15.09.2026 – Das EU-LAT-Netzwerk und 39 Organisationen, darunter PBI, reagierten auf die Veröffentlichung des Abschlussberichts der GIEI zum Fall Berta Cáceres mit einem öffentlichen Brief an die Institutionen der EU, in dem sie strengere Schutzmaßnahmen bei EU-geförderten Investitionen forderten, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.
Der Bericht verdeutlicht die immer wiederkehrenden Bedenken hinsichtlich der unrechtmäßigen und ungestraften Verwendung von Mitteln, die ursprünglich für Entwicklungszwecke vorgesehen waren, und inwieweit die Umsetzung von „Global Gateway“-Projekten der EU auf Kosten der Menschenrechte geht.
Daher fordern das Netzwerk und die unterzeichnenden Organisationen die EU auf, die Umsetzung der folgenden Empfehlungen zu unterstützen:
► Den Staat Honduras nachdrücklich dazu aufzufordern, die Empfehlungen der GIEI umzusetzen, um Gerechtigkeit, Garantien gegen eine Wiederholung und Wiedergutmachung zu gewährleisten.
► Verbindliche Sorgfaltspflichten für alle „Global Gateway“-Projekte.
► Unabhängige Aufsichts- und Beschwerdemechanismen für betroffene Gemeinschaften und Menschenrechtsverteidiger.
► Wirksame Entschädigungsmechanismen für Fälle, in denen Entwicklungsfinanzierungsinstitute zu Menschenrechtsverletzungen beigetragen haben.
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