Guatemala

Guatemala: Zehntausende erheben Stimme gegen Korruption

07.05.2015 - Ein neuer Korruptionsskandal erschüttert Guatemala, in den höchste RegierungsbeamtInnen involviert sein sollen. Die Veröffentlichung der Ermittlungsergebnisse führte nicht nur zu einer Mandatsverlängerung der Internationalen Kommission gegen Straflosigkeit in Guatemala, sondern zu landesweiten Protesten, bei denen zehntausende GuatemaltekInnen den Rücktritt der aktuellen Regierung und ein Ende der Korruption und Straflosigkeit forderten.

Guatemala: Minengegner freigesprochen

01.03.2015 Vier Wortführer einer friedlichen Protestbewegung gegen eine geplante Goldmine in Guatemala wurden von allen Vorwürfen der Entführung und Bedrohung freigesprochen. Ihre AnwältInnen bezeichneten das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als Kriminalisierung von MenschenrechtsverteidigerInnen.

Guatemala: Wiederaufnahme des Völkermordprozesses

10.01.2015 - Am 05. Januar 2015 begann in Guatemala-Stadt die Wiederaufnahme des Prozesses gegen Efraín Ríos Montt und Mauricio Rodríguez Sánchez. Die Anwälte von Efraín Ríos Montt stoppten den Prozess jedoch am gleichen Tag durch die Einreichung eines Befangenheitsantrag gegen die Richterin Irma Jeannette Valdés, die den Vorsitz des Gerichts inne hat. Der Prozess wird ausgesetzt bis einE neueR RichterIn gestellt wird.

Vergangenheitspolitik in Guatemala

05.11.2014 - Auch zwei Jahrzehnte nach Beendigung der Bürgerkriege in Zentralamerika bleibt die Aufklärung der damaligen Menschenrechtsverletzungen umstritten. Ein Artikel von Astrid Bothmann im GIGA Focus Lateinamerika mit dem Titel „Zum Scheitern verurteilt? Vergangenheitspolitik in Zentralamerika“ zeigt anhand der Länder Guatemala, Nicaragua und El Salvador auf, dass sich die Aufklärungsarbeit in Zentralamerika durch den mangelnden politischen Willen, sowie dem weiterhin großen Einfluss der Täter auf Politik und Wirtschaft als schwierig erweist.

pbi Guatemala: 30 Jahre die Hoffnung begleitend

Seit 30 Jahren ist pbi in Guatemala tätig. Mit eindrucksvollen Bildern zeigt der nachfolgende Film die Arbeit des Projekts von den Anfängen bis heute. Begleitete Menschenrechtsverteidiger_innen und ehemalige Freiwillige sprechen über ihre Erfahrungen mit pbi.

Guatemala: Gericht hebt Urteil gegen Ex-Militärdiktator Efraín Ríos Montt auf

Guatemalas Verfassungsgericht hat das Urteil gegen den früheren Militärmachthaber Efraín Ríos Montt aufgehoben. Die Verurteilung zu 80 Jahren Haft wegen Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei nichtig, teilte das Gericht mit. Es gab damit einem Antrag der Verteidigung statt, die sich während der Verhandlung in ihren Rechten beschnitten sah. Der Prozess muss nun beim Stand vom 19. April wieder aufgenommen werden.

Guatemala: erhebliche Zunahme der Angriffe auf Menschenrechtsaktivist_innen

pbi ist äußerst besorgt über die Zunahme und das Ausmaß der Angriffe auf MenschenrechtsverteidigerInnen in Guatemala. Seit Anfang 2013 sind Diffamierung und Kriminalisierung von organisierten indigenen Bewegungen, die friedlichen Widerstand gegen Rohstoffabbau auf ihrem Land leisten und sich für die Wahrung ihrer Rechte einsetzen, dramatisch gestiegen. Vermehrt wird auch versucht die Arbeit von nationalen und internationalen Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, zu diskreditieren.

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