Kolumbien: David Ravelo kommt nach fast sieben Jahren aus dem Gefängnis frei

20.06.2017 - Heute wird David Ravelo nach fast sieben Jahren Gefängnis endlich entlassen. Das Gefühl unschuldig hinter Gittern zu sein und kein faires Verfahren zu erhalten, all diese Ungerechtigkeiten am eigenen Leib zu fühlen, vermag sich niemand vorzustellen, der es nicht erlebt hat. David Ravelo saß Jahre für einen Mord, den er nicht begangen hat. 1991 soll er mit einem weiteren Angeklagten ein Komplott zur Ermordung von David Nuñez Cala, den damaligen Bürgermeisterkandidaten seiner Heimatstadt Barrancabermeja, geschmiedet haben.

Mexiko: Pressemitteilung der Deutschen Menschenrechtskoordination anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte

12.12.2016 - Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMKM), ein Zusammenschluss von Hilfswerken und Initiativen, die in Deutschland zur Menschenrechtssituation in Mexiko arbeiten, hat aus Anlass des internationalen Tages der Menschenrechte vom 10. Dezember eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie ein Ende willkürlicher Verhaftungen von Menschenrechtsverteidiger_innen und die Einrichtung einer unabhängigen Staatsanwaltschaft in Mexiko fordert.

Straflosigkeit und Kriminalisierung

Die UN-Menschenrechtskommission definiert Straflosigkeit als „die Unmöglichkeit, de jure oder de facto, Straftäter zur Rechenschaft zu ziehen, ob in Straf-, Zivil- oder Disziplinar­verfahren, da sie keiner Ermittlung unterworfen werden, die dazu führen könnte, dass sie angeklagt, verhaftet, verurteilt und, falls

Themenberichte & Studien

“Mexikos Mechanismen zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen: Fortschritte und Herausforderungen“

Bericht Mexikos Mechanismen zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen - Fortschritte und Herausforderungen von pbi und WO</body></html>

Kolumbien: David Ravelo ist seit fünf Jahren im Gefängnis

14.09.2015 5 Jahre sind vergangen, seit der kolumbianische Menschenrechtsverteidiger David Ravelo Crespo aufgrund einer fadenscheinigen Anklage wegen Mordes zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Während des Prozesses kam es zu mehreren Unregelmäßigkeiten, die das Urteil in Frage stellen. In einer gemeisamen Erklärung drückt eine Koalition von über 30 internationalen NGO’s, darunter auch pbi, ihre Sorge über den ungerechten Gerichtsprozess aus.

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