Zeitraum: 1989 bis 1998

pbi begann die Arbeit in Sri Lanka auf Anfrage der BAR-Association, einer Rechtsanwaltsvereinigung. Einige Rechtsanwält_innen hatten Todesdrohungen erhalten, weil sie mitten im Bürgerkrieg illegalen Verhaftungen und dem Verschwindenlassen von Zivilist_innen nachgegangen waren. Noch vor Eintreffen des pbi-Teams wurden vier Rechtsanwälte ermordet.


Schwerpunkte vor Ort

► Schutzbegleitung für Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinden, die von Gewaltanwendungen gegen sie bedroht waren

► Begleitung und Beobachtung von Straßendemonstrationen, Mahnwachen und eines Friedensmarsches von buddhistischen Mönchen

► Untersuchung von Fällen illegaler Festnahmen

► Lobbyarbeit (Regierungen, diplomatische Vertreter_innen und NGOs auf Sri Lanka sowie im Inland)
 

Schließung

Das Projekt wurde beendet, da die Anfragen auf schützende Begleitung zurückgegangen waren. Außerdem weigerte sich die Regierung, die Visa der Teammitglieder zu verlängern.