Online-Veranstaltung: Zentralamerika - Die Krisen der Rechtsstaatlichkeit

Internationale Mechanismen zur Bekämpfung der Straflosigkeit und Korruption wurden von den zentralamerikanischen Regierungen erst einberufen und nach (strafrechtlichen) Erfolgen an ihrer Arbeit gehindert und entlassen. Zurück blieben jedoch institutionelle Strukturen und eine gestärkte Zivilgesellschaft, die bis heute wirken und sich dem Kampf gegen kriminelle Machenschaften entgegenstellen. Sie versuchen beispielsweise Aufklärung und Wahrheit „von unten“ zu schaffen.

Online-Veranstaltung: BUKO 39 - Global Change? System Change! Global Solidarity.

Krisen, Corona und auch erfolgreiche Kämpfe von Links: Die Welt verändert sich, aber das System aus Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus und noch mehr Dreck ist immer noch viel zu stabil. Unser Weg, um dieses Problem anzugehen lautet globale Solidarität. Vieles trennt uns, vieles verbindet uns. Nur gemeinsam können wir erfolgreich sein.

Das will die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) gemeinsam mit Dir auf dem Kongress angehen. Also merke dir schon einmal:

Online-Veranstaltung: Sozialer Protest und staatliche Gewalt in Kolumbien

Seit dem 28. April sind in Kolumbien hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung und ihre neoliberale Politik zu demonstrieren. Die Antwort des Staates war gewaltsame Unterdrückung und die unverhältnismäßige Anwendung von Gewalt durch Polizei und Armee. Menschenrechtsorganisationen berichten von Dutzenden Todesfällen, mehr als tausend Fällen von Polizeigewalt, willkürlichen Verhaftungen, Opfern mit Augenverletzungen, Fällen von sexueller Gewalt und anderen Beschwerden über Folter, Misshandlungen und Angriffe durch bewaffnete Zivilist:innen.

Online-Veranstaltung „Feminismo comunitario desde la mirada de mujeres Xinkas en Guatemala“

Am 21. Mai lädt pbi zusammen mit Studierende ohne Grenzen zu der Online-Veranstaltung „Feminismo comunitario desde la mirada de mujeres Xinkas en Guatemala“ ein. Eingeladen haben wir dazu Vertreterinnen des „Vereins der Indigenen Frauen aus Santa Maria Xalapán“ (AMISMAXAJ) aus der Region Jalapa in Guatemala, der sich seit 2004 für Frauenrechte, für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und den Schutz ihrer ethnischen Identität einsetzt.

Online-Veranstaltung: Korruption kostet Menschenleben und verschärft multiple Krisen in Zentralamerika

Die globale Corona-Pandemie, Naturkatastrophen und Haushaltsdefizite haben die vorhandenen Gesundheits- und Wirtschaftskrisen in Zentralamerika drastisch verschärft. Während ein Großteil der Bevölkerung unter deren Folgen leidet, finden die jeweiligen Regierungen keine angemessenen Antworten zur Bewältigung der Herausforderungen. Verschärft werden die existierenden Krisen durch die grassierende Korruption. Allein im letzten Jahr wurden mehrere Korruptionsfälle aufgedeckt, darunter die Bereicherung von politischen Funktionären beim Kauf mobiler Kliniken für Corona-Patient:innen in Honduras.

Online-Workshop: Wie geht es den Kindern in Guatemala & El Salvador? – Zur Lage der Kinderrechte in Lateinamerika in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Kinderrechte gelten für jedes Kind weltweit. Sie wurden 1979 von den Vereinten Nationen als UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Bei der Umsetzung dieser Rechte gibt es weltweit große Unterschiede. Die Corona Pandemie erschwert die Umsetzung der Kinderrechte, Schulen wurden und sind geschlossen, Eltern haben zum Teil ihre Arbeit verloren und können so ihre Versorgungsrolle nicht mehr erfüllen.

Online-Veranstaltung: Kinostart von “Silence Radio” und Premierenfilmgespräch

Mexiko gehört zu den gefährlichsten Ländern für Journalist:innen weltweit. Besonders gefährdet sind sie, wenn sie über Drogenkartelle, Korruption oder Machtmissbrauch berichten. Die mexikanische Journalistin Carmen Aristegui erhielt nach der Enthüllung eines Korruptionsfalls um den ehemaligen mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto Morddrohungen. Auf Druck der damaligen Regierung wurden sie und ihr Team von MVS Radio entlassen. Aber Carmen schweigt nicht.

Online-Veranstaltung: Menschenrechte schützen in der Pandemie

Die Coronapandemie hat die Arbeit und den Alltag der pbi-Freiwilligen in unseren Projektländern stark beeinflusst. Die Begleitung der Menschenrechtsaktivist:innen durch pbi bringt neben den bestehenden, auch viele neue Herausforderungen durch Corona mit sich. Deshalb werden Leticia und Till im Rahmen einer virtuellen Podiumsdiskussion von ihrer Arbeit unter Pandemiebedingungen erzählen. Beide arbeiten gerade für pbi in Honduras beziehungsweise in Kolumbien.

Online-Diskussion: Aus Recht wird Unrecht! - Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen in Zentralamerika

Seit Jahren nimmt die Einschränkung von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen in Zentralamerika zu, begleitet von gezielten Attacken auf Menschenrechtsverteidiger:innen. Haft im Hochsicherheitsgefängnis wegen Beteiligung an Demonstrationen, jahrelange Untersuchungshaft ohne Aussicht auf faire Verfahren, verbotene Menschenrechtsorganisationen, Verfolgung von friedlichem Protest – das sind nur einige Facetten der drastisch zunehmenden Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen.

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