Guatemala

Berlin: Veranstaltung im taz-Café mit den Menschenrechtsverteidiger_innen B. Celeyta und M. Ramírez

In Kolumbien wurde nach über vier Verhandlungsjahren und einer gescheiterten Volksbefragung im November 2016 der Frieden zwischen Regierung und der größten Guerilla im Land, der FARC, besiegelt. Für sein Bemühen hat Präsident Manuel Santos im vergangenen Jahr sogar den Friedensnobelpreis erhalten. In Guatemala ist es mittlerweile schon zwanzig Jahre her, dass der Friedensvertrag vereinbart wurde. Der Völkermord an der indigenen Maya-Bevölkerung hat tiefe Spuren hinterlassen und die ungerechte Landverteilung ist weiterhin Gegenstand zahlreicher Konflikte.

Bericht von pbi Guatemala: 20 Jahre nach den Friedensverträgen

10.01.2017 - Anlässlich der 20 Jahre seit der Unterzeichnung der Friedensverträge zwischen der Guatemaltekischen Nationalen Revolutionären Einheit (Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca) und der Regierung am 29. Dezember 1996, hat pbi einen Bericht herausgegeben, der eine Bilanz aus Sicht der Zivilgesellschaft zieht.

Guatemala: Brutaler Mord an Transgender-Aktivistin Evelyn Robles

06.12.2016 - Am 18. November 2016 wurde Evelyn Robles leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Ihr Körper wies Spuren einer brutalen Ermordung auf. Evelyn Robles war eine Transgender-Aktivistin. pbi begleitete sie von 2006 bis 2009, nachdem sie im Januar 2006 Zeugin der außergerichtlichen Hinrichtung der Transgender-Aktivistin Paulina Marrot wurde. Die mutmaßlichen Täter waren Agenten der Nationalpolizei und verletzten damals auch Evelyn Robles schwer. Bis heute bleibt dieses Verbrechen unbestraft.

Hamburg: Die LateinamerikaTage 2016 - Auch dieses Jahr ist pbi wieder Mitveranstalter

Nach der Welle der Diktaturen in den 1970/80ern und dem neoliberalen Ausverkauf in den 90er Jahren, kamen mit dem neuen Jahrtausend in mehreren Ländern Lateinamerikas sozialdemokratisch bis sozialistisch orientierte Regierungen an die Macht und setzten neue wirtschafts- und sozialpolitische Akzente. Mittlerweile regiert in Argentinien erneut ein neoliberaler Präsident und in Brasilien wurde die Präsidentin politisch weggeputscht. Die Zukunft von Venezuela ist ungewiss; dagegen scheint der Friede in Kolumbien nah. Sollte die eingeleitete Demokratisierung bereits am Ende sein?

Mexiko und Guatemala: Termine der Vorbereitungsseminare von CAREA e.V. stehen fest

15.09.2016 - CAREA e.V. führt Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter_in in Chiapas/Mexiko sowie zur Begleitung von Menschenrechtsverteidiger_innen in Guatemala durch. Die nächsten Seminare finden vom 10. bis 13. November und 8. bis 11. Dezember (beide Termine für Chiapas/Mexiko) sowie vom 8. bis 11. Dezember (Guatemala) in der Nähe von Kassel statt. Die Teilnahme an den Seminaren ist Voraussetzung zur Arbeit als Menschenrechtsbeobachter_in bzw. internationale Begleiter_in.

Tagung in Hofgeismar (bei Kassel): "Gewalt überwinden, aber wie?" - Runder Tisch Mittelamerika

Die Lebenswirklichkeit in Mittelamerika ist zunehmend von Gewalt geprägt. Mehr Menschen sterben heute einen gewaltsamen Tod als zur Zeit der Bürgerkriege. Allgemeine Kriminalität, organisiertes Verbrechen, Drogenkrieg, Gewalt gegen Frauen, Jugendbanden, Konflikte um Land und Rohstoffe, gewaltsame Vertreibungen – wie können Organisationen in Europa ihre Partner bei der Überwindung dieser sehr unterschiedlichen Formen von Gewalt unterstützen? Was können Menschenrechtsarbeit, zivile Konfliktbearbeitung und Entwicklungspolitik leisten?

Guatemala: Petén – Das vergessene Departement Guatemalas

01.09.2016 - Mitte Juni waren wir im Rahmen unserer zweimal jährlich stattfindenden Reise für 10 Tage in Petén, im nördlichsten Departement Guatemalas, um uns dort ein Bild der Menschenrechtssituation zu machen. Wir besuchten einerseits verschiedene Organisationen der Zivilbevölkerung und trafen uns andererseits mit Vertreter_innen von Regierungsinstitutionen, wie der Gouverneurin, dem Polizeichef des Departements, verschiedenen Bürgermeister_innen und Menschenrechtsombutsstellen, um u.a. unsere Besorgnis wegen Menschenrechtsverletzungen kundzutun.

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