Der Rundbrief ist die wichtigste Publikation von pbi Deutschland. Er erscheint halbjährlich mit einer Auflage von 5000 Exemplaren und ist kostenlos (Spende erbeten). Der Rundbrief beinhaltet Berichte über die Projekte, die Freiwilligen und die Arbeit von pbi sowie Interviews und Reportagen.

Der Rundbrief kann abonniert oder auch in größerer Menge bestellt und zu Informationszwecken verteilt werden. Dafür genügt eine kurze Mail an info(at)pbi-deutschland.de oder ein Anruf in der Geschäftsstelle.

Die neuesten Rundbriefe sind als pdf-Dateien auf dieser Seite hinterlegt. Sollten Sie Interesse an älteren Ausgaben haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Gerne senden wir Ihnen die gewünschten Rundbriefe zu.

Rundbrief Winter 2017/2018

Kenia: Erfahrungsbericht einer pbi-Freiwilligen
Der vergangene Sommer war ein turbulenter für Kenia. Die Präsidentschaftswahl im August dieses Jahres wurde aufgrund von Unregelmäßigkeiten annulliert, die Wiederholung der Wahlen am 26. Oktober wurde von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet. Seit 2013 ist pbi in Kenia aktiv und arbeitet dort mit unterschiedlichen Menschenrechtsorganisationen zusammen. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt die ehemalige Freiwillige Pia Uçar von ihrer Zeit im pbi-Keniaprojekt.

Guatemala: Interview mit Aktivist_innen
Im Interview erzählen die guatemaltekischen Menschenrechtsverteidiger_innen Norma Sut Sancir und Omar Jacob Jeronimo von der Menschenrechtssituation in Guatemala, ihrer eigenen Motivation und der Zusammenarbeit mit pbi.

Die internationale Struktur von pbi
Ende Oktober 2017 fand im niederländischen Utrecht die Generalversammlung von peace brigades international statt. Alle drei Jahre finden sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche aller pbi-Entitäten zusammen, um über Grundsatzfragen der Gesamtorganisation gemeinsam zu entscheiden. Lesen Sie mehr über die internationale Struktur von pbi und die Generalversammlung.

In der Geschäftsstelle in Hamburg erhältlich oder hier als kostenloser Download.
 

Rundbrief Winter 2016/2017

Kolumbien: Ein Abkommen und doch kein Frieden
Die Hoffnungen waren groß. Zwar war vielen Beobachter_innen und vor allem den Betroffenen der Gewalt in Kolumbien klar, dass eine Einigung zwischen der Guerillaorganisation FARC und der Regierung nicht das endgültige Ende der Konflikte bedeuten würde. Doch nach mehr als 50 Jahren der bewaffneten Auseinandersetzung schien ein bedeutender Schritt Richtung Frieden greifbar. Umso unerwarteter war der Ausgang des Referendums über den Friedensvertrag am 2. Oktober dieses Jahres, auch für pbi und die begleiteten Menschenrechtsverteidiger_innen in Kolumbien. Der Artikel beleuchtet die Entwicklungen im Friedensprozess und die aktuelle Situation in Kolumbien.
>> Mehr informationen zum pbi-Kolumbienprojekt
 

Burundische Menschenrechtsverteidiger_innen im keniaschen Exil
In unserem Beitrag zu Burundi betrachten wir die prekäre Situation von burundischen Journalist_innen und Menschenrechtsverteidiger_innen, die im Nachbarland Kenia Schutz vor staatlicher Repression suchen. Auch aus dem Exil heraus versuchen viele, weiter aktiv zu sein, Informationen zu beschaffen und über die Lage in ihrem Heimatland zu berichten, weshalb sie über die Landesgrenzen hinaus verfolgt werden. pbi in Kenia unterstützt die geflüchteten Menschenrechtsverteidiger_innen durch Begleitung und Sicherheitstrainings.
>> Mehr Informationen zum Keniaprojekt

Für eine Kultur des Friedens
Das pbi Bildungsprojekt hat in einer gemeinsamen Initiative mit anderen Bildungsträgern in Hamburg ein neues Projekt des Globalen Lernens ins Leben gerufen. Im Mittelteil stellen wir die KulturKapelle im Stadtteil Wilhelmsburg und die Aktivitäten des Bildungsprojektes dort vor.

