Kontinuierlich entwickelt das pbi-Bildungsprojekt gemeinsam mit den Referent_innen neue Projektideen, methodische Ansätze und Kooperationen. Einige davon werden wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen.

Projektwochen in Ihrer Einrichtung bieten immer wieder die Möglichkeit, an Schulen in ganz Deutschland zu kommen und mit den Schüler_innen über mehrere Tage zu speziellen Themen zu arbeiten. Wir freuen uns über Ihre Einladung!

Oder haben Sie ganz andere Ideen und würden gerne ein eigenes Projekt mit uns entwickeln? Kein Problem! Wir sind neuen Ideen und Konzepten gegenüber immer aufgeschlossen. Gerne kommen wir auch in Ihre Region. Melden Sie sich einfach beim pbi-Bildungsprojekt.
 

Exploring and promoting peace through play!

peace brigades international lud im Juni und Juli 2014 ein zu einem Theaterprojekt zum Thema „Gewalt, Konflikte, Krieg und Frieden“.

Uns begegnen täglich unterschiedlichste Formen von Gewalt. Manche sind offensichtlich, wie z.B. die Unterdrückung von Minderheiten, Vertreibungen oder gewaltvolle Auseinandersetzungen – andere sind eher subtil, z.B. Mobbing, Machtmissbrauch oder die Art, wie Menschen miteinander reden, um eigene Interessen durchzusetzen.

Durch Methoden des Improvisationstheaters und Theaters der Unterdrückten nach Agosto Boal, z.B. durch Ausprobieren, Einfühlen und Assoziieren, werden die Teilnehmer_innen für verschiedene Arten von Konflikten sensibilisiert und entwickeln eine eigene, differenzierte Sichtweise auf Formen von Gewalt und Frieden.

Im Laufe dieses Projektes gestalten die Teilnehmer_innen eigene kurze Theaterszenen, die die eigenen Gefühle und neu gewonnenen Erfahrungen zum Ausdruck bringen.

>> Ein Theaterprojekt von pbi Deutschland, in Kooperation mit der Stadtteilschule Hamburg-Mitte
 

Friedenspädagogik JETZT!

Vom 20. bis 22. Februar fand in Salem (Mecklenburg-Vorpommern) die  6. Friedenspädagogischen Tagung des Norddeutschen Netzwerks statt unter dem Titel: Friedenspädagogik JETZT!

Die Tagung war auch dieses Jahr mit ca. 70 Teilnehmer_innen gut besucht. Als internationale Gäste baten Werner Wintersteiner aus Österreich und Gavriel Salomon aus Israel durch ihre Vorträge spannende Einblicke in die Friedenspädagogik des 21. Jahrhunderts und deren Herausforderungen an. Am zweiten Tag konnten wir außerdem über das Internet mit Erica Chenoweth ins Gespräch kommen, die aktuell in den USA über die Wirksamkeit gewaltfreier Formen des Widerstands forscht.

Als Mitglied der Kerngruppe des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik war pbi Deutschland Mitveranstalter der Tagung und beteiligte sich sowohl an deren Moderation als auch an der Gestaltung der praxisbezogenen Workshops und der thematischen Werkstätte.

>> Persönlicher Nachbericht von Wolfgang Steiner (ehemaliger Lehrer und Mitglied der Kerngruppe des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik)
 

Fachtagung „Friedenspädagogik und Menschenrechte“

Im Januar 2012 fand im Gustav Stresemann Institut (GSI) in Bad Bevensen die Tagung „Friedenspädagogik und Menschenrechte“ statt.

An der Veranstaltung nahmen über 100 Teilnehmer_innen aus unterschiedlichen pädagogischen und bildungspolitischen Bereichen teil, besonders stark vertreten waren Lehrer_innen und Schüler_innen der UNESCO-Schulen in Niedersachsen. Denn Aufgabe der Friedenspädagogik ist es, als Frühwarnsystem zu wirken und die Friedenskompetenz der Schüler_innen zu entwickeln und zu stärken. peace brigades international — Deutscher Zweig e.V., Mitveranstalter der Tagung, führte im Laufe des Wochenendes einen Workshop zum Thema „Drogenkrieg und Menschenrechte in Mexiko“ durch, der von Heike Böttcher und Heike Kammer geleitet wurde.
 

