Honduras: „Es mussten 10 Jahre vergehen, bis die Leute merkten, dass sie betrogen wurden“

29.07.2021 – Als sie herausfand, dass eine Wasserkraftanlage den Gemeindefluss bedrohte, tauschte Alba Domínguez, ein Mitglied der Organisation Sociedad Civil San José, ihre Nähmaschinen gegen Versammlungen, Streikpostenketten und andere Formen des Protests. „Ich hatte nur noch nachts Zeit zum Nähen. Nach und nach verlor ich Kunden, weil ich keine Zeit hatte. Schließlich musste ich meine Arbeit aufgeben.“

Mexiko: Menschenrechte durch Dialog voranbringen (Artikel des EU-LAT Netzwerkes)

05.07.2021 – Menschenrechtsverteidiger:innen der mexikanischen und europäischen Zivilgesellschaft trafen sich im Rahmen des Menschenrechtstrialogs mit Vertreter:innen der mexikanischen Regierung und der Europäischen Union, bei dem sie die Empfehlungen weiterverfolgten, die während des hochrangigen Menschenrechtsdialogs zwischen der EU und Mexiko im Juli 2020 ausgesprochen wurden.

Internationaler Tag der Erde: Die Welt braucht Klimagerechtigkeit

22.04.2021 – Jedes Jahr am Welttag der Erde soll die Weltgemeinschaft für Umweltthemen und den Klimawandel sensibilisiert werden. Doch ist es wirklich genug, wenn Zivilgesellschaften vereinzelt Aktionen zum Naturschutz planen und über Nachhaltigkeit diskutieren oder Regierungen ihre Klimaschutzpläne bis 2050 umsetzen wollen? Eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass unser Planet akut in Not ist. Was der Klimaaktivismus für eine Trendwende tun muss und was pbi für Klimagerechtigkeit leistet, berichten wir hier.

Honduras: „Wir wollen nicht Teil der Karawanen werden“

22.02.2020 – Tausende Menschen haben sich in den vergangenen Jahren aus Honduras auf den Weg in die USA gemacht. Bergbau- aber auch Tourismusprojekte führen oftmals zur Vertreibung von Einheimischen. Besonders bedenklich ist die Situation für indigene Gemeinden, die durch die Enteignungen ihre Lebensgrundlage verlieren.

Indonesien: Neue Publikation über die Auswirkungen von Infrastrukurprojekten in Papua

Partnerorganisation von pbi Indonesien, hat kürzlich das Buch „Infrastructure Idols: Portraits and Paradigms of Development under Special Autonomy in Papua“ veröffentlicht. Es handelt sich um eine Sammlung von Essays, welche die negativen Auswirkungen großer Infrastrukturprojekte auf die Menschenrechte in den halbautonomen indonesischen Provinzen Papua und Westpapua untersuchen. 

Kolumbien: Berenice Celeita - "Die Pandemie macht alles schlimmer"

12.01.2021 – Berenice Celeita ist seit 35 Jahren als Menschenrechtsverteidigerin tätig. 1999 gründete sie die Menschenrechtsorganisation Nomadesc. pbi begleitet sie und ihre Organisation seit 21 Jahren. Celeita ist empört über die Armut und Gewalt, die sich im Südwesten Kolumbiens täglich zeigt und berichtet, wie sich die Situation mit der Pandemie weiter verschlimmert.

Online-Seminar: Im Einsatz für die Menschenrechte im Schatten wirtschaftlicher Megaprojekte in Mexiko

Trotz der Corona-Pandemie fördert die mexikanische Regierung von Andrés Manuel López Obrador die rasche Umsetzung von Mega-Infrastruktur-Projekten im Namen der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Dabei werden jedoch die Menschenrechte der betroffenen Gemeinden und die Umwelt außer Acht gelassen. In den Gebieten mit großen internationalen Investitionen herrscht ein hohes Maß an Gewalt. Die Personen, Organisationen und Gemeinschaften, die friedlich Widerstand gegen die Megaprojekte leisten, sind täglich Verfolgungen und Übergriffen ausgesetzt.

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