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31.08.2020 – Berge, Flüsse und Land sind den Indigenen in Mittelamerika heilig. Sie sind das Erbe, der natürliche Reichtum und die Lebensquelle der Vorfahren, die sie seit Jahrhunderten erhalten haben. Der Reichtum dieser Gebiete zieht große Unternehmen an, die im Namen des Fortschritts diejenigen bedrohen, die sich ihren extraktiven und expansiven Plänen widersetzen.

Der Bau von Wasserkraftwerken, deren Energie als sauber bezeichnet wird, ergänzt die Liste der Industrien, welche die Umwelt zerstören und Spuren hinterlassen, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können. In Mittelamerika werden jedes Jahr 50 bis 60 Umweltverteidiger_innen getötet, weil sie gegen die Ausbeutung indigener Gebiete kämpfen.

„La Sangre de la Tierra“ ist ein Dokumentarfilm, der die schwerwiegenden Folgen der Expansion von Großunternehmen im Zusammenhang mit Wasserkraftwerken aufzeigt und den Widerstand der indigenen Gemeinschaften in Mexiko, Honduras und Guatemala dokumentiert.

„La Sangre de la Tierra“ (Regie: Félix Zurita de Higes, Englische Untertitel)