„Niemanden zurücklassen“ am Internationalen Tag der Indigenen Gemeinschaften

09.08.2021 – Unter dem Motto „Niemanden zurücklassen“ soll heute auf die Lage der indigenen Gemeinschaften weltweit aufmerksam gemacht werden und die Forderung nach einem neuen Gesellschaftsvertrag in den Fokus rücken. Obwohl die Rechte indigener Gemeinschaften international festgehalten sind, werden diese noch häufig missachtet. Auch pbi fordert die Anerkennung und Beteiligung dieser besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppe und setzt sich seit nunmehr 40 Jahren für indigene Gemeinschaften ein.

Tegucigalpa: Die Aufhebung des ZEDE-Gesetzes in Honduras

06.05.2022 – Die neu gewählte honduranische Präsidentin Xiomara Castro scheint es mit dem politischen Wandel in ihrem Land ernst zu meinen. Eins ihrer Wahlversprechen erfüllte sie innerhalb der ersten drei Monate ihrer Amtszeit: Die Abschaffung des sogenannten ZEDE-Gesetzes, mit dem ganze Gebiete unter dem Deckmantel der wirtschaftlichen Entwicklung an private Investoren verkauft wurden.

Video-Aufzeichnung der Online-Tagung "Menschenrechte in Mexiko - Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador"

03.05.2022 – Die Hoffnung war groß. Zu seinem Amtsantritt im Dezember 2018 versprach Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador, einen politischen Wandel einzuleiten und die Menschenrechtslage zu verbessern. In zentralen Bereichen wie Rechtsstaatlichkeit und Sicherheitspolitik brachte die Regierung Reformen auf den Weg. Doch drei Jahre später sind die Ergebnisse eher ernüchternd: Die Menschenrechtssituation in Mexiko ist noch immer katastrophal und die seit Beginn des so genannten Drogenkrieges 2006 stark angestiegene Gewalt hält unvermindert an.

Recht auf Wasser: Der lange Widerstand von Guapinol

Im Jahr 2020 wurden weltweit 227 Umwelt­schützer:innen ermordet, drei Viertel von ihnen in Lateinamerika. Auch im Dorf Guapinol werden Umwelt und Menschen seit Jahren durch die Bauvorhaben eines großen Unternehmens bedroht. Juana Ramona Zuñiga ist eine von ihnen. Sie ist täglich in Gefahr, weil sie sich für die Rechte ihrer Gemeinschaft einsetzt. 

Richtig, ohne Menschenrechte könntest du sie nicht genießen.

Ohne Menschenrechte sähe dein Alltag ganz anders aus: Du könntest deine Meinung nicht öffentlich in den sozialen Medien äußern, ohne Angst vor Inhaftierung oder Verfolgung zu haben. Dein Zugang zu sauberem Wasser wäre nicht gesichert. Frei lieben und offen du selbst sein? Undenkbar. Unsere Menschenrechte sind für uns oft so selbstverständlich, dass wir sie nur wahrnehmen, wenn sie verletzt werden. Doch ein Selbstläufer sind sie nie: Sie müssen immer wieder aktiv eingefordert, beschützt und verteidigt werden. Vielerorts treten Menschen für ihre Rechte ein und riskieren dabei ihr Leben.

Im Jahr 2020 wurden weltweit 227 Umwelt­schützer:innen ermordet, drei Viertel von ihnen in Lateinamerika. Auch im Dorf Guapinol werden Umwelt und Menschen seit Jahren durch die Bauvorhaben eines großen Unternehmens bedroht. Juana Ramona Zuñiga ist eine von ihnen. Sie ist täglich in Gefahr, weil sie sich für die Rechte ihrer Gemeinschaft einsetzt. 
Die Pressefreiheit ist weltweit zunehmend unter Druck. So auch in Nicaragua: Journalist:innen werden willkürlich festgenommen und bedroht. Die Interamerikanische Menschenrechts­kommission (IACHR) spricht von einer „staatlichen Verfolgung der Presse“. Viele Journalist:innen mussten daher ins Ausland fliehen. Gerall ist einer von ihnen.
In Honduras sind Mitglieder der LGBTIQA+-Community gravierender Diskriminierung ausgesetzt. Sie erleiden ständige Stigmatisierung und werden Opfer von Hassverbrechen und sogar Mord. Esdra Sosa setzt sich seit 2006 für die gesellschaftliche Anerkennung und die Rechte ihrer Gemeinschaft ein. Bedrohungen musste sie bereits am eigenen Leib erfahren.

"Globales Netz für Klimagerechtigkeit" – Ein pbi-Beitrag zum Klima-Hub des Zivilen Friedensdienstes (ZFD)

09.09.2021 – Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen weltweit kämpfen für Klimagerechtigkeit und Frieden. Doch die Stimmen derjenigen, die von Umweltzerstörungen und den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind, werden im Diskurs noch zu selten gehört. Auch wenn die Gegebenheiten nicht vergleichbar sind, haben der globale Norden und Süden doch eins gemeinsam: Sie sind – auch im Einsatz für Klimagerechtigkeit – voneinander abhängig. Daher sollten sie sich künftig stärker zusammentun. Veränderungen sind nur durch globale Solidarität zu erreichen.

„Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ - „Honduras no se Zede“

06.09.2021 - „Honduras wird sich nicht den ZEDEs beugen“ ist die mehrheitliche Antwort in Form eines Wortspiels (spanisch: „Honduras no se Zede“) der honduranischen Gesellschaft im Angesicht der bevorstehenden Einführung von sogenannten Sonderzonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung (spanische Abkürzung: ZEDE) in verschiedenen Teilen des Landes.

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