• Mexiko: Fortschritte und Mängel des Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen

    02.04.2020 – Vor einem knappen Jahrzehnt wurde der Schutzmechanismus für Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen (Mecanismo de Protección para Personas Defensoras de Derechos Humanos y Periodistas) eingeführt. Vorangetrieben von der mexikanischen Zivilgesellschaft und zahlreichen internationalen Organisationen stellte der Schutzmechanismus einen bedeutenden Fortschritt für die Einhaltung der Menschenrechte in Mexiko dar. Dennoch weist er weiterhin erhebliche Mängel auf.

  • Guatemala: Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen in Gefahr 

    01.04.2020 – Laut dem CIVICUS–Monitor leben nur etwa drei Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit offenen Zivilgesellschaften. Guatemala gilt in dieser Auflistung als ein Land, in dem der Handlungsspielraum für die Zivilgesellschaft als „eingeschränkt“ angesehen wird. Dies bedeutet, dass formal zwar Rechte und Freiheiten existieren, diese aber beispielsweise durch illegale Überwachung, Repression und physische Angriffe auf Journalist_innen nur eingeschränkt lebbar sind.

  • Weltfrauentag: Feministisches Engagement für Menschenrechte

    08.03.2020 – Jeden Tag setzen sich Frauen auf der ganzen Welt für Gleichheit, Frieden und Gerechtigkeit ein. Sie brechen traditionelle Geschlechterrollen und Machtstrukturen auf, indem sie ihr Leben der Verteidigung der grundlegenden Menschenrechte widmen. Diese herausragenden Frauen identifizieren sich als Verteidigerinnen der Menschenrechte.

  • International: pbi macht beim UNO-Menschenrechtsrat auf die Situation in Kolumbien, Guatemala und Honduras aufmerksam

    03.03.2020 – Anlässlich der Präsentation der Berichte des UN-Hochkomissariats für Menschenrechte zu Kolumbien, Guatemala und Honduras – bei der 43. Session des UN-Menschenrechtsrats – apelliert pbi an die internationale Gemeinschaft, den Kampf gegen die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger_innen und gegen die Unterstützung der Straflosigkeit in diesen Ländern.

  • Guatemala: pbi sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 6. Mai!

    28.02.2020 – Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit diese in Sicherheit arbeiten können? Dann bewerben Sie sich bis zum 6. Mai für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi-Guatemalaprojekt.

  • International: pbi mit dem Gernika Friedenspreis ausgezeichnet

    26.02.2020 – peace brigades international wurde Anfang Februar mit dem Gernika Friedens- und Versöhnungspreis für die hervorragende Arbeit der zahlreichen Freiwilligen und ihr großes Engagement für die Verteidigung der Menschenrechte, Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt ausgezeichnet.

  • Honduras: Alarmierende Situation für die LGBTIQA+-Gemeinschaft

    10.02.2020 – pbi ist sehr besorgt über die extreme Verletzlichkeit der Trans-Gemeinschaft in Honduras. Im Januar entkamen zwei Transaktivistinnen nur knapp dem Tod. Insbesondere das Transfrauenkolletiv Muñecas der Organisation Arcoíris, die seit 2015 von pbi begleitet wird, ist immer wieder gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt.

  • Kolumbien: pbi sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 31. Januar!

    11.01.2020 – Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit diese in Sicherheit arbeiten können? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Januar 2020 für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi-Kolumbienprojekt.

  • Honduras: Gleichstellung für Bäuerinnen - pbi im Gespräch mit der Aktivistin Nora Ramírez

    07.01.2020 – Die Menschenrechtsverteidigerin Nora Ramírez war im November 2019 auf Besuchsreise in Europa. Sie sprach mit pbi über den Kampf der honduranischen Bäuerinnen für die Gleichstellung und wie wichtig es ist, auch die Männer zu sensibilisieren. Die 35-Jährige ist eine Schlüsselfigur für Genderthemen in der Bauernorganisation CNTC und unterstützt Frauen in der Region Yoro, im Norden des Landes.

  • Deutschland: pbi Deutschland ist bestürzt über rassistischen und transphoben Angriff in München

    18.12.2019 – pbi Deutschland ist bestürzt über den rassistischen und transphoben Angriff in München vom 22.11.2019, dem eine Referentin von pbi und andere Exilantinnen zum Opfer gefallen sind. Wir unterstützen die Betroffenen und das Ökumenische Büro München in ihren Forderungen nach einer Strafverfolgung der Täter_innen und ihre Kritik am polizeilichen Vorgehen. Der öffentliche Raum muss ein diskrimierungsfreier Ort werden, an dem sich Trans*-Personen sicher fühlen können. Unsere Solidarität gilt allen von Rassismus, Homo- und Transphobie betroffenen Menschen.

  • International: pbi veröffentlicht den Kurzfilm "The Defenders" von Manu Valcarce

    17.12.2019 – Am Internationalen Tag der Menschenrechte hat pbi den Kurzfilm „The Defenders“ von Manu Valcarce veröffentlicht. Der Film ist Teil der Kampagne „The Right to Defend: Portraits of Resilience, Hope and Solidarity“. Er zeigt die Arbeit von Menschenrechts­verteidiger_innen, die Risiken, die sie eingehen, und wie die internationale Gemeinschaft einen spürbaren Unterschied bewirken kann.

  • Franklin Castañeda, Präsident des CSPP: „Wir brauchen Garantien für unsere Arbeit und unsere Sicherheit!“

    16.12.2019 – Das kolumbianische Solidaritätkomitee mit den politischen Gefangenen (Comité de Solidaridad con los Presos Políticos, CSPP) steht erneut im Zentrum einer Kriminalisierungskampagne. Der kolumbianische Ex–Präsident Álvaro Uribe Vélez versucht mit ungerechtfertigten Anschuldigungen die Arbeit des Komitees zu delegitimieren und ihnen illegale Methoden zu unterstellen.

  • 20 Jahre Ziviler Friedensdienst (ZFD): Frieden ist der Anfang von allem

    12.12.2019 – „Frieden ist der Anfang von allem. Ohne Frieden ist die Überwindung von Armut, Hunger, Not und Elend weltweit nicht möglich,“ betonte Stefan Oswald vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in seiner Begrüßungsrede zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des ZFD. Die Jubiläumsveranstaltung fand letzte Woche in Berlin statt – und stand ganz im Zeichen der konkreten Friedensarbeit: 20 ZFD-Partner und Fachkräfte aus elf Ländern gaben lebendige Einblicke in ihr Engagement vor Ort.

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