Kolumbien

Kolumbien: pbi sucht Freiwillige. Bewerben Sie sich bis zum 31. Januar!

11.01.2020 – Sie möchten für soziale Gerechtigkeit einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit diese in Sicherheit arbeiten können? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Januar 2020 für den Einsatz als Freiwillige_r im pbi-Kolumbienprojekt.

Weiterbildungsseminar bei Hamburg: Eine andere Welt ist möglich! – Indigene Selbstverwaltung und Emanzipation in Chiapas (Mexiko) und Cauca (Kolumbien)

Mit den Zapatistas im mexikanischen Südosten und den im Consejo Regional Indigena del Cauca (Indigener Regionalrat des Cauca) Gemeinden im Südwesten Kolumbiens organisieren sich zwei indigene Bewegungen seit Jahrzehnten in basisdemokratischen Selbstverwaltungsstrukturen. In diesen Strukturen kämpfen hunderttausende Menschen gemeinsam gegen ihre Unterdrückung und Ausgrenzung als indigene Kleinbäuer_innen aus dem Globalen Süden. Basis ihrer Selbstorganisierung sind über Jahrhunderte erprobte und gelebte Gesellschaftskonzepte, die in emanzipatorischer Weise praktiziert und erweitert werden.

Franklin Castañeda, Präsident des CSPP: „Wir brauchen Garantien für unsere Arbeit und unsere Sicherheit!“

16.12.2019 – Das kolumbianische Solidaritätkomitee mit den politischen Gefangenen (Comité de Solidaridad con los Presos Políticos, CSPP) steht erneut im Zentrum einer Kriminalisierungskampagne. Der kolumbianische Ex–Präsident Álvaro Uribe Vélez versucht mit ungerechtfertigten Anschuldigungen die Arbeit des Komitees zu delegitimieren und ihnen illegale Methoden zu unterstellen.

pbi Kolumbien wird 25 - Erinnerungen an 25 Jahre Solidarität und Begleitung

27.11.2019 – Im Frühsommer 1993 kam eine Delegation von pbi nach Kolumbien, um die Möglichkeiten auszuloten, ein Begleitprojekt in diesem Land zu eröffnen. Der Besuch fand statt, nachdem pbi von verschiedenen Kolumbianer_innen und lokalen Organisationen, die Opfer von Stigmatisierung, Bedrohungen und Angriffen wegen ihres friedlichen Einsatzes für die Menschenrechte geworden waren, eine Begleitanfrage erhalten hatte.

Kolumbien: Der Friedensprozess darf kein leeres Versprechen bleiben

21.11.2019 – Drei Jahre ist es her, dass am 24.11.2016 das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung unter Juan Manuel Santos und der Guerrillagruppe der FARC-EP in Havanna unterzeichnet wurde. Das Ergebnis der langjährigen Verhandlungsbemühungen ist auch dem steten Druck der organisierten Zivilgesellschaft, das heißt Menschenrechtsorganisationen, sozialen Bewegungen und Opferverbänden, zu verdanken.

Frankfurt am Main: "Bewegung Rios Vivos: Für das Leben und die Natur - Ziviler Widerstand gegen ein Wasserkraftwerk in Kolumbien"

Das Wasserkraftwerk Hidroituango, das am zweitgrößten Fluss Kolumbiens gebaut wurde, ist bereits seit seiner Planungsphase durch technische Haltlosigkeiten, unkalkulierbare Umweltschäden und humanitäre Probleme ins Rampenlicht gerückt. Die Menschen, die sich jedoch gegen den Ausbau dieses Megaprojektes stellen, sehen sich dennoch ständigen Diskriminierungen, Stigmatisierungen und sogar Todesdrohungen ausgesetzt.

Weiterbildungsseminar in Hamburg (verschoben): Indigene Bewegungen in Chiapas (Mexiko) und Cauca (Kolumbien) und deren Impulse für das Konzept des Buen Vivir

Mit den Zapatistas im mexikanischen Südosten und den im Consejo Regional Indigena del Cauca (Indigener Regionalrat des Cauca, CRIC) organisierten Gemeinden im Südwesten Kolumbiens kämpfen zwei indigene Bewegungen auf verschiedene Weisen seit Jahrzehnten für ihre Rechte sowie gegen ihre Unterdrückung und Ausgrenzung als indigene Kleinbäuer*innen aus dem Globalen Süden.

Kolumbien: pbi begleitet Aufklärungmission nach erneuter Vertreibung der Wounaan im Westen Kolumbiens

07.10.2019 – pbi begleitete vergangenen August eine Aufklärungsmission der Ökumenischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP) ins Reservat Pichimá Quebrada im Westen Kolumbiens. Die Wounaan wurden im Juni dieses Jahres aufgrund verstärkter Waffengewalt in diesem Reservat von ihrem Land vertrieben. Sie hoffen auf die Unterstützung der Regierung in Form einer Friedensgarantie, so dass sie in ihr Zuhause zurückkehren können.

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