In der Geschäftsstelle in Hamburg erhältlich oder hier als kostenloser Download.
 

Rundbrief Sommer 2016

pbi-Rundbrief_Sommer2016

Im Interview berichten zwei langjährig Aktive über die Entwicklungen von pbi in den vergangenen 25 Jahren
Im Interview berichten zwei bei pbi Deutschland langjährig Aktive über die Geschichte der Arbeit in Deutschland — von den Anfängen und der Entwicklung bis heute: Heinke Wendt (Foto), friedenspolitisch engagiert seit den 80er Jahren und Astrid Hake, ehemalige Koordinatorin der Hamburger Geschäftsstelle.

Bericht: Guatemalas Justizsystem zwischen Gerechtigkeit und Straflosigkeit
Seit Anfang des Jahres ist viel passiert in Guatemala: Ein neuer Präsident, Jimmy Morales, ist im Amt, immer wieder werden Neuigkeiten über die mittlerweile zahlreichen Korruptionsskandale in hohen Regierungskreisen bekannt. Vor allem aber war die erste Hälfte des Jahres geprägt von verschiedenen Gerichtsprozessen, in denen Militärs für Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurden. Gleichzeitig gehen Repression, Kriminalisierung und Straflosigkeit ungehindert weiter, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. Diese Ambivalenz der Rechtsstaatlichkeit in Guatemala hat vor allem politische Gründe.
>> Mehr informationen zum pbi-Guatemalaprojekt

Honduras: Regenbogen statt Staudamm
Honduras ist eines der gefährlichsten Länder für Menschenrechtsverteidiger_innen, die für die Umwelt und Rechte sexueller Minderheiten eintreten. Der honduranische Kongress verabschiedete im Mai 2015 ein Gesetz zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen, Journalist_innen, Sprecher_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Justizbeamt_innen. Doch Menschenrechtsorganisationen kritisieren fehlende Schutzmaßnahmen und die anhaltende Straflosigkeit in Fällen von Menschenrechtsverletzungen. pbi ist seit Oktober 2013 aufgrund mehrerer Anfragen mit einem Freiwilligenteam zur Schutzbegleitung vor Ort.
>> Mehr Informationen zum Hondurasprojekt

In der Geschäftsstelle in Hamburg erhältlich oder hier als kostenloser Download.

Rundbrief Winter 2015/16

Rundbrief Winter 2015/16

Bericht: Die schwierige Rückkehr der afrokolumbianischen Gemeinden auf ihr Land
Seit mehr als 40 Jahren leidet insbesondere die ländliche Bevölkerung in Kolumbien unter dem internen bewaffneten Konflikt zwischen den kolumbianischen Streitkräften, paramilitärischen Gruppen und verschiedenen Guerillabewegungen. Auch die seit 2012 zwischen der Guerillabewegung FARC und der Regierung stattfindenden Friedensverhandlungen haben daran wenig geändert. Anne Berentsen schreibt in ihrem Bericht über die Bedrohung und Verfolgung, die die Mitglieder einer Gemeinde in Curbaradó, im Nordwesten Kolumbiens, erfahren haben.
>> Mehr informationen zum pbi-Kolumbienprojekt

Interview mit der neuen Koordinatorin des Keniaprojekts
Sabine Günther war lange Zeit in der Geschäftsstelle in Hamburg tätig und ist seit Oktober 2015 die neue Koordinatorin des pbi-Keniaprojekts. In einem Interview gibt sie einen Einblick in die ersten zwei Jahre des Keniaprojekts und spricht über die Herausforderungen, die in Zukunft anstehen. Mit ihr sprach unsere Praktikantin Magdalena Krakau.
>> Mehr Informationen zum Keniaprojekt

Mini-Reportage: Ein Tag in der pbi-Geschäftsstelle
Des Weiteren erfahren Sie in einer kleinen Reportage mehr darüber, was es heißt, für pbi in der Geschäftsstelle zu arbeiten oder sich für pbi ehrenamtlich zu engagieren.