Der neue Workshop „Rollenspiel im offenen Gerichtssaal“

Das pbi-Bildungsprojekt erarbeitete Ende 2011 ein neues Rollenspielkonzept für Schulklassen der Oberstufe, welches Mitte Dezember 2011, nach langer Vorbereitungsphase, „Premiere“ feierte. Die Schüler_innen spielten dabei im Gerichtssaal eine Gerichtsverhandlung aus Mexiko nach. Sie schlüpften in die Rollen fälschlich angeklagter Menschenrechtsverteidiger_innen und teilweise korrupter Richter_innen und Staatsanwält_innen.

>>“Frieden braucht Gerechtigkeit“
 

Filmprojekt mit Hamburger Gymnasium: Kurzdoku über Palmöl

20 Schüler_innen des Oberstufenprofils „Medien und Gesellschaft“ am Gymnasium Corveystraße haben im Rahmen ihrer Projektwoche eine 10minütige Dokumentation zum Thema Palmöl gedreht. Den Dreharbeiten, die mehr als 2 Stunden Filmmaterial hervorbrachten, ging eine intensive inhaltliche Recherchearbeit der Schüler_innen voraus.

Der Film „Das grüne Gold“ eignet sich sehr gut für die Verwendung in den pbi-Schulworkshops zum Thema „Palmölanbau und Menschenrechte in Indonesien bzw. Kolumbien“, da er aufgrund seines ökologischen Schwerpunkts eine ideale Ergänzung zu unseren Inhalten darstellt.

>> Zum Film
 

Filmprojekt mit Schüler_innen „Tod oder Liebe“

Mit Unterstützung des pbi-Bildungsreferenten Volker Uhl und den Filmemachern von Jugendfilm e.V. drehten zehn OberstufenschülerInnen des Gymnasiums Corveystraße in Hamburg ihren ersten eigenen Film: den Kurzfilm „Tod oder Liebe“. Ziel des zweiwöchigen Filmprojekts war die Produktion eines Kurzfilmes zum Thema Menschenrechte. Noch bevor die Dreharbeiten beginnen konnten, erhielten die Schüler_innen eine Einführung in die Menschenrechtsthematik. Außerdem wurde ihnen anhand von Filmbeispielen erläutert, wie Filme entstehen und mit welchen ästhetischen und technischen Mitteln Geschichten im Medium Film erzählt werden können. Als Resultat entstand ein Film im Stile von „1984“ und „Brave New World“, in dessen Vordergrund das Recht auf Meinungsfreiheit steht.
 

Theaterprojekt „Armut und Menschenrechte“

In Zusammenarbeit mit der Friedensorganisation „Service Civil International“ (SCI) und der Obdachlosentheatergruppe „Obdach-Fertig-Los“ gestaltete pbi 2009 ein Theaterprojekt zum Thema „Armut und Menschenrechte“, das im Rahmen eines internationalen Workcamps von SCI stattfand. Freiwillige aus verschiedenen Ländern hatten sich in Hamburg zusammengefunden, um für zwei Wochen an einem sozialen Projekt zur Unterstützung der Suppen-Küche „Alimaus“ teilzunehmen. Während sie hierbei tagsüber in der Küche aushalfen, reflektierten sie abends in den pbi-Theaterworkshops ihre eigenen Einstellungen zum Thema.
 

Hamburger Friedensläufe 2007 und 2009

Mit dem „Hamburger Friedenslauf“ setzten insgesamt 3000 Läufer_innen unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama 2007 und 2009 in der Hamburger Innenstadt ein sichtbares Zeichen für den Frieden. Der Friedenslauf ist Sportevent und Bildungsprojekt, Sponsorenlauf und Friedensdemonstration zugleich.

Im Vorfeld des Laufes erarbeiteten sich Kinder und Jugendliche im Rahmen eines umfangreichen Begleitprogramms in Schulen das Thema der Menschenrechte. Anschließend begaben sie sich auf die Suche nach Sponsor_innen, die pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag an internationale Friedensprojekte spendeten.

>> Zum Film