01.09.2021 – Fünf Etappen, drei Fahrer:innen und eine Hommage an Aktivist:innen: Johanna, Axel und Paul begaben sich auf eine fünftägige Bergtour von Landsberg am Lech vor den Toren Münchens nach Bozen in Italien. Im Begleitfahrzeug dabei waren Irene und Mabel. Vom 20. bis 25. August legten sie 297 km zurück und sammelten so Spenden für die Arbeit von pbi. Darüber hinaus gedachten sie mit einer Kreide-Aktion ermordeten Menschenrechtsverteidiger:innen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen mit einer kleinen Bilderstrecke und Zitaten Eindrücke der „Tour des droits humains“ vermitteln und damit vielleicht auch Ihnen einen Anstoss geben, eine ähnliche Aktion zugunsten der Arbeit von pbi ins Leben zu rufen.

Paul: „Als wir alle in voller Montur, teils noch eifrig mit letzten Einstellarbeiten beschäftigt, zu einem gemeinsamen Foto vor dem Aufbruch gerufen werden, kann ich es kaum glauben, dass das alles wahr wird, genau so wie ich es mir vor Monaten vorstellte.“

Tour des droits humains

Axel: „Auch Aktions-T-Shirts [haben wir dabei] für eine ganze Fahrt als Aktion in Bewegung. Wir wollen Ana Rutilia Ical Choc mitnehmen, – sie schaut vom Rücken eines T-Shirts. Ana und drei weitere in ihren Menschenrechten bedrohte Menschenrechtler:innen. Damit sie schauen können und dass die Welt auf sie schaut.“

Johanna: „Durch eine grüne saftige Wiesenlandschaft geht es in sanftem Anstieg hinauf zum Reschenpass, der Wettergrenze, dem blauen Himmel entgegen.“

Irene und Mabel: „Trecking a los glaciares fue una pasada! Por la tarde acción política en la carretera. Mientras unos desaceleraban el tráfico, otras pintaban aceleradas los nombres de los activistas asesinados por defender sus derechos.“ („Das Trekking zu den Gletschern war ein Riesenspaß! Am Nachmittag politische Aktion auf der Straße. Während die einen den Verkehr verlangsamten, malten andere die Namen von Aktivist:innen, die für die Verteidigung ihrer Rechte getötet wurden.“)

Tour des droits humains - (Spenden-)Aktion

Johanna: „Tour, Aktion und Abenteuer liegen hinter uns. Mein Rad hat durchgehalten. Ich habe es „geschafft“ — nein, nicht ich, sondern wir haben es geschafft. Nicht die Kraft oder die Technik waren am Ende ausschlaggebend, sondern der Zusammenhalt. Ich hätte mir keine besseren Gefährt:innen für dieses Abenteuer vorstellen können.“

Auch Sie möchten einen Beitrag für die Unterstützung von Menschenrechtsverteidiger:innen leisten? Dann werden Sie sportlich oder anderweitig aktiv und sammeln Sie mit Ihrer Aktion Spenden zugunsten von peace brigades international. Gerne lassen wir Ihnen Informationsmaterial für Ihre Spendenaktion zukommen. >> Mehr Informationen: Spendenaktion

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