Mexiko: Gerechtigkeit nach über 16 Jahren für Valentina Rosendo Cantú

10.07.2017 - Über 16 Jahre nachdem sich die grauenvolle Tat ereignete, fällte am 1. Juni 2018 ein Distriktgericht im Fall Valentina Rosendo Cantú endlich ein Urteil. Die Militäroffiziere Nemesio Sierra García und Armando Pérez Abarca wurden beide wegen Vergewaltigung und Folter zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt.

Guatemala in Alarmbereitschaft: Sieben Aktivist_innen ermordet

22.06.2018 - Seit einigen Monaten befindet sich Guatemala in einer tiefen politischen und institutionellen Krise, die eine Spirale von Gewalt ausgelöst hat. Innerhalb von drei Monaten wurden sieben Umwelt- und Landrechtverteidiger_innen ermordet.

Maiausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

19.06.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. „Das Land steckt mitten drin in der Zerreißprobe und die, die alles zu verlieren haben, sind bereit, das Land und seine Zukunft für die entscheidende Schlacht zu opfern“ kommentiert Mörth in seiner Kolumne von Mai 2018.

Honduras: Rechtsanwalt Carlos Hernández ermordet

23.04.2018 - Am 10. April wurde Carlos Hernández in seinem Büro in der Gemeinde Tela in Atlántida ermordet. Die Täter, die den Rechtsanwalt erschossen, sind bisher nicht bekannt. Hernández trat als Strafverteidiger gegen den Bau eines Staudamms am Fluss Jilamito und für Menschenrechte in Honduras ein.    

Guatemala: Jorge Santos, Koordinator der UDEFEGUA, zum "Pakt der Korrupten"

17.04.2018 - Jorge Santos, Koordinator der UDEFEGUA, war im März zu Besuch in der Schweiz und weist in einem Interview mit pbi auf die zunehmende Anzahl von Angriffen gegen Menschenrechtsverteidiger_innen in Guatemala hin. Es werde darauf abgezielt, den Aktivist_innen die Glaubwürdigkeit und das soziale Ansehen zu entziehen. Der sogenannte «Pacto de Corruptos» trägt maßgebend zum Anstieg der Übergriffe und den prekären Bedingungen im Kampf gegen die Korruption in Guatemala bei.

Märzausgabe: Notizen eines deutschen Anwalts in Guatemala

17.04.2018 - Über das Guatemalanetz Bern berichtet Michael Mörth seit 2015 monatlich direkt aus dem zentralamerikanischen Staat über die Situation der Menschenrechte, soziale Konflikte und politische Entwicklungen im Land. In seiner Kolumne vom März 2018 bewertet er den derzeitigen Kampf um die Straflosigkeit in Guatemala mit den Worten „Es könnte eine Schachpartie sein, nur spielt eine Seite permanent unsauber und ändert die Regeln.“

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