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24.10.2019 – Die Ermordung des indigenen Menschenrechtsverteidigers Julián Carrillo jährt sich zum ersten Mal. Dem Volk der Rarámuri angehörend, setzte er sich für den Schutz des indigenen Landes und der Umwelt in der Sierra Tarahumara im nördlichen Bundesstaat Chihuahua ein.

Julián CarilloEin Jahr nach der Tat sind zwar zwei Verdächtige festgenommen, aber Julián Carrillos Familie befindet sich weiterhin in Gefahr und es gibt noch keine wirksamen kollektiven Schutzmaßnahmen für die Rarámuri in der Gemeinde Colorados de la Virgen. Mehrere Organisationen, u.a. pbi, rufen deshalb die EU und ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, Mexiko zur prompten Klärung des Mordfalls aufzufordern und sich verstärkt für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen in Mexiko einzusetzen.

In Chihuahua begleitet pbi die Alianza Sierra Madre (ASMAC), die wiederum die indigenen Rarámuri in der Sierra Tarahumara unterstützt.

>> Stellungnahme zum Jahrestag der Ermordung von Julián Carillo (Englisch)