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Mit den Zapatistas im mexikanischen Südosten und den im Consejo Regional Indigena del Cauca (Indigener Regionalrat des Cauca, CRIC) organisierten Gemeinden im Südwesten Kolumbiens kämpfen zwei indigene Bewegungen auf verschiedene Weisen seit Jahrzehnten für ihre Rechte sowie gegen ihre Unterdrückung und Ausgrenzung als indigene Kleinbäuer*innen aus dem Globalen Süden.

Weiterbildungsseminar: Indigene Bewegungen in Chiapas (Mexiko) und Cauca (Kolumbien) und deren Impulse für das Konzept des Buen VivirBeide Bewegungen haben viel erreicht: Die Wiedergewinnung von Land, basisdemokratische Selbstverwaltung für Hunderttausende Menschen, die Zurückdrängung kolonial-rassistischer Unterdrückung und ökonomischer Ausbeutung sowie Freiräume, um ihre grundlegenden Rechte nach eigenen Vorstellungen selbst zu verwirklichen. Und nicht zu Letzt haben die Frauen der Bewegung die patriarchalen Strukturen innerhalb der Bewegung aufgebrochen.

Die Zapatistas und CRIC waren immer im engen Kontakt mit anderen mexikanischen beziehungsweise kolumbianischen Bewegungen sowie mit solidarischen Strukturen weltweit. Dabei konnten sie anderen emanzipatorischen Kämpfen entscheidende Impulse geben.

An diesem Seminarwochenende wollen wir die beiden Bewegungen besser kennenlernen, aus ihnen Lernen und uns vielleicht sogar Handlungsoptionen für unsere Arbeit hier vor Ort erarbeiten: Was sind ihre Forderungen und Strategien? Wie sehen ihre autonomen Strukturen in Verwaltung, Bildung, Gesundheit und Sicherheit aus? Was haben sie erreicht? Was sind aktuelle Entwicklungen? Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten?

Mit Vorträgen, Filmausschnitten und Workshop-Phasen geben die Referent_innen Luz Kerkeling, Mábel Lara, Martin Mäusezahl und Jochen Schüller hierzu und zu vielen anderen Aspekten ein umfassendes Bild.

Am Samstag geht es mit einem Ankommen bei solidarisch gehandeltem Kaffee der beiden Bewegungen um 9:30 Uhr los. Seminarstart ist 10:00 Uhr. Während des Seminars gibt es kaltes Bufett und Snacks und abends besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen veganen/vegetarischen Abendessen.

Seid alle herzlichst eingeladen! Wir freuen uns auf euer Kommen und eure aktive Teilnahme!
Euer pbi-Bildungsprojekt


Weiterbildungsseminar: Indigene Bewegungen in Chiapas (Mexiko) und Cauca (Kolumbien) und deren Impulse für das Konzept des Buen Vivir

Zeit: Samstag, den 26. Oktober; 9.30 – 18.00 Uhr und Sonntag, den 27. Oktober; 9.00 – 15.30 Uhr
Ort: Chemnitzstraße 3-8, 22767 Hamburg
Teilnahmegebühr: Normalpreis: 30 Euro ; ermäßigt: 15 Euro
Sprache: Deutsch, Flüsterübersetzung und Kinderbetreuung nach Anfrage
Veranstalter_innen: eine Kooperation von pbi Deutschland mit
- Luz Kerkeling, Soziologe, Journalist, Filmemacher, Solidaritätsaktivist und Mitarbeiter der Gruppe B.A.S.T.A. und von Zwischenzeit e.V. arbeitet seit 18 Jahren immer wieder in Chiapas/Mexiko.
- Martin Mábel Lara, Filmemacherin/ Dokumentaristin
- Martin Mäusezahl arbeitet beim Kaffeekollektiv Aroma Zapatista, das solidarisch mit Kaffee der indigenen Bewegung im Cauca und der Zapatistas, handelt.
- Jochen Schüller arbeitet seit langem als Aktivist und Journalist zu Kolumbien.

Erst mit der Überweisung des Teilnahme-Beitrags sind Sie verbindlich für die Veranstaltung angemeldet. Geld soll kein Hindernis sein, an dem Seminar teilzunehmen, sprechen Sie uns gerne direkt an unter: weiterbildungsseminare(at)pbi-deutschland.de