• Publikationen: Wieder spannende Artikel im aktuellen Winter-Rundbrief

    01.12.2021 – Die Winterausgabe des pbi-Rundbriefs ist da — im neuen Design: Diesmal mit Portraits nicaraguanischer Aktivist:innen im Exil, einem Interview mit Erik Bautista über die aktuelle Situation in Kolumbien und eine Übersicht der neuen Workshops des pbi-Bildungsprojekts. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

  • Vereinte Nationen: Faith Kasina sprach am UN Social Forum über Covid-19 und Menschenrechte

    Die Menschenrechtsverteidigerin Faith Kasina aus Kenia nahm am 11. Oktober 2021 beim Social Forum der Vereinten Nationen an der Podiumsdiskussion „COVID-19 and Civil and Political Rights“ teil. Sie äußerte sich besorgt über die Auswirkungen der restriktiven Maßnahmen der Regierung auf die Bevölkerung in den informellen Siedlungen Nairobis.

  • Konsortium Ziviler Friedensdienst: Klimakrise erfordert Ausbau Ziviler Konfliktbearbeitung

    27.10.2021 – Vom 31.10.21 bis zum 12.11.21 findet die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow statt. Zu diesem Anlass weist das Konsortium Ziviler Friedensdienst auf das zunehmende Konfliktpotenzial in der Klimakrise hin. Das Konsortium ZFD appelliert an die internationale Politik und an die verhandelnden Parteien für eine neue Bundesregierung, Maßnahmen ziviler Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. Ziel muss es sein, Konflikte in der Klimakrise gewaltfrei und kooperativ zu bewältigen.

  • Guatemala: Sorge um das nationale Programm zur Wiedergutmachung

    23.09.2021 – Die Schließung des Friedenssekretariats (La Secretaría de la Paz, SEPAZ) und die Übergabe des nationalen Programms zur Wiedergutmachung und Entschädigung (Programa Nacional de Resarcimiento, PNR) an das Ministerium für soziale Entwicklung gefährden den Schutz der Opfer des Bürgerkriegs.

  • "Globales Netz für Klimagerechtigkeit" – Ein pbi-Beitrag zum Klima-Hub des Zivilen Friedensdienstes (ZFD)

    09.09.2021 – Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen weltweit kämpfen für Klimagerechtigkeit und Frieden. Doch die Stimmen derjenigen, die von Umweltzerstörungen und den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind, werden im Diskurs noch zu selten gehört. Auch wenn die Gegebenheiten nicht vergleichbar sind, haben der globale Norden und Süden doch eins gemeinsam: Sie sind – auch im Einsatz für Klimagerechtigkeit – voneinander abhängig. Daher sollten sie sich künftig stärker zusammentun. Veränderungen sind nur durch globale Solidarität zu erreichen.

  • Nicaragua: Zwei Monate vor der Wahl spitzt sich die Lage zu

    08.09.2021 – Infolge der gesellschaftlichen Krise in Nicaragua werden seit April 2018 auch zivilgesellschaftliche Organisationen zunehmend unterdrückt. Mehr als 100.000 Nicaraguaner:innen gingen seitdem ins Exil. Zwei Monate vor den Parlamentswahlen werden die Aussichten immer düsterer. 

  • „Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ - „Honduras no se Zede“

    06.09.2021 - „Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ ist die mehrheitliche Antwort in Form eines Wortspiels (spanisch: „Honduras no se Zede“) der honduranischen Gesellschaft im Angesicht der bevorstehenden Einführung von sogenannten Sonderzonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung (spanische Abkürzung: ZEDE) in verschiedenen Teilen des Landes.

  • Deutschland/Österreich/Italien: (Spenden-)Aktion "Tour des droits humains"

    01.09.2021 – Fünf Etappen, drei Fahrer:innen und eine Hommage an Aktivist:innen: Johanna, Axel und Paul begaben sich auf eine fünftägige Bergtour von Landsberg am Lech vor den Toren Münchens nach Bozen in Italien. Im Begleitfahrzeug dabei waren Irene und Mabel. Vom 20. bis 25. August legten sie 297 km zurück und sammelten so Spenden für die Arbeit von pbi. Darüber hinaus gedachten sie mit einer Kreide-Aktion ermordeten Menschenrechtsverteidiger:innen.

  • pbi-Beitrag zur ökumenischen Friedensdekade 2021: "Friedensarbeit global verstehen"

    24.08.2021 – Menschenrechtsverteidiger:innen bereiten den Nährboden für ein friedvolles Miteinander. Indem sie sich für die Einhaltung der Rechte marginalisierter Gruppen einsetzen und sich für die Wiederherstellung der menschlichen Würde stark machen, sind sie zentrale Akteure der Friedensarbeit. Das braucht Mut: Immer wieder erfahren Menschenrechtsverteidiger:innen (MRV) Gewalt, werden bedroht, diffamiert und ermordet.

  • „Niemanden zurücklassen“ am Internationalen Tag der Indigenen Gemeinschaften

    09.08.2021 – Unter dem Motto „Niemanden zurücklassen“ soll heute auf die Lage der indigenen Gemeinschaften weltweit aufmerksam gemacht werden und die Forderung nach einem neuen Gesellschaftsvertrag in den Fokus rücken. Obwohl die Rechte indigener Gemeinschaften international festgehalten sind, werden diese noch häufig missachtet. Auch pbi fordert die Anerkennung und Beteiligung dieser besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppe und setzt sich seit nunmehr 40 Jahren für indigene Gemeinschaften ein.

  • Honduras: „Es mussten 10 Jahre vergehen, bis die Leute merkten, dass sie betrogen wurden“

    29.07.2021 – Als sie herausfand, dass eine Wasserkraftanlage den Gemeindefluss bedrohte, tauschte Alba Domínguez, ein Mitglied der Organisation Sociedad Civil San José, ihre Nähmaschinen gegen Versammlungen, Streikpostenketten und andere Formen des Protests. „Ich hatte nur noch nachts Zeit zum Nähen. Nach und nach verlor ich Kunden, weil ich keine Zeit hatte. Schließlich musste ich meine Arbeit aufgeben.“

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