Hamburg: UMWELT, AKTIVISMUS, FRAUEN - Diskussionsrunde mit M. Miranda und L. Artola

Miriam Miranda ist Koordinatorin der afro-indigenen Organisation OFRANEH in Honduras und Lesbia Artola ist Regionalkoordinatorin des Comité Campesino en Defensa del Altiplano  (CCDA) in Cobán, Alta Verapaz, Guatemala. Beide setzen sich gegen den Ausverkauf des Landes ihrer Gemeinden zur Wehr und für die Rechte indigener Kleinbauernfamilien ein. Bei ihrer Arbeit spielt die aktive Teilhabe von Frauen eine zentrale Rolle.

Fachtagung in Bad Boll: Land, Leute, Lucha - Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Südens. Die Ausweitung der Agrarindustrie und ein am Export von Rohstoffen orientiertes Wirtschaftsmodell sollen Wachstum und „Entwicklung“ vorantreiben. Dabei gefährden Megaprojekte und Monokulturen Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der Betroffenen unmittelbar.

Guatemala : Verurteilung des Umweltaktivisten Bernardo Caal Xol

28.11.2018 – Am 9. November wurde Bernardo Caal Xol, Umweltrechtsaktivist und Wortführer des friedlichen Widerstands von Cahabón (Resistencia Pacífica de Cahabón), wegen schwerer Freiheitsberaubung und schwerem Diebstahl vom Strafgericht erster Instanz in Alta Verapaz zu 7 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt. Für die guatemaltekischen Menschenrechtsorganisationen stellt dies einen emblematischen Fall der Kriminalisierung von Umweltrechtsaktivisten in Guatemala dar.

München: Partizipativer Kongress - Entwicklung oder nachhaltige Exklusion

Ob Wasserkraftwerke, Tourismusprojekte, Bergbau oder Agrarindustrie. In den meisten Ländern Zentralamerikas nimmt die Zahl von (ausländischen) Investitionen und Großprojekten stetig zu. Gleichzeitig führt dieser Trend zu immer mehr Umweltproblemen und sozialen Konflikten. Statt die Belange und die berechtigte Kritik der betroffenen Menschen ernst zu nehmen, reagieren Unternehmen und staatliche Institutionen mit Repression.

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