Kolumbien: Urabá, eine Geschichte von Gewalt und Land

25.01.2018 — Die Region Urabá stand in den vergangenen Monaten gleich mehrmals in den Schlagzeilen. Drei lokale Landverteidiger wurden innerhalb kurzer Zeit ermordet. Warum ist gerade dieses Gebiet im Norden Kolumbiens, an der Grenze zu Panama, von solch extremer Gewalt geprägt?

Guatemala: Erneute Besuchsreise in das Departement Petén

11.01.2018 — Ende 2017 hat pbi das Departement Petén besucht. Die seit Jahren regelmäßig stattfindenden Besuchsreisen in den Norden Guatemalas dienen vor allem dazu, die Menschenrechtslage direkt vor Ort zu beobachten. Dieses Mal stand die Situation in verschiedenen Naturschutzgebieten des Departements im Fokus der Reise.

Guatemala: Kritische Bettlektüre gefällig?

24.12.2017 — Ihr wollt mehr über die Menschenrechtslage in Guatemala erfahren? In den letzten Monaten erschienen drei Berichte und Studien, die euch einen Einblick über Guatemalas Realität geben. Das zentralamerikanische Land wird in den Bereichen menschliche Entwicklung, Wirtschaft und Menschenrechte sowie Justiz genauer unter die Lupe genommen.

Hamburg: Die LateinamerikaTage 2017 - Auch dieses Jahr ist pbi wieder Mitveranstalter

Wenn Menschen spurlos verschwinden, Gruppen diskriminiert werden, die in anderen Geschlechterrollen denken, wenn Journalist_innen verfolgt werden und Pressefreiheit missachtet wird, wenn Rohstoffausbeutung und Großprojekte zu sozialen Konflikten und ökologischen Schäden führen, wenn Banden das soziale Miteinander zerstören und Politik Mauern errichtet und strategische Einmischung betreibt, dann liegt es auch an uns, deutliche Zeichen zu setzen.

Berlin: Vorführung des Films „La Voz del Gualcarque“ mit anschließender Diskussion

Im April 2013 begann der Widerstand der indigenen Lenca-Gemeinden gegen das geplante Wasserkraftwerk “Agua Zarca”. Seit dem Putsch 2009 in Honduras sind zahllose private Projekte zur Gewinnung von erneuerbarer Energie aus dem Boden gestampft worden. Sie gehen einher mit Kriminalisierung der Proteste, Repression, Bedrohung, bis hin zu Mord. Staatliche Sicherheitskräfte und private Akteure arbeiten zusammen, um die Projekte durchzusetzen. Im Juli 2013 wurde der Lenca-Indigene Tomas Garcia während einer friedlichen Demonstration von einem Militärangehörigen getötet.

Hamburg: Workshop im Rahmen der BUKO-Rundreise „Paremos la Mina!“ - Besser leben ohne Kohle

Die BUKO-Rundreise „Paremos la Mina — Besser leben ohne Kohle!“ endet Anfang Juli in Hamburg. Am 5. Juli werden die Aktivist_innen dort beim Gipfel der globalen Solidarität einen Workshop gestalten. Kolumbianische Aktivist_innen aus den afrokolumbianischen Gemeinden und den indigenen Wayúu Communities sowie von CENSAT Agua Viva werden dabei über ihren Widerstand gegen den Kohle-Tagebau Cerrejón und die Kampagne „Paremos la Mina!“ (dt: „Stoppen wir die Mine!“) berichten.

Guatemala: Das Verfassungsgericht genehmigt neue Wasserkraftwerke

17.06.2017 — Das guatemaltekische Verfassungsgericht hat seine Entscheidung, die Megaprojekte Oxec I und II für den Bau von Wasserkraftwerken auf dem Fluss Cahabón zu sistieren, wiederrufen. Dies obschon das Vorhaben die ILO Konvention 169 zu den Rechten indigener Völker verletzt. Die betroffenen Bauerngemeinschaften sind empört und bangen um ihre Lebensgrundlage. 

München: VHS-Veranstaltung mit dem ehemaligen pbi-Freiwilligen Daniel Wölfle zu der Menschenrechtslage in Kolumbien

Obwohl Kolumbien reich an Wirtschaftsgütern und natürlichen Ressourcen ist, lebt der Großteil der Bevölkerung in Armut. Viele Dorfgemeinschaften werden von ihrem Land vertrieben, um Goldminen und Monokulturen zu weichen. In einigen Regionen boomt der Tourismus, in anderen fliehen die Menschen vor Armut, Krieg und Gewalt. Wie sich der Ausgang der Friedensverhandlungen auf die Situation der Bevölkerung auswirken wird, ist ungewiss.

Der ehemalige pbi-Freiwillige Daniel Wölfle wird den Teilnehmer_innen einen Einblick in die aktuelle Menschenrechtslage in Kolumbien geben.

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