundheits- und Migrationsbereich vor große Herausforderungen. Menschenrechtsverteidiger_innen tragen auf beiden Gebieten zur Lösungsfindung bei. Dafür benötigen sie aber öffentliche Anerkennung, Schutz und Ressourcen.

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