In der Geschäftsstelle in Hamburg erhältlich oder hier als kostenloser Download.
 

Rundbrief Sommer 2015

Rundbrief Sommer 2015

Rückblick: Zwei Jahre pbi-Arbeit im Norden Mexikos
Seit fast zwei Jahren arbeitet pbi nun auch in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua und Coahuila an der Grenze zu den USA. Inzwischen begleitet das Regionalteam fünf lokale Menschenrechtsorganisationen, um ihnen Raum für ihre Arbeit zu ermöglichen. Trotz einiger Fortschritte ist die Sicherheitslage für Aktivist_innen dort noch immer sehr beunruhigend.
>> Mehr Informationen zum pbi Mexikoprojekt

Interview mit Donny Reyes Velasquez, Honduras
In Honduras setzt sich Donny Reyes Velasquez, Koordinator der LGBT-Vereinigung Arcoiris, für die Menschenrechte der sexuellen Minderheiten und die juristische Aufarbeitung von Morden an Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*-Menschen ein. pbi sprach mit ihm über menschliche Würde, einschränkende soziale Normen und seine Erfahrungen als Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte.
>> Mehr Informationen zum Hondurasprojekt

Die ehrenamtliche Seele von pbi: Die Regionalgruppe Rhein-Main stellt sich vor
Katharina Ochsendorf bietet einen Einblick in die Arbeit einer Regionalgruppe, von der Organisation von Workshops und Vorträgen, über Treffen mit Aktivist_innen, bis hin zu gemeinsamen Kochabenden. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich aktiv für pbi zu engagieren, finden Sie hier einen guten Einstieg.

In der Geschäftsstelle in Hamburg erhältlich oder hier als kostenloser Download.
 

Rundbrief Winter 2014/15

Rundbrief Winter 2014/15

Segel setzen für die Menschenrechte
Diesen Oktober fand zum zweiten Mal die Bildungsreise mit peace brigades international und Schüler_innen des Hamburger Gymnasiums Allee auf dem Segelschiff „Lovis“ statt. Auf dem sechstägigen Segeltörn quer über den Greifswalder Bodden stand für die Schüler_innen nicht nur das Segeln im Mittelpunkt, sondern auch die Auseinandersetzung mit lokalen und globalen Ressourcenkonflikten.

Menschenrechte leben & lernen — Interview
Das pbi-Bildungsprojekt gibt es mittlerweile seit zehn Jahren und ist fester Bestandteil der Arbeit von pbi in Deutschland. Gerade in den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Bildungsangeboten für alle Altersgruppen dazugekommen.

Honduras-Projekt beginnt mit der Schutzbegleitung
Seit einem Jahr ist pbi mit einem Freiwilligenteam in Honduras. Insbesondere nach dem Putsch im Jahr 2009 hat sich die Situation von Menschenrechtsverteidiger_innen in dem zentralamerikanischen Land erheblich verschlechtert. Tätliche Angriffe bis hin zu Morden, Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Sarah Fritsch war eine der ersten Freiwilligen im Honduras-Projekt und ist seit August wieder in Deutschland. Sie berichtet über den Aufbau des Projekts, die Arbeit vor Ort und die Situation der Menschenrechtsverteidiger_innen im Land.
>> Mehr Informationen zum Hondurasprojekt

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Rundbrief Sommer 2014

Rundbrief Sommer 2014

„Zwölf Sommer und elf Winter“ — Exhumierungen als Erinnerungsarbeit in Kolumbien
In Kolumbien sind mindestens 16.000 Menschen Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens. Zivile Exhumierungen helfen Angehörigen, die sterblichen Überreste der Opfer zu finden und aufzuarbeiten, was ihnen und ihren Familien angetan wurde. Stephan Kroener, Freiwilliger im Kolumbienprojekt, begleitete Padre Javier Giraldo bei einer Exhumierung in Charras im Bundesstaat Guaviare.

