Honduras

Notlage in Zentralamerika: Folgen der Hurrikans 'Eta' und 'Iota' belasten die Zivilbevölkerung

Bereits die Corona-Pandemie trug in Zentralamerika zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen bei, nun hat diese Region zusätzlich mit schweren Verwüstungen durch die Hurrikans ‚Eta‘ und ‚Iota‘ zu kämpfen. Häuser und Ernten wurden durch die starken Tropenstürme zerstört, Siedlungen durch kaputte Straßen, Brücken und Stromleitungen vollständig isoliert und das Schwerwiegendste: Menschen verloren ihr Leben. pbi bekundet Solidarität mit den betroffenen Menschen und Gemeinschaften.

Online: Virtueller Rundtisch zu Bauernrechten in Honduras

Am 15. Oktober findet ein virtueller Rundtisch zu Bauernrechten in Honduras statt, bei dem vier Expert_innen über Themen wie „Zugang zu Land in Honduras“, „Auswirkungen der Pandemie“ und „Umsetzung der UNO-Deklaration über die Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern“ reden.

Online-Veranstaltung: Wem gehört das Land? - Landrechte in Honduras

Die Situation von Menschenrechtsverteidiger_innen in Honduras ist prekär. Insbesondere Umweltaktivist_innen sind Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. In Honduras werden im weltweiten Vergleich die meisten Umweltaktivist_innen ermordet (pro Kopf der Einwohner_innen des Landes). Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit Bergbau und Wasserkraftprojekten, aber auch mit Tourismus-Großprojekten. Ferner werden die indigenen weiblichen Aktivist_innen überdurchschnittlich oft angegriffen.

Dokumentarfilm: "La Sangre de la Tierra" (Regie: Félix Zurita de Higes, Engl. Untertitel)

31.08.2020 – Berge, Flüsse und Land sind den Indigenen in Mittelamerika heilig. Sie sind das Erbe, der natürliche Reichtum und die Lebensquelle der Vorfahren, die sie seit Jahrhunderten erhalten haben. Der Reichtum dieser Gebiete zieht große Unternehmen an, die im Namen des Fortschritts diejenigen bedrohen, die sich ihren extraktiven und expansiven Plänen widersetzen.

Honduras: „Wenn wir nicht selbst für uns sorgen, wer wird es dann tun?“

09.08.2020 – „Als die COVID-19 Krise begann, haben sich die Gemeinschaften versammelt und beschlossen, dass wir diejenigen sein werden, die sich um die Eingangs- und Ausgangskontrollen der Gemeinschaften kümmern werden“, erklärt Sebastián Reyes, der Generalsekretär der Regionalversammlung der „Central Nacional de Trabajadores del Campo“ (CNTC, deutsch: Nationalzentrale der Landarbeiter) des Ressorts von La Paz und Bewohner der Gemeinschaft El Encinal in La Paz (Honduras). Dort haben sich ca.

Dreiteilige Online-Seminarreihe: Indigene weltweit - Melden Sie sich jetzt an!

Vom 1. bis 15. September findet die dreiteilige Online-Seminarreihe „Indigene weltweit“ statt. Beim dritten Seminar „Der Kampf indigener Völker ums Überleben“ am 15. September (siehe unten) stellt Annette Fingscheidt, Referentin für Advocacy bei pbi Deutschland, Beispiele darüber dar, wie man Indigene bei ihren Kämpfen konkret unterstützen bzw. begleiten kann.

>> Flyer

Honduras: Ermordung von Transaktivistin Scarlet Cambel

28.07.2020 – Anfang Juli wurde aus einem Fahrzeug auf eine Gruppe Transfrauen geschossen und dabei die Menschenrechtsverteidigerin Scarlet Cambel ermordert. pbi schlägt Alarm, denn seit Beginn der Corona-Pandemie steigt in Honduras die Zahl gewalttätiger Vorfälle rasant an. 

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