NepalIm Januar 2014 entschied sich peace brigades international dazu, die klassische Begleitarbeit in Nepal zu beenden. Die von pbi 2012 entwickelte Onlineplattform Nepal Monitor wurde im Februar 2015 offiziell an Collective Campaign for Peace (COCAP), ein Netzwerk von 43 nepalesischen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, übergeben und wird weiterhin von pbi unterstützt, zwei ZFD-Fachkräfte sind vor Ort. Die Übergabe von Nepal Monitor an COCAP steht im Einklang mit den pbi-Zielen, lokale Kapazitäten aufzubauen und Organisationen im Monitoring bzw. bei der Analyse der Sicherheitslage zu unterstützen.

Der Nepal Monitor hilft Verteidiger_innen der Menschenrechte bei ihrer ArbeitNepalMonitor.org ist eine Online­plattform, die Informationen zu Menschenrechtsverletzungen sammelt und diese auf einer interaktiven Landkarte darstellt, welche dann über E-Mail und SMS geteilt werden können. So haben gerade die lokalen Organisationen eine breitere Grundlage für ihre eigene Sicherheitsanalyse und können besser auf Zwischenfälle reagieren. Gleichzeitig haben auch internationale Organisationen die Möglichkeit, sich über die Menschenrechtslage zu informieren, das gibt den erfassten Fällen mehr Aufmerksamkeit.

Nepal Monitor_TeamNepal Monitor wird seinen Fokus in den Bereichen Advocacy, Outreach, Training (zum Beispiel im Bereich IT-Sicherheit) und Capacity Development weiter ausbauen. So informiert unter anderem ein auf der Nepal Monitor Website integrierter Blog, welcher vor allem auf die Arbeit von Frauenrechts­verteidiger_innen aufmerksam macht und vierteljährlich Analysen als Teil eines Konflikt­frühwarnsystems publiziert.
 

Das Projekt im Überblick

► Team: Zwei ZFD-Fachkräfte, fünf lokale Angestellte bei COCAP

► Standort: Kathmandu
 

Themenschwerpunkte des Projekts

► Gewalt gegen Frauen

► Transnational Justice, Aufarbeitung der Vergangenheit

► Marginalisierung aufgrund von ethischer oder Kastenzugehörigkeit
 

Nepal Monitor (2:38 min; Englisch)

>> Nepal Monitor
>> Flyer Nepal Monitor
>> Jahresbericht 2017 (Engl.)

Weitere Informationen
>> Report of the Special Rapporteur on violence against women, its causes and consequences (2019)

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