Lolita Chávez: "Die Mutter Erde hat keinen Preis, sie muss verteidigt werden."

22.11.2017 - Vom 28. Oktober bis zum 2. November besuchte die guatemaltekische Menschenrechtsverteidigerin Aura Lolita Chávez die Schweiz. Lolita Chávez ist die Vorsitzende des Rates des Volkes Quiché für die Verteidigung des Lebens, der Mutter Erde, des Landes und des Territoriums (CPK). Außerdem vertritt sie den feminismo communitario indígena, der für ein umfassendes Verständnis von Land, Körper, Gewalt, Menschen- und Frauenrechten steht.

Herrsching (bei München): Filmvorführung - Chocolate de Paz

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

Münchner Tage der Menschenrechte: Vorführung des Films "Chocolate de Paz"

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

Kolumbien: Zwei von pbi begleitete Organisationen gewinnen Menschenrechtspreis

24.10.2017 - Jährlich wird die herausragende Hingabe und das hohe Engagement von Menschenrechtsverteidiger_innen in ihrer täglichen Arbeit in Kolumbien mit dem Nationalen Menschenrechtspreis „el Premio Nacional a la Defensa de los Derechos Humanos“ ausgezeichnet. 2017 wurden, zu unserer Freude, vier von pbi begleitete Organisationen nominiert und zwei von ihnen für ihre Arbeit honoriert.

Vortrag in Köln: Die Situation der Menschenrechte in Kenia und die Arbeit von pbi

Seit 2013 arbeitet pbi in Kenia. Kenianische Menschenrechts­verteidiger_innen sehen sich zahlreichen Herausforderungen und Gefahren gegenüber, vor allem wenn sie in informellen Siedlungen (z.B. Elendsvierteln) oder ländlichen Gebieten arbeiten oder zu brisanten Themen wie etwa Landrechte, Korruption oder Übergriffen durch die Polizei.

Honduras: pbi Honduras veröffentlicht den Jahresbericht 2016

11.09.2017 - In den Jahren 2010 bis 2016 wurden mehr als 120 Menschen in Honduras ermordet, die sich für Land- und Umweltrechte einsetzten. Für diese Gruppe von Menschenrechtsaktivist_innen ist das Land somit das Gefährlichste auf der Welt. Aber auch für andere Aktivist_innen, die sich zum Beispiel für Frauenrechte, sexuelle Vielfalt oder für die Freiheit auf Meinungsäußerung einsetzen, ist Honduras ein sehr gefährliches Land.

Guatemala: Das Verfassungsgericht genehmigt neue Wasserkraftwerke

17.06.2017 - Das guatemaltekische Verfassungsgericht hat seine Entscheidung, die Megaprojekte Oxec I und II für den Bau von Wasserkraftwerken auf dem Fluss Cahabón zu sistieren, wiederrufen. Dies obschon das Vorhaben die ILO Konvention 169 zu den Rechten indigener Völker verletzt. Die betroffenen Bauerngemeinschaften sind empört und bangen um ihre Lebensgrundlage. 

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