Mein Weg ins Projekt: Erfahrungsbericht — pbi Deutschland
Jannika Röminger verbrachte ab Januar 2013 ein Jahr als Freiwillige im Mexikoprojekt von pbi im Bundesstaat Oaxaca. Im folgenden Bericht beschreibt sie den Bewerbungs- und Auswahlprozess, den sie vor ihrer Abreise durchlief.
>> Mehr Informationen zum. Freiwilligendienst im Ausland mit pbi

Friedlicher Widerstand gegen eine Goldmine — Guatemala
Guatemala ist reich an Bodenschätzen. Während die Bergbauunternehmen nur einen sehr geringen Anteil der Gewinne im Land belassen, kann der Ressourcenreichtum der Bevölkerung ihre Lebensgrundlage kosten. An unzähligen Orten wehrt sich die Bevölkerung gegen den Abbau. Die „Gemeinden im gewaltfreien Widerstand von La Puya“, die gegen eine Goldmine protestieren, werden seit 2012 von pbi begleitet.
>> Mehr Informationen zum Thema „Wirtschaft und Menschenrechte“

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Rundbrief Winter 2013/14

Rundbrief Winter 2013/14

„Wir leben in einer brisanten Situation“ — Interview mit Pater Alberto Franco, Kolumbien
Der katholische Seelsorger Pater Alberto Franco setzt sich seit Jahren für den Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Ernährungssouveränität in Kolumbien ein. Aufgrund massiver Morddrohungen musste er seine Heimat kurzfristig verlassen. Nicht zum ersten Mal.

Kleiner Stein im Mosaik — pbi Deutschland
Seit zehn Jahren unterstützt die ehrenamtliche Regionalgruppe Köln-Bonn die Menschenrechtsarbeit von peace brigades international (pbi) mit lokalen Aktionen. Drei Mitglieder der ersten Stunde, Patrick Broehl, Heidi Wittkowski und Ulrich Kern, über ihre Motivation und ihre Arbeit.

pbi startet Projekt in Afrika — Kenia
Seit über 30 Jahren funktioniert die von pbi entwickelte Strategie der internationalen Schutzbegleitung in Kolumbien, Mexiko, Guatemala, Nepal, Indonesien und vielen anderen Ländern. Das erfolgreiche Konzept soll nun auch in Kenia, dem ersten pbi-Projektland in Afrika, umgesetzt werden. Anfang 2013 nahm ein kleines Team von pbi-Freiwilligen die Arbeit in Nairobi auf.

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Rundbrief Sommer 2013

Rundbrief Sommer  2013

„Dass Frauen überhaupt den Mund aufmachen, ist neu.“ — Interview mit Shyam Kumari Shah, Nepal
Frauen sind in der patriarchal geprägten Kultur Nepals stark benachteiligt. Die nepalesische Menschenrechtsaktivistin Shyam Shah (31) kämpft für die Rechte von Frauen in ihrem Land. 2010 musste sie für zwei Jahre aufgrund von Drohungen von pbi begleitet werden.
>> Mehr Informationen zum Thema „Frauenrechte“

Advocacy: der verlängerte Arm der Schutzbegleitung
Seit über 30 Jahren begleitet pbi bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen. Zahllose Freiwillige aus vielen Ländern haben die Aktivist_innen durch ihre Präsenz geschützt. Dies ist der sichtbarste Teil unseres Einsatzes. Annette Fingscheidt, Advocacy-Beauftragte von pbi Deutschland über die Bedeutung der Advocacyarbeit.

CEDHAPI lässt sich nicht abspeisen — Mexiko
Die Mixteca ist eine der ärmsten Regionen Mexikos. Das von pbi begleitete Menschenrechtszentrum CEDHAPI setzt sich hier für die friedliche Lösung von Landkonflikten und Aufklärung von Verbrechen ein. Eine Arbeit, die viel Hartnäckigkeit verlangt, wie der pbi-Freiwillige Tobias Wallusch vor Ort erlebt hat.

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Rundbrief Winter 2012/13

Rundbrief Winter 2012/13

Vertreibung im Polochic-Tal — Guatemala
Land Grabbing ist ein viel diskutiertes Phänomen. Meist erwerben ausländische Investoren große Landflächen, doch auch das innerstaatliche Land Grabbing ist ein Problem. Die Freiwillige im pbi-Guatemalaprojekt Maike Holderer musste mitansehen, was dies für die Betroffenen bedeutet: Vertreibung und Armut.

