• Kolumbien: David Ravelo kommt nach fast sieben Jahren aus dem Gefängnis frei

    20.06.2017 - Heute wird David Ravelo nach fast sieben Jahren Gefängnis endlich entlassen. Das Gefühl unschuldig hinter Gittern zu sein und kein faires Verfahren zu erhalten, all diese Ungerechtigkeiten am eigenen Leib zu fühlen, vermag sich niemand vorzustellen, der es nicht erlebt hat. David Ravelo saß Jahre für einen Mord, den er nicht begangen hat. 1991 soll er mit einem weiteren Angeklagten ein Komplott zur Ermordung von David Nuñez Cala, den damaligen Bürgermeisterkandidaten seiner Heimatstadt Barrancabermeja, geschmiedet haben.

  • Guatemala: Das Verfassungsgericht genehmigt neue Wasserkraftwerke

    17.06.2017 - Das guatemaltekische Verfassungsgericht hat seine Entscheidung, die Megaprojekte Oxec I und II für den Bau von Wasserkraftwerken auf dem Fluss Cahabón zu sistieren, wiederrufen. Dies obschon das Vorhaben die ILO Konvention 169 zu den Rechten indigener Völker verletzt. Die betroffenen Bauerngemeinschaften sind empört und bangen um ihre Lebensgrundlage. 

  • Kolumbien: Gewaltsame Unterdrückung der Proteste in Buenaventura

    13.06.2017 - Die Situation in Buenaventura verschlechtert sich Tag um Tag. Die städtische Bevölkerung streikt, um gegen die Verletzung ihrer sozialen und zivilen Rechte zu protestieren. Dafür blockiert sie den Hafen, den bedeutsamsten Handelsknotenpunkt in Kolumbien.

  • Kenia: Ein Toolkit für die Opfer von gewaltsamen Übergriffen

    02.06.2017 Seit zwei Jahren arbeitet pbi Kenia an einem Projekt, welches spezifisch an weibliche Menschenrechtsverteidigerinnen gerichtet ist und ihnen in ihrem Alltag dienen soll. Es geht dabei um einen „Werkzeugkasten“ in Form einer Website, auf der Informationen, Erfahrungen und Ressourcen für Frauen zur Verfügung gestellt werden, die Opfer von gewaltsamen oder sexuellen Angriffen geworden sind.

  • Deutschland: "Stimmt's noch?" - Bildungsangebote für Jugendliche im Wahljahr 2017

    24.05.2017 - Es ist einiges in Bewegung. In Hamburg, in Europa und in der Welt. In Deutschland wird dieses Jahr gewählt. In Europa werden Stimmen lauter, die sich eine Abschottung in ethnische und kulturelle Homogenität und vermeintlich gute alte Zeiten wünschen. Ungleichheiten zwischen Menschen werden betont und dabei globale sowie historische Zusammenhänge nicht thematisiert. Häufig steht die Frage nach den Bedingungen für eine funktionierende Demokratie im Raum, die Zukunft der Europäischen Union wird angezweifelt und ein Mangel an Partizipation wird beklagt.

  • Mexiko: Neue Gesetze gegen Folter und Verschwindenlassen

    23.05.2017 - Ende April konnte ein neues Gesetz gegen die Folter vom Parlament verabschiedet werden. Zudem stimmte der Senat einem Gesetz gegen das Verschwindenlassen zu. Die neuen Gesetzesartikel werden international begrüßt, wenn auch mit gewissen Vorbehalten. 

  • Mexiko: Das drittgefährlichste Land der Welt für Journalist_innen

    25.04.2017 - Im März 2017 wurden drei Journalist_innen in Mexiko ermordet. Sie sind die neuesten Opfer, die ihr Leben in einem Land verlieren, das von einem Drogenkrieg und einer hohen Korruptionsrate geprägt ist. Mexiko ist für Journalist_innen das drittgefährlichste Land der Welt. Zwar bestehen staatliche Schutzmaßnahmen, jedoch verfehlen sie oft ihre Wirkung. 

  • Kolumbien, Guatemala und Honduras im Fokus des UN-Menschenrechtsrats

    10.04.2017 - Am 22. und 23. März 2017 fanden anlässlich der 34. Session des Menschenrechtsrats in Genf Gespräche über die Lage in Kolumbien, Guatemala und Honduras statt. Die internationale Gemeinschaft zeigte sich zutiefst besorgt über die Entwicklungen in den drei Staaten. Sie war sich einig, dass der Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen oberste Priorität haben müsse und gute Advocacyarbeit wichtiger denn je sei. Manon Yard, Advocacy Koordinatorin von pbi-Schweiz, war dabei und präsentierte die Beobachtungen von pbi zu den einzelnen Ländern. 

  • Kolumbien: Videoreihe über Menschenrechtsverteidigerinnen

    17.03.2017 - Die Filmemacherin Mónica Orjuela hat in Kooperation mit dem Latin American Institute for Society and Alternative Law (ILSA) und pbi Norwegen eine Videoreihe über drei kolumbianischer Aktivistinnen veröffentlicht. Die Frauen kommen aus verschiedenen Regionen, Kulturen und Lebensumständen, haben aber gemeinsam, dass sie sich für den Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenrechte einsetzen, und, dass sie sich Bedrohungen wie Vertreibung, Verfolgung und Diffamierung ausgesetzt sehen.

  • Lateinamerika: Bedrohungen von Umwelt- und Landrechtsaktivist_innen

    09.03.2017 - „Mir hat man den Nobelpreis verliehen, um die Stille zu durchbrechen. Das ist das, was ich seit 25 Jahren mache, aber das Landproblem konnten wir bis jetzt nicht lösen und es wird eines der drängendsten Probleme in den nächsten Jahren bleiben.“ Diese Worte sprach die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú vergangenen Monat auf dem 16. World Summit of Nobel Peace Laureates (Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger_innen) in Bogotá.

Seiten