Mexiko: Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa bis heute nicht aufgeklärt

27.09.2016 - Am gestrigen 26. September 2016 jährte sich das bis heute nicht restlos geklärte gewaltsame Verschwinden der 43 Studierenden aus Ayotzinapa (Bundesstaat Guerrero) zum zweiten Mal. Trotz mehrerer Treffen gibt es weiterhin keine Einigkeit zwischen der mexikanischen Bundesregierung und den Angehörigen der Student_innen, was die Details der offiziellen Untersuchungen angeht.

Mexiko: Über 16 Fälle von Gewalt an Frauen in Ciudad Juárez pro Tag

11.08.2016 In Ciudad Juárez, im nördlichen Bundesstaat Chihuahua, hat die Gewalt an Frauen im Vergleich zum Vorjahr in den ersten Monaten 2016 zugenommen. Von Januar bis Juni 2016 sind insgesamt 16 Fälle von Feminizid (Frauenmorde) registriert worden. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich in Chihuahua für die Rechte der Frauen stark machen, sind häufig Repressalien ausgesetzt.

Mexiko: Sechs Jahre unermüdlicher Suche nach Gewaltsam Verschwundenen

31.03.2016 - Diana Iris García, Mitglied der „Vereinten Kräfte für Unsere Verschwundenen“ (FUUNDEC) in Coahuila, war Anfang des Jahres auf einer Besuchsreise in den Niederlanden und in Frankreich. pbi hatte sie eingeladen, um über das Verbrechen des Gewaltsamen Verschwindenlassens in Mexiko zu berichten.

Straflosigkeit und Kriminalisierung

Die UN-Menschenrechtskommission definiert Straflosigkeit als „die Unmöglichkeit, de jure oder de facto, Straftäter zur Rechenschaft zu ziehen, ob in Straf-, Zivil- oder Disziplinar­verfahren, da sie keiner Ermittlung unterworfen werden, die dazu führen könnte, dass sie angeklagt, verhaftet, verurteilt und, falls sie schuldig gesproc

Themenberichte & Studien

“Mexikos Mechanismen zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen: Fortschritte und Herausforderungen“

Bericht Mexikos Mechanismen zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen - Fortschritte und Herausforderungen von pbi und WO</body></html>

Eine kolumbianische Familie als politisch Verfolgte

14.09.2015 Der Fall Nydia Érika Bautista verbleibt auch nach 28 Jahren in absoluter Straflosigkeit. Ihre Familie setzt sich aber um so heftiger für Wahrheit und Gerechtigkeit ein. Dafür werden sie bedroht, lassen sich aber nicht einschüchtern.

Interamerikanischer Gerichtshof verurteilt kolumbianischen Staat

11.02.2015 Der kolumbianische Staat wird in einem Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte für das Verschwindenlassen von elf Personen verurteilt. Den Familienangehörigen wird nach einem fast 30 Jahre dauernden Kampf um Gerechtigkeit endlich das Recht auf Wahrheit zuerkannt.

Mexiko / Oaxaca: Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández ermordet

28.10.2014 Am 22. September 2014 wurde der Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández im Alter von 43 Jahren umgebracht. Jaime López Hernández war Präsident der Indio-Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca (OIDHO) in der Gemeinde San Andrés Lovene im Bezirk Miahuatlán. Vor einem Jahr wurde bereits seine Mutter ermordet, wobei ihr Fall bis heute ungeklärt und ungestraft bleibt. Jaime López Hernández stand gerade an ihrem Grab, als ihn ein Schuss in den Rücken traf. Er hinterlässt seine Frau und sechs Kinder.

Menschenrechtsaktivistinnen verurteilen zunehmende Gewalt in Chihuahua/Mexiko

04.06.2013 - Eine internationale Koalition von Menschenrechtsverteidigerinnen prangert in einer Botschaft die zunehmende Gewalt gegen Frauen und die Straflosigkeit im Bundesstaat Chihuahua an. Staatliche Behörden seien mitverantwortlich für die Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen in der Region.

Seiten

RSS - Straflosigkeit abonnieren