Inseln der Straflosigkeit — Interview mit dem Comité Cerezo, Mexiko:
Die politisch aktiven Brüder Alejandro, Antonio und Hector Cerezo wurden 2001 inhaftiert. Obwohl die Klage haltlos war, saß Alejandro bis 2005, Antonio bis 2009 im Gefängnis. Heute setzen sie sich im Comité Cerezo für die Rechte und Freilassung hunderter politischer Gefangener in Mexiko ein. Dafür wurde dem Comité Cerezo 2012 der Aachener Friedenspreis verliehen.

Ein Leben für den Frieden — Portrait Heike Kammer
Die pbi-Aktivistin Heike Kammer wurde 2012 für den taz Panter Preis nominiert. Der Preis ist gestiftet „für Heldinnen und Helden, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere stark machen und mutig Missstände aufdecken.“ Sie kam aus rund 200 Vorschlägen auf die Shortlist der letzten Sechs.

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Rundbrief Sommer 2012 — Der Rundbrief in neuem Glanz

Rundbrief Sommer 2012

Unser neuer Rundbrief — nun in Farbe, mit Hintergrundberichten, Reportagen und Interviews.

Der Mord im Nationalpark — Nepal
Raphael Vergin war bis Ende 2011 Freiwilliger im Nepal-Projekt. Sein Bericht beschreibt, wie er einen wichtigen Zeugen eines Menschenrechtsverbrechens besuchte, der seit 2010 von Militär und Polizei eingeschüchtert und bedroht wird und durch die Schutzbegleitung von pbi neuen Mut fasst.

Beraterin auf Zeit
Seit November 2011 arbeitet Marie Becher als Beraterin auf Zeit in der Geschäftsstelle von pbi Deutschland und entwickelt das Schutzkonzept von pbi weiter. In diesem Interview erzählt sie von ihrer Arbeit und erklärt das Prinzip der Schutzbegleitung.

„Ich bin nach Europa gekommen, um Recht einzufordern“ — Kolumbien
Ein Interview: Leonardo Jaimes Marín ist Rechtsanwalt in Kolumbien und wird von pbi begleitet. Im Frühjahr 2012 besuchte er Europa, um auf den Fall des Gewerkschafters Luciano Romero aufmerksam zu machen, der 2005 von kolumbianischen Paramilitärs ermordet wurde.
>> Mehr informationen zum pbi-Kolumbienprojekt

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Rundbrief 2/2011 — Die Jubiläumsausgabe

Rundbrief 2/2011

Schaffung von Freiräumen für Menschenrechtsverteidiger_innen noch immer nötig
Seit 1981 setzt sich pbi ein für die Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Doch noch immer werden Menschenrechte systematisch verletzt: Ein Rückblick auf 30 Jahre pbi, die Gründung von pbi Deutschland sowie eine Einschätzung des Status Quo.

Zwei Rückkehrer_innen erinnern sich
Lena Niehaus war 2010/2011 in Kolumbien, Heike Kammer, als eine der ersten Freiwilligen bei pbi, erlebte die letzten 30 Jahre hautnah mit: Beide berichten über ihre Erfahrungen, über Schutzbegleitung und einschneidende Erlebnisse

Als erste deutsche Freiwillige 1986/87 im pbi-Guatemalaprojekt
Christel Könemunds Bericht über die Anfänge und ihre Erfahrungen in Guatemala.

Weitere Inhalte: Poster und Collagen, Grußwort von Klaus Jensen, Kurznachrichten aus dem In- und Ausland, die Personalia und die Einladung zur Jubiläumskonferenz.

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Rundbrief 1/2011

Rundbrief 1/2011

Schwerpunkt: Die Dilemmata Kolumbiens
Für die großen Bergbauprojekte, die u. a. Kohle für Deutschland liefern, wird die Bevölkerung von ihrem Land vertrieben und der Urwald abgeholzt. Außerdem ein Bericht über die Friedensgemeinde San José de Apartadó, die seit 13 Jahren auf ihr Recht auf Neutralität besteht und versucht, im Bürgerkrieg mit Bioanbau zu überleben.

