Honduras: „Wir wollen nicht Teil der Karawanen werden“

22.02.2020 – Tausende Menschen haben sich in den vergangenen Jahren aus Honduras auf den Weg in die USA gemacht. Bergbau- aber auch Tourismusprojekte führen oftmals zur Vertreibung von Einheimischen. Besonders bedenklich ist die Situation für indigene Gemeinden, die durch die Enteignungen ihre Lebensgrundlage verlieren.

Indonesien: Neue Publikation über die Auswirkungen von Infrastrukurprojekten in Papua

Partnerorganisation von pbi Indonesien, hat kürzlich das Buch „Infrastructure Idols: Portraits and Paradigms of Development under Special Autonomy in Papua“ veröffentlicht. Es handelt sich um eine Sammlung von Essays, welche die negativen Auswirkungen großer Infrastrukturprojekte auf die Menschenrechte in den halbautonomen indonesischen Provinzen Papua und Westpapua untersuchen. 

Kolumbien: Berenice Celeita - "Die Pandemie macht alles schlimmer"

12.01.2021 – Berenice Celeita ist seit 35 Jahren als Menschenrechtsverteidigerin tätig. 1999 gründete sie die Menschenrechtsorganisation Nomadesc. pbi begleitet sie und ihre Organisation seit 21 Jahren. Celeita ist empört über die Armut und Gewalt, die sich im Südwesten Kolumbiens täglich zeigt und berichtet, wie sich die Situation mit der Pandemie weiter verschlimmert.

Online-Seminar: Im Einsatz für die Menschenrechte im Schatten wirtschaftlicher Megaprojekte in Mexiko

Trotz der Corona-Pandemie fördert die mexikanische Regierung von Andrés Manuel López Obrador die rasche Umsetzung von Mega-Infrastruktur-Projekten im Namen der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Dabei werden jedoch die Menschenrechte der betroffenen Gemeinden und die Umwelt außer Acht gelassen. In den Gebieten mit großen internationalen Investitionen herrscht ein hohes Maß an Gewalt. Die Personen, Organisationen und Gemeinschaften, die friedlich Widerstand gegen die Megaprojekte leisten, sind täglich Verfolgungen und Übergriffen ausgesetzt.

Online-Veranstaltung: Kulturen des friedlichen Widerstands im Austausch – Klimaperspektiven im globalen Süden und Norden.

Die Klimakrise ist Folge eines kolonialen Ausbeutungssystems und betrifft die ganze Welt, aber in höchst unterschiedlichem Ausmaße. Genauso verschieden wie die Auswirkungen der sozialen und ökologischen Ungleichheit ist der weltweite Widerstand gegen diese herrschenden Zustände. Bergen die diversen Perspektiven der Widerstandskulturen eine Chance? Können sich die Kämpfe im globalen Süden und Norden verbinden, und wenn ja, wie? 

Online-Veranstaltung: „Toxi Tour Mexico - Wirtschaft, die vergiftet“

Mexiko ist eines der Länder mit den meisten Freihandelsabkommen und somit ein „Industrieparadies“ für transnationale Unternehmen der ganzen Welt. Die aus EU-Parlamentarier_innen, Wissenschaftler_innen und internationalen Nichtregierungsorganisationen bestehende Karawane der #ToxiTourMexico besuchte vom 2. bis 11. Dezember 2019 sechs betroffene Regionen in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten, die sich entlang der Gebirgskette „Eje Neovolcánico“ erstrecken.

Deutschland: AG SüdNord - Klimaschutz trifft Menschenrechte

10.11.2020 – Weltweit mehren sich die Proteste der Klimaaktivist_innen, die sich den Schutz der Umwelt und einer lebenswerten Welt auf die Fahnen geschrieben haben. Die Stimmen von denjenigen, die unter dem Klimawandel am meisten leiden werden oder jetzt schon betroffen sind, werden dabei oft nicht gehört. Innerhalb von pbi Deutschland hat sich letztes Jahr die Aktionsgruppe SüdNord gegründet, die den Umweltaktivist_innen aus dem globalen Süden mehr Gehör verschaffen will.

Online-Veranstaltung: Guatemala - Widerstand indigener Gemeinden für das Menschenrecht auf Wasser

In Guatemala haben die Konflikte um Wasser in der jüngsten Zeit stetig zugenommen. Dabei sind große Süßwasservorkommen vorhanden. Doch der ungebremste Raubbau an der Natur und immer neue Großprojekte, wie der Bau riesiger Wasserkraftwerke, heizen den Klimawandel an und führen in vielen Landesteilen zu Wasserknappheit und Dürren. Nur die Minderzahl der ländlichen Gemeinden ist an das Netz der Wasser- und Sanitärversorgung angeschlossen.

Online-Veranstaltung: Fairer Handel und Frieden - Menschenrechtsverletzungen im indonesischen Papua

Seit Jahren wehren sich Menschenrechtsverteidiger_innen in militarisierten Randprovinzen Indonesiens gegen wachsenden Landraub und die Ansiedlung multinationaler Minenunternehmen, die ihre Lebensgrundlagen zerstören. Proteste der Papuas 2019 gegen rassistische Übergriffe wurden gewaltsam unterdrückt. Aber auch in Jakarta kommt es zu zunehmenden Protesten überwiegend junger Menschen gegen Gesetzesinitiativen zur Beschneidung von Menschen- und Bürgerrechten.

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