Titelthema I: pbi zieht sich aus Indonesien zurück
Nach monatelangem Ringen wird die Präsenz in Indonesien nach mehr als zehn Jahren beendet. Was ist für die Zukunft geplant?

Titelthema II: Bundeswehr an Schulen?
Ein Bericht zur Podiumsveranstaltung „Bundeswehr an Schulen“. Soll sich die Bundeswehr an politischer Bildung beteiligen?

Weitere Artikel: Das Interview zum Dokumentarfilm „La Isla“, Kurznachrichten aus dem In- und Ausland und unsere Service-Seite mit der Vorankündigung zur pbi-Jubiläumskonferenz.

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Rundbrief 3/2010

Rundbrief 3/2010

Schwerpunkt: Das pbi-Bildungsprojekt „Menschenrechte lernen & leben“
Das Bewusstsein für friedliche Konfliktlösungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stärken: Koordinatorin des Projekts, Paola Rosini, spricht über das Bildungsprogramm und dessen Besonderheiten. Außerdem wird das Filmprojekt Hamburger Schüler_innen zum Thema Meinungsfreiheit vorgestellt.

Titelthema: Gemeinsam gegen Straflosigkeit und Menschenrechtsverletzungen in Nepal
Selbst vier Jahre nach dem Bürgerkrieg in Nepal werden die vielen Verbrechen gegen die Menschenrechte nicht aufgearbeitet. Der Bericht beschäftigt sich mit der aktuellen Lage in Nepal und berichtet über Laxmi Dhevi Khadka, Vorstandsmitglied im „Komitee für Opfer des Konflikts“ (CVC), und ihren Kampf für Gerechtigkeit

Weitere Artikel: „Pressefreiheit existiert de facto nicht“, Kurznachrichten aus dem In- und Ausland und unsere Service-Seite.

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Rundbrief 2/2010

Rundbrief 2/2010

Schwerpunkt: Großprojekte in Guatemala – Indigene Gemeinden wehren sich gegen neue Lizenzen
Durch Bergbauminen und Wasserkraftwerke wird die Umwelt in Guatemala sehr geschädigt. Darunter muss wiederum die Bevölkerung leiden. Die Frauenorganisation AMISMAXAJ und der Gemeinderat von Cunén sprechen über die aktuelle Lage im Land und ihren Kampf gegen Großprojekte.

Titelthema: Internationale Präsenz in Papua unerwünscht – pbi-Freiwillige erhalten massive Reise- und Arbeitsbeschränkungen
pbi hat mit immer gravierenderen Problemen in Papua zu kämpfen. pbi wird vorgeworfen, Arbeitsgenehmigungen auf illegale Weise bekommen zu haben. Außerdem werden die notwendigen Besuche begleiteter Personen aufgrund der Reisebeschränkungen immer schwieriger.

Weitere Artikel: „Besserung der Menschenrechtslage in Kolumbien ungewiss“, Kurznachrichten aus dem In- und Ausland und unsere neue Service-Seite.

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Rundbrief 1/2010

Rundbrief 1/2010

Schwerpunkt: Zehn Jahre Ziviler Friedensdienst – Eine überzeugende, gewaltfreie Alternative
Das Programm ZFD feierte 2009 10-jähriges Bestehen! Mit einer Jubiläumsveranstaltung wurde auf die Arbeit der letzten Jahre zurückgeschaut. Der Schwerpunkt berichtet von diesem Jubiläum und zieht ein Resümee über die Erfolge und Grenzen des Programms.

Titelthema: „Nur indem wir unsere Umwelt schützen, können wir unser Leben schützen“
Celsa Valdovinos Ríos, Leiterin einer Frauenorganisation in Mexiko, berichtet in einem Interview über ihre Arbeit als Umweltschützerin. Neben den Schikanen, denen sie und ihre Organisation ausgeliefert sind, spricht sie über bisherige Erfolge und erklärt, warum sie trotz allem nicht aufgibt.

Weitere Artikel: „Schwerer Stand für Menschenrechtler_innen in Kolumbien“, „15 Jahre pbi-Kolumbienprojekt – eine Filmrezension“ und die Kurznachrichten.

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